Hornschuchpromenade 18: Unterschied zwischen den Versionen

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Diese waren ausgebürgert und deren Vermögen verfiel dem Deutschen Reich. Am [[12. August]] [[1941]] eigeneten sich Georg und Rosa Bürgel das Haus für 47.500 Mark an- 1950 wurde es zurückerstattet und 1954 für 65.000 DM rechtmäßig verkauft.<ref name="JIF"/>


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
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== Einzelnachweise ==
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==Bilder==
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Aktuelle Version vom 2. Februar 2026, 17:56 Uhr

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Gebäude
Hornschuchpromenade 18
Straße / Hausnummer
Hornschuchpromenade 18
Postleitzahl
90762
Objekt
Wohn-und Geschäftshaus
Teil des Gebäude-Komplexes
Nürnberger Straße 78, Hornschuchpromenade 18
Baujahr
1895
Denkmalstatus besteht
Ja
Akten-Nr.
D-5-63-000-476 (1)
Quellangaben
BLfD - Denkmalliste Fürth
Abgebrochen
Nein
Baustil
Neurenaissance
Architekt
Adam Egerer
Geo-Daten
49° 28' 8.66" N
11° 0' 3.43" E
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Personen, die hier wohnen bzw. gewohnt haben:
  • Sophie Gertrud Caspary

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Dreigeschossiger Mansarddachbau mit Sandsteinfassade, Ädikulaportal, Zwerchgiebel, Loggien mit Eisenbalkonbrüstungen und keilförmigem Erker, Neurenaissance, von Adam Egerer, 1895/1896; Rückflügel, dreigeschossiger Backsteinbau mit Mansarddach, gleichzeitig; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade/Königswarterstraße.

Das herrschaftliche Wohn- und Geschäftshaus ließ Nathan Krautheimer errichten. 1932 wurde es von Franz Ehrlich, der 1913 die Witwe Martha Krautheimer geehelicht hatte, umgebaut. Es wurde später auf die drei Kinder

Diese waren ausgebürgert und deren Vermögen verfiel dem Deutschen Reich. Am 12. August 1941 eigeneten sich Georg und Rosa Bürgel das Haus für 47.500 Mark an- 1950 wurde es zurückerstattet und 1954 für 65.000 DM rechtmäßig verkauft.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 siehe Jüdisch in Fürth, Orte, Hornschuchpromenade 18

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