Königstraße 110

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Zweigeschossiger traufseitiger Putzbau in Ecklage, mit breitem Walmdachzwerchhaus, 1701, Umbau zu Massivbau 19. Jahrhundert; Teil des Ensembles Altstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

In dem Haus wurde 1837 der erste Fürther Kindergarten, die Lehmussche Kinderbewahranstalt, eröffnet.

Wunschelchronik[Bearbeiten]

Nach Albig soll das Haus im Jahre 1701 als Wirths Hauß zum Posthörnlein in der Nürnbergerstr. erbauet worden sein. Der Erbauer dieses Hauses war ein Postknecht, daher er sich auch zu seinem Schilde das Posthorn erwählte, auch nie anders als der Post Fritz genannt wurde. [...]. Von der Kaufmannswitwe Hirschmann wurden 1867 das Vorderhaus, bestehend bis dahin aus Erdgeschoß und Obergeschoß und der im Jahre 1805 im sogen. Kettengäß’chen errichtete Anbau um je ein Stockwerk erhöht.[1]

Frühere Adressangaben[Bearbeiten]

  • ab 1792: Haus-Nr. 277
  • 1807: "Am Poppengäßlein" Haus-Nr. 277[2]
  • 1819: "In der Nürnberger Straße" Haus-Nr. 277[3]
  • ab 1827: Haus-Nr. 391/I. Bezirk
  • 1836: "Königsstraße" Haus-Nr. 391[4]
  • 1846: "Königsstraße" Haus-Nr. 391[5]
  • ab 1860: Königsstr. 54
  • ab 1890: Königstr. 110

Frühere Besitzer[6][Bearbeiten]

  • 1701: Postfritze
  • 1739: Johann Georg Popp
  • 1778: Julius Lorenz Popp, Schlossermeister
  • 1795: Georg Eckart, Maurermeister
  • 1831: dessen Witwe Anna Maria, geb. Hager u. Sohn Johann Andreas Eckart
  • 1851: Dr. Johann Andreas Eckart
  • 1867: Nanette Hirschmann, Kaufmannswitwe
  • 1880: Joh. Friedrich Neußer, Charkutier
  • 1890: Johann Georg Haller, Metzger
  • 1910: Helene Haller

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]