Johann Heinrich Friedrich Meyer: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 6. Januar 2026, 16:53 Uhr

Logenbruder Johann Heinrich Friedrich Meyer.png
Logenbruder Meyer, in: »Geschichte der Loge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ in Fürth i.B.«, S. 48
Person
Johann Heinrich Friedrich Meyer
Vorname
Johann Heinrich Friedrich
Nachname
Meyer
Geschlecht
männlich
Abw. Name
Meier
Geburtsdatum
5. November 1787
Geburtsort
Lenzen/Prignitz
Todesdatum
27. Januar 1847
Todesort
Fürth
Beruf
Kaufmann
Religion
evangelisch-lutherisch
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Johann Heinrich 'Friedrich' Meyer (geb. 5. November 1787 in Lenzen/Prignitz[1]; gest. 27. Januar 1847 in Fürth[2]) war ein Fürther Kaufmann und Mitbegründer der Ludwigseisenbahn. Er engagierte sich besonders bei den Verhandlungen zum Grunderwerb für die Bahntrasse der Ludwigseisenbahn.

Er kam als einziger Sohn des kgl. preuß. Postillions und späteren Posthalters Johann Christian Meier und dessen Ehefrau Anna Maria, geborene Güssfelder zur Welt. Zur Taufe wurden fünf Paten verzeichnet: Konr. Lobiz, Fried. Wullweber, Haacker, Busch jun. und Fried. Fischer.[1]

Friedrich Meyer heiratete am 31. Januar 1813 in Fürth Maria Magdalena Bechert[3], die Witwe des Kaufmanns Johann Bechert jr., der bereits im Alter von 33 Jahren am 8. Mai 1812 an der „Lungensucht“ verstorben war. Sie war eine geborene Riessner (geb. 2. Mai 1784 in Fürth), Tochter des Kaufmanns Johann Christian Rießner.

Meyer wurde 1820 in die Freimaurerloge Zur Wahrheit und Freundschaft aufgenommen, in der er von 1830 bis 1841 als Nachfolger von Graf Carl von Pückler das Amt des "Meisters vom Stuhl" bekleidete.

Er starb im Alter von 59 Jahren in seinem Haus „Königsstraße” 277, II. Bezirk (heute Königstraße 135). Am 30. Januar 1847 wurde er als „Florleiche” beigesetzt.[2] Seine Witwe starb am 18. Januar 1852.

Auszeichnungen

Ihm zu Ehren wurde die bisherige Spitalstraße 1836 in Friedrichstraße umbenannt.

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kirchenbücher St. Katharinen Lenzen, Taufen 1763–1793, S. 239
  2. 2,0 2,1 Kirchenbücher St. Michael, Bestattungen 1842–1850, S. 194
  3. Kirchenbücher St. Michael, Trauungen 1802–1826, S. 328

Bilder

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