Etelka Kovacs-Koller (geb. 1952 in Budapest/Ungarn; gest. Oktober 2023) lebte und arbeitete in Fürth. Ihr künstlerischer Werdegang war geprägt von Vielseitigkeit. Sie gehörte zu den abstrakten Expressionisten, spielte mit Elementen sowohl der russischen Avantgardisten der 1920er Jahre als auch mit der Pop-Art-Bewegung der 1960er. Die Ausdruckskraft ihrer Bilder beinhaltet Ihre Freude an der Lust zur kraftvollen Aktion mit Farben.

Im Jahr 1966 siedelte sie von Ungarn nach Deutschland, zunächst nach Berlin und ab 1992 in Süddeutschland. In der Zeit von 1971 bis 1974 erlernte sie den Beruf der Fotografin am Berufsausbildungszentrum Lette Verein Berlin. Seit 1987 war sie als freischaffende Künstlerin selbständig und seit 1989 war Etelka Kovacs-Koller nach eigenen Angaben fast ausschließlich für große und mittelständische internationale Unternehmen tätig. Gemalt hat sie in kräftigen Farben, meist mit Acrylmischtechnik, auf Leinwand und wurde bekannt durch ihre aufsehenerregenden Malperformances.

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