Friedrichstraße 5, Fürther Freiheit 2a: Unterschied zwischen den Versionen
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Dreigeschossiger Sandsteinbau mit Satteldach, rustiziertem Erdgeschoss, Gurtgesimsen und Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, von [[Andreas Schulz]] und [[Friedrich Schmidt]], [[1838]]/39, Seitenfront an der Fürther Freiheit [[1867]] von [[Andreas Korn]] erweitert und umgebaut; Teil des [[Ensemble Friedrichstraße|Ensembles Friedrichstraße]]. | Dreigeschossiger Sandsteinbau mit Satteldach, rustiziertem Erdgeschoss, Gurtgesimsen und Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, von [[Andreas Schulz]] und [[Friedrich Schmidt]], [[1838]]/39, Seitenfront an der Fürther Freiheit [[1867]] von [[Andreas Korn]] erweitert und umgebaut; Teil des [[Ensemble Friedrichstraße|Ensembles Friedrichstraße]]. | ||
Bauherr des ursprünglichen Eckhauses war der Zimmermeister [[Johann Georg Schmidt]], das der Maurermeister [[Friedrich Schmidt]] ausführte. Für die städtebaulich wichtige Fassade neben dem Ludwigsbahnhof stellte die Regierung von Mittelfranken zwei Entwürfe von Schulz zur Auswahl, einen klassizistischen im Klenze-Stil und einen mit Rundbögen im Stil von Friedrich Gärtner. Der Bauherr entschied sich für die klassizistische Variante, aber mit Rundbögen im Erdgeschoss. Die Verlängerung der Seitenfront 1867 gab der Gastwirt Paul Kütt in Auftrag.<ref>nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 112</ref> | Bauherr des ursprünglichen Eckhauses war der Zimmermeister [[Johann Georg Schmidt]], das der Maurermeister [[Friedrich Schmidt]] ausführte. Für die städtebaulich wichtige Fassade neben dem Ludwigsbahnhof stellte die Regierung von Mittelfranken zwei Entwürfe von Schulz zur Auswahl, einen klassizistischen im Klenze-Stil und einen mit Rundbögen im Stil von Friedrich Gärtner. Der Bauherr entschied sich für die klassizistische Variante, aber mit Rundbögen im Erdgeschoss. Die Verlängerung der Seitenfront 1867 gab der Gastwirt [[Paulus Kütt|Paul Kütt]] in Auftrag.<ref>nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 112</ref> | ||
Am [[14. Februar]] [[1867]] gründete sich an dieser Stelle im [[Hotel Kütt]] ein Zweigverein des bayerischen Invaliden-Unterstützungs-Verein, dem späteren [[Rotes Kreuz|Roten Kreuz Fürth]]. | |||
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Aktuelle Version vom 22. Januar 2026, 11:46 Uhr
- Gebäude
- Friedrichstraße 5, Fürther Freiheit 2a
- Straße / Hausnummer
- Friedrichstraße 5
- 2. Straße / Hausnummer
- Fürther Freiheit 2a
- Postleitzahl
- 90762
- Objekt
- Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage
- Teil des Ensembles
- Ensemble Friedrichstraße
- Baujahr
- 1838, 1867
- Denkmalstatus besteht
- Ja
- Akten-Nr.
- D-5-63-000-264 (1)
- Quellangaben
- BLfD - Denkmalliste Fürth
- Ehemals
- Nein
- Baustil
- Klassizismus
- Bauherr
- Johann Georg Schmidt, Paulus Kütt
- Architekt
- Andreas Schulz, Friedrich Schmidt
- Geo-Daten
- 49° 28' 21.23" N
10° 59' 24.90" E,
49° 28' 21.21" N
10° 59' 25.54" E
- Johann Andreas Eckart (Wohnadresse)
- Mode Mary Lou (Geschäftsanschrift von 2010)
Dreigeschossiger Sandsteinbau mit Satteldach, rustiziertem Erdgeschoss, Gurtgesimsen und Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, von Andreas Schulz und Friedrich Schmidt, 1838/39, Seitenfront an der Fürther Freiheit 1867 von Andreas Korn erweitert und umgebaut; Teil des Ensembles Friedrichstraße.
