Wilhelm Schulte
- Person
- Wilhelm Schulte
- Vorname
- Wilhelm
- Nachname
- Schulte
- Geschlecht
- männlich
- Geburtsdatum
- 11. Mai 1896
- Geburtsort
- Neustadt an der Haardt
- Todesdatum
- 1977
- Todesort
- Limburg an der Lahn
- Beruf
- Architekt
- Partei
- Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
- Vacher Straße 262 (Wohnadresse)
Wilhelm Schulte (geb. 11. Mai 1896 in Neustadt an der Haardt[1]; gest. 1977 in Limburg an der Lahn) war ein deutscher Architekt und langjähriger Leiter des Bischöflichen Bauamtes der Diözese Speyer.
Nach dem Studium arbeitete er ab 1931 in seinem Geburtsort als selbständiger Architekt. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er als Architekt bei mehreren Baumaßnahmen der Luftwaffe involviert. So wurde Schulte bei Bauarbeiten auf dem Flughafen Atzenhof tätig. Hier wohnhaft, beantragte er am 27. November 1937 die NSDAP-Mitgliedschaft. Die Aufnahme erfolgte rückwirkend zum 1. Mai 1937, seine Mitglieds-Nr. war 5.497.715. Während dieser Zeit wohnte er in der Göringstraße 262 (seit 1953 Vacher Straße 262).[2][3] 1943 war er in Berlin gemeldet, gegen Ende des Krieges in Würzburg.
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs blieb Schulte zunächst in der fränkischen Region. So war er u. a. am Wiederaufbau der zerstörten Würzburger Innenstadt beteiligt, ehe er 1949 zum Leiter des neu geschaffenen Bischöflichen Bauamtes in der Diözese Speyer berufen wurde. 1963 ging Schulte in den Ruhestand, arbeitete aber mit seinem Sohn weiter an den Instandsetzungen von vielen Kirchen. Für diese Verdienste erhielt er von Papst Johannes XXIII. den Silvesterorden verliehen.
Siehe auch
Weblinks
- Wilhelm Schulte (Wikipedia)
Einzelnachweise
Bilder
Wilhelm Schulte – Architekt und Regierungsbaurat, Bauleiter Fliegerhorst, ca. 1940 Urheber: Unbekannt<br>Erstellungsdatum: 1940<br>Lizenz: CC BY-SA 3.0