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Seine Lebensgeschichte wurde von Fritz Kempe in dem Buch „Die Daguerreotypie in Deutschland“ beschrieben.<ref>Norbert Denkel: "Die Sonnendiebstahlsmalerei" in: Die ZEIT vom 12. Oktober 1979 - [https://www.zeit.de/1979/42/die-sonnendiebstahlsmalerei/komplettansicht online]</ref> | Seine Lebensgeschichte wurde von Fritz Kempe in dem Buch „Die Daguerreotypie in Deutschland“ beschrieben.<ref>Norbert Denkel: "Die Sonnendiebstahlsmalerei" in: Die ZEIT vom 12. Oktober 1979 - [https://www.zeit.de/1979/42/die-sonnendiebstahlsmalerei/komplettansicht online]</ref> | ||
Konrad Kuhn starb als Witwer im Alter von 66 Jahren im Erlanger Krankenhaus und wurde am 20. Februar 1878 in Fürth beerdigt. Er hinterließ drei großjährige und drei minderjährige Kinder.<ref name="KB-Bsttg"/> | |||
Auch sein Bruder, [[Johann Leonhard Kuhn]] arbeitete als Daguerreotypist. | Auch sein Bruder, [[Johann Leonhard Kuhn]] arbeitete als Daguerreotypist. | ||
Aktuelle Version vom 28. Februar 2026, 23:33 Uhr
- Person
- Johann Konrad Kuhn
- Vorname
- Johann Konrad
- Nachname
- Kuhn
- Geschlecht
- männlich
- Abw. Name
- Conrad
- Geburtsdatum
- 10. August 1811
- Geburtsort
- Fürth
- Todesdatum
- 17. Februar 1878
- Todesort
- Erlangen
- Beruf
- Musiklehrer, Tanzlehrer, Fotograf
- Mohrenstraße 24 (ehemals) (Geburtshaus)
| Person | Verwandtschaftsgrad |
|---|---|
| Francisca Theresa Jaeger | Mutter |
| Georg Kuhn | Vater |
| Johann Leonhard Kuhn | Bruder |
Johann Konrad Kuhn (geb. 10. August 1811 in Fürth[1]; gest. 17. Februar 1878 in Erlangen[2])[3] war ein Pionier der sogenannten Daguerreotypie, einer frühen Form der Fotografie.
Leben und Wirken
Er kam als viertes Kind des Musikers Georg Kuhn und dessen Ehefrau Francisca Theresa, geborene Jaeger im Haus Nr. 389 (ab 1890 Mohrenstraße 24) zur Welt. Taufpate war der Schlotfegergeselle Johann Konrad Fleischmann, dessen Stelle bei Abwesenheit seine Ehefrau Rosina vertrat.[1]
Konrad verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Wanderfotograf. Er hielt sich z. B. in den Jahren 1845/46 mehrfach in Bayreuth auf, um seine Dienste als Daguerreotypist anzubieten.
Weil er in Fürth nicht heiraten durfte und sich auch sonst keine Chancen für sein Leben ausrechnete, wanderte er nach Amerika aus, kehrte später erfolgreich wieder nach Fürth zurück, kaufte das Hotel des Paulus Kütt und wurde selbst Gastwirt/Hotelier.
Seine Lebensgeschichte wurde von Fritz Kempe in dem Buch „Die Daguerreotypie in Deutschland“ beschrieben.[4]
Konrad Kuhn starb als Witwer im Alter von 66 Jahren im Erlanger Krankenhaus und wurde am 20. Februar 1878 in Fürth beerdigt. Er hinterließ drei großjährige und drei minderjährige Kinder.[2]
Auch sein Bruder, Johann Leonhard Kuhn arbeitete als Daguerreotypist.
Literatur
- Verena Friedrich, Karen Görner-Gütling, Birgit Schmalz: Pioniere der Photographie aus Fürth - die Wanderdaguerreotypisten Johann Leonhard und Johann Konrad Kuhn. In: Fürther Geschichtsblätter, 2/2020, S. 47 - 80
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Kirchenbücher St. Michael, Taufen 1805–1813, S. 588
- ↑ 2,0 2,1 Kirchenbücher Erlangen-Neustadt, Bestattungen 1872–1888, S. 108 bzw. Kirchenbücher St. Michael, Bestattungen 1876–1883, S. 139
- ↑ National Gallery of Canada - online
- ↑ Norbert Denkel: "Die Sonnendiebstahlsmalerei" in: Die ZEIT vom 12. Oktober 1979 - online
Bilder
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Zeitungsannoce für das Hotel Union, September 1863 Lizenz: NoC-NC 1.0
Zeitungsannoce Kuhn, Hotel Union, September 1863 Lizenz: NoC-NC 1.0
Werbeanzeige für eine Veranstaltung im Hotel Kuhn, Januar 1863 Lizenz: NoC-NC 1.0
Die Zeitungsanzeige bezieht sich wahrscheinlich auf das ehemalige Hotel Kütt in der ... Die Zeitungsanzeige bezieht sich wahrscheinlich auf das ehemalige Hotel Kütt in der Friedrichstraße 4, Februar 1862
Lizenz: NoC-NC 1.0Die Zeitungsanzeige bezieht sich wahrscheinlich auf das ehemalige Hotel Kütt in der ... Die Zeitungsanzeige bezieht sich wahrscheinlich auf das ehemalige Hotel Kütt in der Friedrichstraße 4, Februar 1862
Lizenz: NoC-NC 1.0Zeitungsinserat des Fotografen Konrad Kuhn, Mai 1846 Lizenz: NoC-NC 1.0
Zeitungsannonce des Fotografen Konrad Kuhn, Januar 1846 Lizenz: Out of copyright - non commercial re-use
Zeitungsinserat des Fotografen Konrad Kuhn, August 1845 Lizenz: NoC-NC 1.0
Zeitungsinserat des Fotografen C. Kuhn, Februar 1844 Lizenz: NoC-NC 1.0
Hinweis auf ein Fotoatelier des Daguerreotypisten Konrad Kuhn in Fürth, Februar 1844 Lizenz: NoC-NC 1.0