Ingrid Sondershaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach der Mittleren Reife und der Ausbildung zur | Nach der Mittleren Reife und der Ausbildung zur Kinderkrankenpflegerin an der Uniklinik Erlangen studierte sie über den zweiten Bildungsweg Sozialpädagogik, Studienschwerpunkt Jugend- und Erwachsenenbildung an der Evang. Stiftungsfachhochschule Nürnberg, Abschluss 1975 mit Diplom. Sie ist seit 2013 in Rente, lebt mit ihrer (Groß-)Familie in Fürth und ist weiter freiberuflich für die [[Volkshochschule Fürth|VHS Fürth]] sowie für Schreibprojekte und die Vernetzung von Frauengruppen tätig. | ||
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Von 1975 bis zur Geburt ihres Sohnes 1979 arbeitete sie im Bereich der Jugendhilfe beim Jugendamt Nürnberg. 1979 war es nicht möglich, sich wegen Elternzeit beurlauben zu lassen. Daher kündigte sie | Von 1975 bis zur Geburt ihres Sohnes 1979 arbeitete sie im Bereich der Jugendhilfe beim Jugendamt Nürnberg. 1979 war es nicht möglich, sich wegen Elternzeit beurlauben zu lassen. Daher kündigte sie ihre Stelle. | ||
Um beruflich wieder Fuß zu fassen, bot sie Kurse wie „Treffpunkt für Mutter und Kind“ bei der VHS Fürth | Um beruflich wieder Fuß zu fassen, bot sie Kurse wie „Treffpunkt für Mutter und Kind“ bei der VHS Fürth und in Kulturläden in Nürnberg an. Das Ziel: Mütter zu vernetzen! | ||
Da für den Sohn kein Kitaplatz zu finden war, gründetet sie 1982 mit Freundinnen den Kinderladen im Schloss Almoshof und leistete vier Jahre lang aktive Aufbauarbeit. 1983 gelang ihr der Wiedereinstieg in den Beruf bei der „Familienhilfe“ der Stadt Nürnberg in Teilzeit. 1986 wechselte sie in die Personalentwicklung / Personalberatung mit den Arbeitsschwerpunkten | Da für den Sohn kein Kitaplatz zu finden war, gründetet sie 1982 mit Freundinnen den Kinderladen im Schloss Almoshof und leistete vier Jahre lang aktive Aufbauarbeit. 1983 gelang ihr der Wiedereinstieg in den Beruf bei der „Familienhilfe“ der Stadt Nürnberg in Teilzeit. 1986 wechselte sie in die Personalentwicklung/Personalberatung mit den Arbeitsschwerpunkten Gesundheitsmanagement und Konfliktberatung sowie Seminarleitung. | ||
Seit 1990 spezialisierte sie sich an der VHS Fürth auf Bildungsangebote für Frauen. In ihrem aktuellen Kurs „Wissen und Mehr“ geht es darum, Wissen zu erschließen, Institutionen kennenzulernen und sich zu vernetzen. | Seit 1990 spezialisierte sie sich an der VHS Fürth auf Bildungsangebote für Frauen. In ihrem aktuellen Kurs „Wissen und Mehr“ geht es darum, Wissen zu erschließen, Institutionen kennenzulernen und sich zu vernetzen. | ||
Aktuelle Version vom 12. Februar 2026, 22:36 Uhr
- Person
- Ingrid Sondershaus
- Vorname
- Ingrid
- Nachname
- Sondershaus
- Geschlecht
- weiblich
- Geburtsdatum
- 3. Juni 1948
- Geburtsort
- Fürth
- Beruf
- Dipl. Sozialpädagogin FH, Dozentin, Autor, Kinderkrankenpflegerin
- Partei
- SPD
Ingrid Sondershaus (geb. 3. Juni 1948 in Fürth) ist Dozentin an der VHS Fürth, Autorin und Mitglied im der FürthWiki-Gruppe Frauen sichtbar machen.
Leben
Ingrid Sondershaus ist verheiratet, hat einen Sohn und drei Enkelkinder und lebt mit ihrer Familie in Fürth-Ronhof. Sie wurde 1948 als erstes Kind ihrer Eltern Erna, geb. Koch und Horst Sondershaus in Fürth-Ronhof geboren.
Nach der Mittleren Reife und der Ausbildung zur Kinderkrankenpflegerin an der Uniklinik Erlangen studierte sie über den zweiten Bildungsweg Sozialpädagogik, Studienschwerpunkt Jugend- und Erwachsenenbildung an der Evang. Stiftungsfachhochschule Nürnberg, Abschluss 1975 mit Diplom. Sie ist seit 2013 in Rente, lebt mit ihrer (Groß-)Familie in Fürth und ist weiter freiberuflich für die VHS Fürth sowie für Schreibprojekte und die Vernetzung von Frauengruppen tätig.
