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Im östlichen Teil befindet sich seit 1997 die Keramikwerkstatt „Tonart“ von Thomas Kummer. Zuvor | Im östlichen Teil befindet sich seit 1997 die Keramikwerkstatt „Tonart“ von Thomas Kummer. Zuvor befand sich die Werkstatt des Steinmetzes [[Heinz Siebenkäss]] in den Räumen (heute [[Erlanger Straße]] 88). Von Siebenkäß stammen die noch heute vorhandenen Sandsteinkonsolen auf der nordöstlichen Innenwand der Werkstatt. | ||
==Geschichte der Eigentümer<ref name="Alt-Fürth">alle Angaben zu Waagstraße 5 nach [[Gottlieb Wunschel]]: [[Die Fürther Häuserchronik "Alt Fürth" (Buch)|Alt-Fürth]], 1940 sowie den Fürther Adressbüchern</ref>== | ==Geschichte der Eigentümer<ref name="Alt-Fürth">alle Angaben zu Waagstraße 5 nach [[Gottlieb Wunschel]]: [[Die Fürther Häuserchronik "Alt Fürth" (Buch)|Alt-Fürth]], 1940 sowie den Fürther Adressbüchern</ref>== | ||
Version vom 14. Juni 2025, 14:33 Uhr
- Gebäude
- Waagstraße 5
- Straße / Hausnummer
- Waagstraße 5
- Postleitzahl
- 90762
- Objekt
- Mehrteilige Baugruppe
- Teil des Ensembles
- Ensemble Altstadt Fürth
- Baujahr
- 1889
- Denkmalstatus besteht
- Ja
- Akten-Nr.
- D-5-63-000-1425 (1)
- Quellangaben
- BLfD - Denkmalliste Fürth
- Baustil
- Neurenaissance
- Bauherr
- Georg Heinrich Rupprecht
- Architekt
- Vornberg und Scharff, Johann Michael Horneber
- Geo-Daten
- 49° 28' 44.39" N
10° 59' 17.69" E
Wohnhaus, dreigeschossiger, teils verputzter Mansarddachbau mit verschiefertem Fachwerkobergeschoss und Mansarde, 18. Jahrhundert, Mansarddach von Vornberg und Scharff, 1890; nördlich rechtwinklig anschließend Wohnhaus, zweigeschossiger Eckbau in Backstein mit Pultdach, Sandsteineckrustika und -gliederung, Neurenaissance, von Johann Michael Horneber, 1889; davor freistehend Ladenbau mit angeschlossenem Portal, erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Ädikulaportal, rustizierten Lisenen, Attika und Ladenfront mit Gusseisensäule, Neurenaissance, 1889; Teil des Ensembles Altstadt Fürth.
Im östlichen Teil befindet sich seit 1997 die Keramikwerkstatt „Tonart“ von Thomas Kummer. Zuvor befand sich die Werkstatt des Steinmetzes Heinz Siebenkäss in den Räumen (heute Erlanger Straße 88). Von Siebenkäß stammen die noch heute vorhandenen Sandsteinkonsolen auf der nordöstlichen Innenwand der Werkstatt.
Geschichte der Eigentümer[1]
- ... Josef Braun, Nudelmacher
- 1782: Johann Georg Eckert, Bierbrauer zu Bruck
- 1783: Adam Geck
- 1792: Daniel Geck und Geschwister
- 1802: Johann Christoph Balbierer und Anna Maria, geb. Geck, Branntweinbrennerseheleute[2]
- 1840: Johann Christoph Balbierer, Branntweinbrenner
- 1850: J. Christ. Balbierer, „Brandweinbrenner”; Roßwirthshof
- ... Johann Paul Rupprecht, Bleistiftmacher
- 1880: Georg Heinrich Rupprecht, Nachtlichterfabrikant
- 1890: Georg Heinrich Rupprecht, Nachtlichterfabrikant
- 1910: Johann Stefan Lampel, Metzgermeister
- 1933: Regina Lampel, Metzgermeisterswitwe
Frühere Adressen
Erst ab 1890 setzte sich in Fürth die alternierende Zählung der Hausnummern beiderseits der Straße durch („Pariser System“). Zuvor wurden alle Häuser in der Stadt flächendeckend fortlaufend nummeriert (Konskriptionsnummern).
- ab 1792 Hausnummer 243
- ab 1827 Hausnummer 240, II. Bez.
- ab 1860 Waaggasse 3
- ab 1890 Waagstraße 5
Einzelnachweise
- ↑ alle Angaben zu Waagstraße 5 nach Gottlieb Wunschel: Alt-Fürth, 1940 sowie den Fürther Adressbüchern
- ↑ Eltern der Balbierer-Schwestern, die 1874 testamentarisch die Geschwister Balbierer'sche Stiftung hinterließen
Bilder
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Altstadtbläddla Ausgabe 32 (1997-1998), Titelbild von Siegfried Reinert Urheber: Altstadtverein St. Michael
Lizenz: CC BY-SA 4.0Waagstraße 5, Dez. 2020 Urheber: Kamran Salimi
Lizenz: CC BY-SA 3.0Waagstraße 5, Dez. 2020 Urheber: Kamran Salimi
Lizenz: CC BY-SA 3.0