Ursula Rahner

Person
Ursula Rahner
Vorname
Ursula
Nachname
Rahner
Geschlecht
weiblich
Geburtsdatum
19. Dezember 1959
Beruf
Technische Zeichnerin
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Ursula Rahner (geb. 19. Dezember 1959) ist Mitgründerin des integrativen Kindergartens „Rasselbande“. Zuvor gründete sie bereits in der Südstadt mit sieben weiteren jungen Müttern einen Kinderladen in einer zwei Zimmerwohnung ohne Bad. Erst später zog der Kindergarten in den heutigen Standort und konnte sich erweitern.

Weiterhin engagierte sich Ursula Rahner als Elternbeiratsvorsitzende in der Maischule, aber auch als Gesamtelternbeiratsvorsitzende in der Stadt Fürth. In diese Zeit fällt auch eine Entscheidung, an der sie maßgeblich beteiligt war, die Pfister- und Maischule sollten in eine große, gemeinsame Innenstadtschule zusammengelegt werden. Sie konnte den Neubau der Maischule erreichen, u.a. durch einen Kontakt zur damaligen Kultusministerin Monika Hohlmeier, und auch den Erhalt der Pfisterschule.

Zur Eröffnung der Otto-Seeling-Schule im Jahr 2010 „schenkte“ sie der Schule ein Mosaik, das auf ihre Initiative zurückging und im Pausenhof zu sehen ist. Das Kunstwerk entstand als gemeinschaftliches Projekt - von der Ideengebung bis zur Ausführung - der Pfister- und Mai-Schüler. Die Material und Fertigungkosten, von etwa 11 000 Euro, waren vom Freistaat aus Mitteln des Tandem-Programms übernommen worden[1].

Neben dem Mosaik in der Schule hat Rahner auch das Mosaik im Fürthermare zur 1 000 Jahrfeier mit Iris Rauh gestaltet.

Ehrenamtliches Engagement

Seit vielen Jahren engagiert sich Rahner im Verein „Sternchenzauber und Frühchenwunder“, der sich zum Ziel gesetzt hat Kleidung für die Frühchen am Klinikum Fürth auf der Säuglingsintensivstation P1 zu stiften.

Weiterhin ist sie seit dem Ausstieg aus dem Berufsleben aktive Imkerin und 2. Vorsitzende im Imkerverein. Hier widmet sie sich vorallem der Zucht von Bienen-Königinnen. Die Passion sich mit Kindern zu beschäftigen blieb ihr auch hier erhalten. So führt sie eine kleine Schulimkerei an der Humanistischen Schule in der Waldstraße, bei der sie den Kindern - auch anderen Kindern aus Fürther Schulen und Kindergärten - die Arbeit des Imkerns erläutert.

Ihr wurde 2025 für besondere Verdienste der Ehrenbrief der Stadt Fürth verliehen.

Auszeichnungen

Lokalberichterstattung

  • Robin Falk: Nach Erbschaft: Fürther Imker verzichten auf Spende der Stadt - aus Rücksicht. In: NN.de vom 21. Mai 2025 - online (NN+)
  • BGMA: Ehrung für außergewöhnliches Engagement. In: INFÜ, Nr. 23/2025 vom 17. Dezember 2025, S. 27 (Druckausgabe)

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Claudia Ziob: Eine Schlange für den Pausenhof. In: Fürther Nachrichten vom 26. Mai 2011 - online

Bilder