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== | == Ehemalige Bebauung == | ||
Vor der Straßenumbenennung lautete die Anschrift hier [[Kirchenstraße 3]]. 1872 waren die Grundstücke noch unbebaut, aber bereits als Bauplätze ausgeschrieben.<ref>siehe Adreßbuch der Stadt Fürth von 1872, S. 36</ref> Seit 1880 war an dieser Stelle die ''Aktiengesellschaft für Spiegelglas u. Zinnfolien'' beheimatet.<ref>Adreßbuch der Stadt Fürth von 1880, S. 65; auch nachweisbar 1886, S. 203</ref> Nach der Umbenennung in [[Gabelsbergerstraße 1]] ist diese Aktiengesellschaft unter der Leitung von Friedrich Krauß als Direktor nachweisbar.<ref>so Adreßbuch der Stadt Fürth von 1891, II. Teil, S. 25; Adreßbuch von 1896, II. Teil S. 28 und Adreßbuch von 1899, II. Teil, S. 31</ref> | |||
Auch 1901 ist im Adreßbuch noch die Aktiengesellschaft für Glas-, Spiegel- u. Zinnfolienfabrikation vermerkt.<ref>siehe Adreßbuch der Stadt Fürth von 1901, II. Teil, S. 32</ref> | |||
Seit 1901 war das Haus im Besitz der Brüder [[Adolf Lehmann]] und [[David Lehmann]], die darin ihre ''Optische Industrieanstalt A. Lehmann & Co.'' bis zu Adolfs Tod betrieben. Das Haus wurde im 2. Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört.<ref>[https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Gabelsbergerstrasse.pdf Jüdisch in Fürth] zu Gabelsbergerstraße 1</ref> | |||
[[Bild:Möbel Münch 1982 fw.jpg|mini|right|Ehemaliges Möbelhaus Münch, mit SBS-Heimwerkermarkt]] | [[Bild:Möbel Münch 1982 fw.jpg|mini|right|Ehemaliges Möbelhaus Münch, mit SBS-Heimwerkermarkt]] | ||
Danach befand sich auf dem Gelände ein Parkplatz und das Gebäude des ehemaligen [[Möbel Münch|Möbelhauses Münch]], welches [[1989]] abgerissen wurde. Anschließend wurde auf dem Areal ein Big-Einkaufscenter errichtet, welches später an die [[Marktkauf]]-Gruppe fiel. Diese gab das Gebäude jedoch im Jahr [[2010]] wieder auf, was einen jahrelangen Leerstand zur Folge hatte. Das Gebäude befand sich im Besitz eines englisches Fonds, der allerdings Insolvenz anmelden musste. Im Jahr [[2013]] gelang es einer Gruppe von Investoren um das Bauunternehmen Josef Hebel das Gebäude aus der Insolvenzmasse herauszunehmen und zu erwerben. Im Anschluss ließ der Bauunternehmer für ca. 20 Mio. Euro das Gebäude vollständig umbauen und sanieren. Zusätzlich wurde es mit einer neuen Lamellenfassade versehen, die vom Architekturbüro "ds Architektur und Stadtplanung Memmingen" konzipiert wurde. | |||
Noch im Jahr [[2015]] gab die Baufirma Josef Hebel das Hornschuch-Center wieder ab. Zwischenzeitlicher Besitzer war die Immobilienfirma ''Hamborner REIT AG'' aus Duisburg. Aktueller Eigentümer ist der französische Fond ''SCPI Novapierre Allemagne 2''. | Noch im Jahr [[2015]] gab die Baufirma Josef Hebel das Hornschuch-Center wieder ab. Zwischenzeitlicher Besitzer war die Immobilienfirma ''Hamborner REIT AG'' aus Duisburg. Aktueller Eigentümer ist der französische Fond ''SCPI Novapierre Allemagne 2''. | ||
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