Unterführung Schießplatz

Aus FürthWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
NL-FW 04 968 KP Schaack Unterführung Schießplatz 1996.8.18.jpg
Die Unterführung Schießplatz unter der Kapellenstraße vom Schießplatz aus kurz nach ihrer Eröffnung. Im Hintergrund der Schießanger, Aug. 1996
Die Karte wird geladen …

Die Fußgängerunterführung unterquert die Kapellenstraße von der nordwestlichen Altstadt hin zum Julius-Hirsch-Sportzentrum, zur Neuen Feuerwache, später zum Wiesengrund am Schießanger, zur Spitz und zum Friedhof. Sie beginnt auf der Altstadtseite im Grenzbereich von Schießplatz und Pegnitzstraße.


Geschichte[Bearbeiten]

Der 21 Meter lange, 5 Meter breite und 2,55 Meter hohe Fußgängertunnel wurde im August 1996 vom OB Wilhelm Wenning eröffnet. Gesamtkosten 1,3 Mio. DM einschließlich der Rampen und Straßenanschlüsse.

Farbgestaltung Innenwände 1996[Bearbeiten]

Ursprüngliche Ausmalung der Innenwände durch Hardenberg-Schüler 1996

Als Besonderheit wurden 1996 in der neuen Unterführung am Schießplatz die Innenwände als künstlerische Ausgestaltung im Stile Joan Mirós ausgeführt. Den davorigen schulinternen Ideenwettbewerb am Hardenberg-Gymnasium gewann der Entwurf der Schülerin Verena Schulze. Das Werk wurde von 40 Mitschülern unter der Anleitung der beiden Kunsterzieher Ernst-Ludwig Vogel und Barbara Gayer realisiert. Dadurch sparte die Stadt erhebliche Kosten gegenüber der geplanten Natursteinwände, die hier vorgesehen waren.[1] Heute ist das Werk verschwunden bzw. von neueren Graffiti überdeckt.

Graffito-Projekt 2020[Bearbeiten]

Graffiti Julius Hirsch Oktober 2020

Im Oktober 2020 wurde im Rahmen eines Projekts des Kinder- & Jugendhaus' Catch Up ein etwa 100 Quadratmeter großes Graffito zum Gedenken an Julius Hirsch und als politisches Statement gegen den Faschismus erstellt. Die Stadt Fürth hatte bereits 2019 beide Unterführungen unter der Kapellenstraße als Graffitiflächen für Sprayer freigegeben; ein Erfolg der Aktion Protestgarten.

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fürther Nachrichten vom 3. August 1996

Bilder[Bearbeiten]