Bauherr des ursprünglichen Eckhauses war der Zimmermeister Johann Georg Schmidt, das der Maurermeister Friedrich Schmidt ausführte. Für die städtebaulich wichtige Fassade neben dem Ludwigsbahnhof stellte die Regierung von Mittelfranken zwei Entwürfe von Schulz zur Auswahl, einen klassizistischen im Klenze-Stil und einen mit Rundbögen im Stil von Friedrich Gärtner. Der Bauherr entschied sich für die klassizistische Variante, aber mit Rundbögen im Erdgeschoss. Die Verlängerung der Seitenfront 1867 gab der Gastwirt Paul Kütt in Auftrag.[1]
Am 14. Februar 1867 gründete sich an dieser Stelle im Hotel Kütt ein Zweigverein des bayerischen Invaliden-Unterstützungs-Verein, dem späteren Roten Kreuz Fürth.
Lokalberichterstattung
- Birgit Heidingsfelder: Fürth: Feuer und Wasser setzen Geschäften und Arztpraxen zu. In: Fürther Nachrichten vom 17. Juni 2016 - online
- Birgit Heidingsfelder: Nach verheerendem Schaden: Kurz will zügig sanieren. In: Fürther Nachrichten vom 21. Juni 2016 - online
- Birgit Heidingsfelder: Großbaustelle im Fürther Geschäftshaus. In: Fürther Nachrichten vom 29. September 2016 - online
- Birgit Heidingsfelder: Nach Wasserschaden: Süße Freiheit öffnet bald wieder. In: Fürther Nachrichten vom 3. November 2016 - online
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 112
Bilder
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Buchhandlung Edelmann, Sept. 2023 Urheber: Kamran Salimi
Lizenz: CC BY-SA 3.0Bild von der Fürther Freiheit, Aug. 2019 Urheber: Kamran Salimi
Lizenz: CC BY-SA 3.0Logo Café Süße Freiheit, 2017 Urheber: Süße Freiheit
Lizenz: copyright7. Beachvolleyball Turnier mit 500 Tonnen Quarzsand auf der Fürther Freiheit im Juni 2007 Urheber: Klaus-Peter Schaack
Lizenz: CC BY-SA 3.0Ansichtskarte der Fürther Freiheit mit neuem Quelle Kaufhaus Nr. 8 und Häuserzeile ... Ansichtskarte der Fürther Freiheit mit neuem Quelle Kaufhaus Nr. 8 und Häuserzeile Fürther Freiheit 6, Fürther Freiheit 2, 4 mit Staudt Kunstgewerbe GmbH und Radio Pruy, Eckgebäude Fürther Freiheit 2a, Straßenbahn Werbung Eisen-Kurz Karolinenstraße 36, gelaufen, 1985
Urheber: unbekannt
Lizenz: CC BY-SA 4.0Ansichtskarte der Fürther Freiheit mit ehem. Schickedanz Kaufhaus Nr. 8, Gebäude Fürther Freiheit 6, ... Ansichtskarte der Fürther Freiheit mit ehem. Schickedanz Kaufhaus Nr. 8, Gebäude Fürther Freiheit 6, Fürther Freiheit 2, 4 mit Staudt Kunstgewerbe GmbH und Radio Pruy, Eckgebäude Fürther Freiheit 2a, dahinter Möbel Scherer Friedrichstraße 10 und Friedrichstraße 12, gelaufen, 1962
Lizenz: CC BY-SA 4.0Fürhter Freiheit während des Nationalsozialismus, ca. 1938 Urheber: Johann Georg Heinrich Lotter
Lizenz: Bildlizenz-StadtarchivWerbung im Fürther Adressbuch von 1931 der Firma KURZ mit der damaligen Adresse Friedrichstraße 5 Urheber: Fürther Adressbuch 1931
Lizenz: CC BY-SA 3.0Hotel Kütt, historische Postkarte, gel. 1915 Lizenz: CC BY-SA 3.0
Reklamemarke vom Hotel Kütt, um die Jahrhundertwende Urheber: Archiv Kasa_Fue
Lizenz: CC BY-SA 3.0