Beruflicher Werdegang
Von 1975 bis zur Geburt ihres Sohnes 1979 arbeitete sie im Bereich der Jugendhilfe beim Jugendamt Nürnberg. 1979 war es nicht möglich, sich wegen Elternzeit beurlauben zu lassen. Daher kündigte sie ihre Stelle.
Um beruflich wieder Fuß zu fassen, bot sie Kurse wie „Treffpunkt für Mutter und Kind“ bei der VHS Fürth und in Kulturläden in Nürnberg an. Das Ziel: Mütter zu vernetzen!
Da für den Sohn kein Kitaplatz zu finden war, gründetet sie 1982 mit Freundinnen den Kinderladen im Schloss Almoshof und leistete vier Jahre lang aktive Aufbauarbeit. 1983 gelang ihr der Wiedereinstieg in den Beruf bei der „Familienhilfe“ der Stadt Nürnberg in Teilzeit. 1986 wechselte sie in die Personalentwicklung/Personalberatung mit den Arbeitsschwerpunkten Gesundheitsmanagement und Konfliktberatung sowie Seminarleitung.
Seit 1990 spezialisierte sie sich an der VHS Fürth auf Bildungsangebote für Frauen. In ihrem aktuellen Kurs „Wissen und Mehr“ geht es darum, Wissen zu erschließen, Institutionen kennenzulernen und sich zu vernetzen.
Ehrenamtliches Engagement
Geprägt von ihrer Familiengeschichte, insbesondere durch ihren Großvater Georg Koch, setzt sie sich für eine demokratische Gesellschaft ein.
In der Gründungsphase der Gleichstellungskommission vertrat sie die VHS Fürth. Seit 1990 Gründungsmitglied im Frauenhaus Fürth. Initiatorin der beiden Museumsprojekte 'Literarische Museumsführung 2024' und 'Frauen sichtbar machen 2025' im Stadtmuseum Fürth.
Sie ist Mitglied in diesen Vereinen:
- Gewerkschaft Ver.di, früher ÖTV seit 1967, jetzt im Bereich Kultur beim „Verband der Schriftsteller*innen bei Ver-di (VS)“
- SPD seit 1972
- Frauenhaus
- Förderverein VHS
- Bund Naturschutz
- Arbeiterwohlfahrt
- ADFC
- Autor*innengruppe „Wortkünstler“
- FürthWiki seit 2022 / „Women in Red“ seit 2024
Kooperation mit Stadtverwaltung Fürth
Durch ihre Zusatzausbildungen: Sozialmanagement (1998) und Mediation (2002) wurde sie Dozentin bei der Stadt Fürth. 2008 konzipierte sie gemeinsam mit Elisabeth Weinzierl die Qualifizierungsreihe für Führungskräfte zur „Internen Konfliktmoderatorin / Konfliktmoderator“, sowie Seminare für Führungskräfte zum betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM). Darüber hinaus war sie Beraterin und Coach für Beschäftigte/Führungskräfte der Stadt Fürth
Schreiben
2025 war sie Initiatorin für das gemeinsam mit Autorinnen und Historikerinnen veröffentlichte Buch Frauen sichtbar machen.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Einstieg in die Schreibleidenschaft:
- 2009 Teilnahme am neu gegründeten Brückenbauprojekt des Stadttheaters (jetzt Bürgerbühne)
- Semesterwerkstatt Schreiben mit Ewald Arenz
Veröffentlichungen zu Schreibwettbewerben u. a. zu Fürther Themen
- 2014 Stadttheater Fürth: Arme reiche Familien „Julias Blog“
- 2018 200 Jahre- 200 Zeilen – Anlässlich d. Festjahres 2018 der Stadt Fürth „400 km entfernt“
- 2020 Fürth im Übermorgen „Prima Klima Stadt 2040“
- 2021 Unvergessen – Amüsantes und Kurioses aus 75 Jahren VHS „Die Gugelhupf-Affäre“
- 2021 „Touché und andere Generationengeschichten“ Baltrum-Verlag
- 2020 Anthologie Fürth im Übermorgen
- 2025 Frauen sichtbar machen, Literarischer Rundgang durch das Stadtmuseum,
Auszeichnungen
- 2022 Dritter Platz beim Schreib-Wettbewerb Fürth im Übermorgen.[1]
Lokalberichterstattung
Siehe auch
Einzelnachweise
Bilder
Urheber: Brigitte Stenzhorn
Lizenz: CC BY-SA 4.0Gäste beim Gedenken an Dr. Rudolf Benario und Ernst Goldmann an der Uferpromenade, April 2023 Urheber: Kamran Salimi
Lizenz: CC BY-SA 4.0