Hermann Deutsch

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Dr. Hermann Deutsch (geb. 27. Oktober 1856 in Frauenkirchen/Boldogasszony/Österreich-Ungarn; gest. 17. Februar 1932 in Köln) studierte in Heidelberg, Berlin und Gießen und kam 1895 als zweiter Rabbiner nach Fürth. Von 1895 bis 1928 war er der Leiter des jüdischen Waisenhauses und arbeitete als Lehrer an der jüdischen Realschule.[1]

Hermann Deutsch heiratete am 7. Juni 1887 Frumat Fanny Lehmann (geb. 22. April 1863 in Wenkheim/B-W; gest. 29. Dezember 1922 in Fürth) mit der er fünf Kinder hatte [2].
Mit seiner Frau Fanny gründete er 1929 die Hermann und Fanny Deutsch Stiftung für ehemalige hilfsbedürftige Zöglinge der Anstalt, also der Israelitischen Waisenanstalt Fürth deren Leiter er war.

Hermann Deutsch starb am 17. Februar 1932 in Köln, wurde aber auf dem neuen Jüdischen Friedhof in Fürth neben seiner Frau begraben [3].

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft: 18. bis 20. Jahrhundert", Band 1, S. 221 f, Österreichische Nationalbibliothek Wien, 2002
  2. Ernestine, Klara, Joachim, Bertha und Recha. Die Tochter Klara wurde Lehrerin und heiratete 1913 den Rabbiner Dr. phil. Sigmund Hanover. Als Klara im Mai 1932 starb heiratete der Witwer ihre Schwester Ernestine und emigrierte mit ihr in die USA. Siehe dazu: Gisela Naomi Blume: "Der neue jüdische Friedhof in Fürth", 2019, Seite 278
  3. Gisela Naomi Blume: "Der neue jüdische Friedhof in Fürth", 2019, Seite 278 f

Bilder[Bearbeiten]