Blumenstraße 15
- Gebäude
- Blumenstraße 15
- Straße / Hausnummer
- Blumenstraße 15
- Postleitzahl
- 90762
- Objekt
- Wohnhaus
- Baujahr
- 1853
- Denkmalstatus besteht
- ja
- Akten-Nr.
- D-5-63-000-123 (1)
- Quelle
- BLfD - Denkmalliste Fürth
- Baustile
- Klassizismus, Neurenaissance
- Bauherr
- Paulus Walde
- Architekt
- Johann Gran
- Geo-Daten
- 49° 28' 30.42" N
10° 59' 12.95" E
- Theodor Löwensohn (Wohnhaus, bis 1890)
Dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Sandsteinfassade, Stichbogenfenstern und Sohlbankgesims, spätklassizistisch, von Johann Gran, 1853, Neurenaissance-Dachgauben Ende 19. Jahrhundert.
Durch Maurermeister Johann Gran und Zimmermeister Johann Melchior Kiesel wurde das Gebäude im Auftrag des Schreinermeisters Paulus Walde errichtet.[1]
1880 war Theodor Löwensohn Eigentümer dieses Gebäudes.[2] 1883 verlegte die Firma Löwensohn ihre lithographische Kunstanstalt von der Blumen- in die Sommerstraße 16, 18 u. 20.[3] Das Gebäude verblieb aber auch in den Folgejahren im Eigentum von Löwensohn.[4]
1901 verkaufte Löwensohn das Haus Blumenstraße 15.[5]
1903 ist der Eigentümer Flaschnermeister Johannes Krauß[6], darin befindet sich S. Weidemann & Co. Kurz- und Spielwarenexport mit dem Inhaber Theodor Rosenthal.[7]
Frühere Adressen
- vor 1860: 262 e, I. Bez.
- ab 1860: Blumenstraße 30
- ab 1890: Blumenstraße 15
Einzelnachweise
- ↑ nach Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern – Stadt Fürth, S. 58/59
- ↑ Adressbuch der Stadt Fürth von 1880, II. Teil, Häuserverzeichnis S. 2 und Anzeige; damals noch vor der Hausnummernänderung von 1890 als Nr. 30 geführt.
- ↑ Fronmüllerchronik, 1887, S. 581
- ↑ siehe Adressbücher der Stadt Fürth von 1891, II. Teil, S. 14; von 1895, II. Teil, S. 14
- ↑ siehe Gisela Naomi Blume Der neue jüdische Friedhof in Fürth, S. 640
- ↑ Adressbuch der Stadt Fürth von 1903, II. Teil, S. 16
- ↑ Adressbuch der Stadt Fürth von 1903, I. Teil, S. 251
Bilder
Zeitungsanzeige von Moses Dinkelspühler, Juli 1854 Erstellungsdatum: Juli 1854<br>Lizenz: NoC-NC 1.0