Memorbuch der Waisenschul

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Das Memorbuch der Waisenschul beginnt mit Einträgen aus dem Jahr 1767.
Unter der Nummer 12 findet sich „Jentel, Tochter des R. Israel Lichtenstadt aus Prag, Gattin der R. Joel Bamberg; während ihrer Krankheit stiftete ihr Vater eine große Summe zum Bau des Waisenhauses; starb 1763“.[1] Nr. 29 Gitel, „Gattin des eben genannten R. Israel Lichtenstadt, welche dessen Absicht, die Gründung eines Waisenhauses zu veranlassen, kräftigst unterstützte und stets für Bekleidung der Waisenkinder thätig besorgt war; starb 1769.[2] Nr. 90 „der Rabb.-Assessor und Lehrer des Waisenhauses R. Lippmann Gerau, der noch im höchsten Alter in der Morgenfrühe sich in das Lehrhaus begab, um zu lernen und zu beten; starb 1829.[3] Den letzten Eintrag des Buches bildet die Nr. 108 mit dem langjährigen Kassier des Waisenvereins Isak Heß, der 1866 starb.
Das Memorbuch schließt ebenso, wie das Memorbuch der Neuschul, mit einer gleichlautenden Auflistung der deutschen und polnischen Ortschaften, in denen Verfolgungen stattgefunden haben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leopold Löwenstein: „Memorbücher“, in: „Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland“, Bd. II, 1888, Seite 91
  2. ebenda
  3. ebenda

Siehe auch[Bearbeiten]