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Unternehmen
A. Lehmann
Geschäftsführer
Adolf Lehmann, David Lehmann
Gründer
Adolf Lehmann
Gründungsort
Fürth
Gründungsdatum
1881
Branche
Optische Geräte
Ehemals
nein
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Die Firma A. Lehmann, wurde 1881 von Adolf Lehmann gegründet. Adolfs Bruder David Lehmann wurde bald Mitinhaber der Firma. Nach Davids Tod 1911 wurde dessen Witwe Babette Teilhaberin der Firma. In den 1920er Jahren, als sich Adolf zur Ruhe setzte („Privatier“), wurden dann Stefan und Leo Lehmann Teilhaber und übernahmen die Geschäftsführung. In den 1920er Jahren wurden u. a. vier Filialen in Frankfurt gegründet.[1]

Zunächst als „Brillen- und Optische Warenfabrik“ gegründet, wurden später auch Filmprojektoren hergestellt, die unter dem Namen ALEF bis nach England und Frankreich vertrieben wurden.

1931 wurde das 50-jährige Firmenjubiläum gefeiert.[2]

Beschreibung in „Deutschlands Glasindustrie“ (1930)

Lehmann, A., Gabelsbergerstraße 1. Inhaber: Stephan und Leo Lehmann. TA: Lehmannoptik.
Fabrikate: Optische Waren, wie Brillengläser jeder Schleifart, Opern- und Ferngläser, Schutz- und Autobrillen.
Spez.: Brillengläser. -
Ein Schleiferei-Betrieb. Elektromotor 140 PS. – 200 Arbeiter. – Gegr. 1881. -
Vertreter in allen Hauptstädten des In- und Auslandes.
Zur Messe in Leipzig: Meßhaus, Petershof, Koje 505, V. Stock.[3]

Adressbucheinträge

  • 1889: „Brillen- und optische Warenfabrikation“, Königswarterstraße 3 a[4]
  • 1891: „Optische Warenfabrik, Brillenfabrikation“, Königswarterstraße 58; Inhaber Adolf und David Lehmann.
  • 1892: „Optische Warenfabrik“, Königswarterstraße 58; Inhaber Adolf und David Lehmann.
  • 1893: „Brillen- und opt. Warenfabrik“, Königswarterstraße 58, p.
  • 1895: „Brillen und optische Waren“, Königswarterstr. 58, p.
  • 1896: „Optische Warenfabrikation, Spezial.: Brillen, Pincenez u. Thermometer“, Königswarterstraße 58, p.
  • 1899: „Brillen und Optische Industrieanstalt“, Inhaber: Adolf und David Lehmann, Engelhardtstr. 4, p.
  • 1901: „Optische Industrie-Anstalt, alle optischen Artikel“, Inh.: Adolf und David Lehmann, Engelhardtstr. 4, p.
  • 1903: „Optische Industrie-Anstalt, alle optischen Artikel“, Inh.: Adolf und David Lehmann, Gabelsbergerstraße 1, h.
  • 1905: „Optische Industrie-Anstalt“, Inh.: Adolf und David Lehmann, Gabelsbergerstraße 1, p.
  • 1907: „Opt. Industrie-Anstalt“, Inhaber: Adolf und David Lehmann, Gabelsbergerstraße 1, p.
  • 1909: „Optische Industrieanstalt“, Inh.: Adolf und David Lehmann, Gabelsbergerstraße 1/Rückgeb.
  • 1911: „Optische Industrieanstalt“, Inh.: Adolf und David Lehmann, Gabelsbergerstraße 1, h.
  • 1913: „opt. Industrieanst.“, Inh.: Adolf und Bab. Lehmann, Gabelsbergerstraße 1, h,p.
  • 1921: „opt. Fabriken“, Inh.: Stef. Lehmann, Gabelsbergerstraße 1, h,p.
  • 1926: „optische Fabrik“, Inh.: Stefan und Leo Lehmann, Gabelsbergerstraße 1, h,p.
  • 1931: „optische Fabrik“, Inh.: Stefan und Leo Lehmann, Gabelsbergerstraße 1, h,p.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Benno Nietzel: Handeln und Überleben - Jüdische Unternehmer aus Frankfurt am Main - 1924–1964, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 168 - E-Book, abgerufen am 21. Feb. 2026
  2. "ALEF 1881-1931 Catalogue de Cinquantenaire" - online und hier
  3. Adreßbuch Deutschlands Glasindustrie, 25. Auflage, 1930/31, S. 187 - pdf-Datei
  4. vermutlich Druckfehler, die Haus-Nr. 3 a gab es nicht, dafür Nr. 3 d, ab 1890 zu Nr. 58 geändert

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