Siegfried Reinert: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johann Siegfried Reinert''' (geb. [[19. Juli]] [[1928]]; gest. [[1999]]) war ein Grafiker und Künstler, sowie Autor im Bereich der Mundartdichtung.
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: Fädd, in dier binni dähamm, wie in maini aldn Filzschlabbm.
: Hadaweng Lechä am Genzbärch und sundzdwuu, wie mai Schlabbm,
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== Veröffentlichungen ==
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== Literatur ==
* ''Siegfried Reinert''. In: [[Adolf Schwammberger]]: ''[[Fürth von A bis Z]]. Ein Geschichtslexikon''. Fürth: Selbstverlag der Stadt Fürth, 1968, S. 300
== Lokalberichterstattung ==
* Volker Dittmar: ''Ein Maler bricht auf'' In: [[Fürther Nachrichten]] vom 25. März 1982, S. 38 (Druckausgabe)
== Siehe auch ==
* [[Altstadtweihnacht]]
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== Einzelnachweise ==
<references />
== Bilder ==
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[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Künstler]]

Aktuelle Version vom 9. Januar 2026, 15:51 Uhr

Siegfried Reinert.jpg
Siegfried Reinert, ca. 1985
Person
Siegfried Reinert
Vorname
Johann Siegfried
Nachname
Reinert
Geschlecht
männlich
Geburtsdatum
19. Juli 1928
Geburtsort
Oberbeuren
Todesdatum
1999
Beruf
Grafiker, Künstler, Autor
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Johann Siegfried Reinert (geb. 19. Juli 1928; gest. 1999) war ein Grafiker und Künstler, sowie Autor im Bereich der Mundartdichtung.

Leben und Wirken

Nach der Schulzeit von 1949 bis 1953 besuchte die Berufsoberschule in Nürnberg, Abteilung Grafik. Anschließend arbeitete er in der freien Wirtschaft in seinem Beruf, ehe er sich 1959 in Fürth als freier Grafiker niederließ.

Siegfried Reinert lieferte Grafiken und Zeichnungen zu vielen Publikationen der Stadt Fürth und für Fürther Autoren. Er gestaltete viel unter anderem für den Altstadtverein, beispielsweise das bis heute verwendete Aquarell eines Pferdchens für den traditionellen Fürther Altstadtweihnachtsmarkt auf dem Waagplatz.

In seinem Atelier in der Weiherstraße schuf er phantasievolle Naturmotive in Acryl und Aquarell und fertigte auch Radierungen, teils coloriert mit Aquarellfarben, an. In zahlreichen Ausstellungen - wie auch in der Ladengalerie - wurden seine Werke gezeigt.[1]

Gedicht über Färdd

1978 wurde von dem Fürther Verlag Martin Klaußner das Buch "Vo neemdroo, vo gestern und sunstwuu" herausgegebenen, mit von Siegfried Reinert verfassten Gedichten und Abbildungen seiner Malereien.

Über „Fädd“ dichtete Siegfried Reinert:

Fädd, in dier binni dähamm, wie in maini aldn Filzschlabbm.
Hadaweng Lechä am Genzbärch und sundzdwuu, wie mai Schlabbm,
obber in dier binni dähamm.
Wall die Henna-Aang niddasuu driggn wie in denn naimodischn Glummb.
Dä Schdoff is scho ohgwezd, die Sulln hengd schoaweng wäch,
obber in dier fiehli mi wohl,
und woss genga mich Raidschdiefl, Gnaibä, Xundhaizschuh, Galloschn und Laggschdiefl oh,
woss schinierd mich die Weld.
In dier binni dahamm wie in mai aldn Filzschlabbm.

Veröffentlichungen

 UntertitelErscheinungsjahrAutorVerlagGenreAusfuehrungSeitenzahlISBNnr
Das Fürther Jahr (Broschüre)1975Adolf Schwammberger
Siegfried Reinert
EigenverlagChronikBroschüre, Softcover48
Vo neemdroo, vo gestern und sunstwuu (Buch)1978Siegfried ReinertMartin KlaußnerNachschlagewerk
Mundart (Lektüre)
Brauchtum (Lektüre)
Buch,

Literatur

Lokalberichterstattung

  • Volker Dittmar: Ein Maler bricht auf In: Fürther Nachrichten vom 25. März 1982, S. 38 (Druckausgabe)

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Informationen stammen aus Zeitungsausschnitten des Gästebuches der Ladengalerie

Bilder

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