Samuel Kronheimer: Unterschied zwischen den Versionen
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Am [[18. Juli]] [[1861]] wurde er unter Nr. 552/487 in Fürth immatrikuliert. Seit [[19. November]] [[1861]] war er mit Schöndel, geb. Oberndorfer verheiratet und erhielt zwei Tage danach Bürgerrecht in Fürth.<ref name="GNB"/> Das Ehepaar bekam zehn Kinder: | Um seine Schnittwarenkonzession bewarb er sich in Fürth als Handelskommis im Jahr 1861.<ref>siehe Fürther Tagblatt vom 25. April 1861</ref> Am [[18. Juli]] [[1861]] wurde er unter Nr. 552/487 in Fürth immatrikuliert. 1866 fiel er auf, weil er den Kommis Bermann misshandelt hatte und dafür eine Geldbuße von 5 fl. auferlegt bekam.<ref>siehe Fürther Tagblatt 16. September 1866</ref> | ||
Seit [[19. November]] [[1861]] war er mit Schöndel, geb. Oberndorfer verheiratet und erhielt zwei Tage danach Bürgerrecht in Fürth.<ref name="GNB"/> Das Ehepaar bekam zehn Kinder: | |||
* Jeanette Landmann (geb. 23. Dezember 1862) | * Jeanette Landmann (geb. 23. Dezember 1862) | ||
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Als Wohnadressen sind für Samuel Kronheimer die [[Königstraße 124]] von 1862 bis 1865 und die [[Hallstraße 9]] von 1865 bis 1883 bezeugt. | Als Wohnadressen sind für Samuel Kronheimer die [[Königstraße 124]] von 1862 bis 1865 und die [[Hallstraße 9]] von 1865 bis 1883 bezeugt.<ref>Das Adreßbuch der Stadt Fürth von Offiziant Hilpert und Aktuar Höfer 1880, verzeichnet als Anschrift Hallplatz 3, siehe [https://www.google.de/books/edition/Adressbuch_der_Stadt_F%C3%BCrth/1rsmVoey1FUC?hl=de&gbpv=1&dq=Samuel+Kronheimer+F%C3%BCrth&pg=PA47&printsec=frontcover I. Abschnitt, S. 47 und IV. Abschnitt, S. S. 45</ref> | ||
Samuel Kronheimer starb als 51-jähriger am 12. Januar 1884 in München.<ref>offensichtlich auf einer Reise/Geschäftsreise; siehe [https://www.google.de/books/edition/M%C3%BCnchener_Fremdenblatt/ptDLDuGnzBgC?hl=de&gbpv=1&dq=Samuel+Kronheimer+F%C3%BCrth&pg=RA11-PA11&printsec=frontcover Münchener Fremdenblatt] vom 16. Januar 1884</ref> Seine Witwe führte daraufhin das Schnittwarengeschäft unverändert weiter.<ref>siehe [https://www.google.de/books/edition/Bayerische_Handelszeitung/XmCpcWK6iGsC?hl=de&gbpv=1&dq=Samuel+Kronheimer+F%C3%BCrth&pg=PA331&printsec=frontcover Bayerische Handelszeitung] No. 24 vom 13.Juni 1885, S. 331</ref> | |||
== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||
Version vom 27. Januar 2026, 11:27 Uhr
- Person
- Samuel Kronheimer
- Vorname
- Samuel
- Nachname
- Kronheimer
- Geschlecht
- männlich
- Geburtsdatum
- 23. Mai 1833
- Geburtsort
- Mönchsdeggingen
- Todesdatum
- 12. Januar 1884
- Todesort
- Fürth
- Beruf
- Schnittwarenhändler, Kaufmann
- Religion
- Jüdisch
Samuel (Schmul) Kronheimer, שמואל קרונהיימר (geb. 23. Mai 1833 in Mönchsdeggingen, gest. 12. Januar 1884 in Fürth) war Schnittwarenhändler in Fürth.[1]
Um seine Schnittwarenkonzession bewarb er sich in Fürth als Handelskommis im Jahr 1861.[2] Am 18. Juli 1861 wurde er unter Nr. 552/487 in Fürth immatrikuliert. 1866 fiel er auf, weil er den Kommis Bermann misshandelt hatte und dafür eine Geldbuße von 5 fl. auferlegt bekam.[3]
Seit 19. November 1861 war er mit Schöndel, geb. Oberndorfer verheiratet und erhielt zwei Tage danach Bürgerrecht in Fürth.[1] Das Ehepaar bekam zehn Kinder:
- Jeanette Landmann (geb. 23. Dezember 1862)
- Isidor (geb. 18. Februar 1864), Teilhaber an Gebrüder Kronheimer
- Heinrich (geb. 26. November 1865)
- Sigmund (geb. 7. Januar 1865 - Shoah-Opfer)
- Moritz (geb. 3. Januar 1867), Teilhaber an Gebrüder Kronheimer
- Nanny, verh. Bergenthal in Frankfurt/M. (geb. 11. Dezember 1868 - Shoah-Opfer)
- Salomon 'Semi' (geb. 1. Januar 1871), Teilhaber an Gebrüder Kronheimer
- Gustav (geb. 20. Januar 1872 - nach USA ausgewandert), Teilhaber an Gebrüder Kronheimer
- Hermann (geb. 14. Februar 1874 - Shoah-Opfer)
- Karl (geb. 8. August 1876)
Als Wohnadressen sind für Samuel Kronheimer die Königstraße 124 von 1862 bis 1865 und die Hallstraße 9 von 1865 bis 1883 bezeugt.[4]
Samuel Kronheimer starb als 51-jähriger am 12. Januar 1884 in München.[5] Seine Witwe führte daraufhin das Schnittwarengeschäft unverändert weiter.[6]
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 biographische Angaben nach Jüdisch in Fürth zu Samuel Kronheimer
- ↑ siehe Fürther Tagblatt vom 25. April 1861
- ↑ siehe Fürther Tagblatt 16. September 1866
- ↑ Das Adreßbuch der Stadt Fürth von Offiziant Hilpert und Aktuar Höfer 1880, verzeichnet als Anschrift Hallplatz 3, siehe [https://www.google.de/books/edition/Adressbuch_der_Stadt_F%C3%BCrth/1rsmVoey1FUC?hl=de&gbpv=1&dq=Samuel+Kronheimer+F%C3%BCrth&pg=PA47&printsec=frontcover I. Abschnitt, S. 47 und IV. Abschnitt, S. S. 45
- ↑ offensichtlich auf einer Reise/Geschäftsreise; siehe Münchener Fremdenblatt vom 16. Januar 1884
- ↑ siehe Bayerische Handelszeitung No. 24 vom 13.Juni 1885, S. 331