Georg Heinrich Lederer

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Georg Heinrich Lederer (gest. 1840) war ein Kupferschmied und Gastwirt im 19. Jahrhundert.

1786 übernahm er das Gasthaus zur weißen Lilie, das seine Mutter seit dem Tod des Vaters, Johann Adam Lederer, im Jahr 1752 geführt hatte.[1] Im Mai 1798 wird ihm eine Tochter, Kunigunda Barbara, geboren.[2]

In den Adressbüchern von 1807 bis 1836 wird er als Munizipalrat bzw. Gemeindebevollmächtigter aufgeführt.

1819 wurde er vom "landwirthschafltichen Verein in Baiern" geehrt, weil er mehrere Morgen "öde Sandfläche" mit Bäumen bepflanzt hat.[3]

Am 30. Juli 1832 konnte er mit seiner Gattin Margaretha Lederer, geb. Emmerling Goldene Hochzeit feiern.[4] Diese starb im Oktober 1834 im Alter von 73 Jahren.

Er selbst starb laut einem Zeitungsartikel im Fürther Tagblatt 1840[5].

Adressbucheinträge[Bearbeiten]

  • 1799: Lederer Gg. Heinr.[6]
  • 1807: "Am Markt" Haus-Nr. 72: Lederer, Georg Heinrich; Wirth zur weisen Lilie, Walddeputirter, Kupferschmidt; Wirthshaus 2. Klasse[7]
  • 1819: "Am grünen oder Haupt-Markt" Haus-Nr. 72: Lederer, Georg Heinrich; Wirth zur weißen Lilie und Kupferschmidt; Gasthof 2. Klasse[8]
  • 1936: "Marktplatz" Haus-Nr. 55: Lederer, Georg Heinrich; Kupferschmiedmeister; Zur weißen Lilie[9]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Fürther Tagblatt" vom 29. Juli 1842
  2. "Fürther Anzeiger" vom 29. Mai 1798
  3. "Wochenblatt des landwirthschaftlichen Vereins in Baiern.", Jahrgang IX, Nr. 20, 1819, S. 306 - online-Digitalisat
  4. "Der Bayerische Landbote" vom 11.08.1832 - online-Digitalistat
  5. "Fürther Tagblatt" vom 29. Juli 1842
  6. Einwohnerbuch von 1799
  7. Adressbuch von 1807
  8. Adressbuch von 1819
  9. Adressbuch von 1836