Philipp Ammon (geb. 10. Juni 1858, gest. 26. September 1931) war ein bedeutender Fürther Bauunternehmer der Jahrhundertwende um 1900. Sein Vater Peter Ammon betrieb ein Fuhrunternehmen und einen Bauwarenhandel in Burgfarrnbach. Philipp Ammon entwickelte daraus eines der führenden Bauunternehmen in Fürth. Er war gut befreundet mit dem Brauereiunternehmer Hans Humbser und Mitglied der Fürther Freimaurerloge "Zur Wahrheit und Freundschaft". Aus zwei Ehen hatte er neun Kinder.

Werk und Bedeutung

Die Rolle, die Fritz Walter und Adam Egerer als Architekten bei der gründerzeitlichen Stadterweiterung einnahmen, kam auf dem Feld der Bauunternehmer im Wesentlichen den rivalisierenden Baumeistern Georg Kißkalt und Philipp Ammon zu.

Bauwerke

 ObjektArchitektBauherrMaurermeisterBaujahrAkten-Nr.Baustil
Holzstraße 21MietshausPhilipp Ammon1891D-5-63-000-457Neurenaissance
Holzstraße 23MietshausPhilipp Ammon1891D-5-63-000-459Neurenaissance
Zähstraße 4Mietshaus in EcklageGeorg Müller
Johann Wilhelm Müller
Philipp Ammon1903D-5-63-000-1480Jugendstil

Philipp Ammon hat in Fürth zahlreiche Gebäude errichtet, viele im Stil der Neorenaissance oder des Neoklassizismus (z. B. Nürnberger Straße 132 - 136), einige im Jugendstil (z. B. Hornschuchpromenade 25). Einige von ihm errichtete Häuser oder Straßenzüge (z. B. die Ammonstraße) lassen sich als Vorläufer sozialen Wohnungsbaus betrachten.

Siehe auch

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