Brunnen am Waagplatz

2019-02-13 brunnen-waagplatz-4.jpg
Brunnen am Waagplatz geschaffen von Heinz Siebenkäß, Februar 2019
Die Karte wird geladen …
Brunnen
Brunnen am Waagplatz
Objekt
Waagplatz-Brunnen
Status
Trinkwasser, saisonal trocken
Teil des Ensembles
Ensemble Altstadt
Straße
Waagplatz
Ort
Altstadt
Baustil
Massiv Stein
Künstler
Heinz Siebenkäß
Bauherr
Friedel Stranka
Baujahr
1985
Denkmalstatus besteht
nein
Abgerissen
nein
Geo-Daten
49° 28' 43.11" N
10° 59' 16.84" E
 semantisches Browsen   Sem. Browsen

Der Brunnen am Waagplatz wurde vom Fürther Steinmetz Heinz Siebenkäß im Jahr 1985 geschaffen, aus Kirchheimer Muschelkalk.

Die Gestaltung des Brunnens soll an die ehemalige Funktion des Platzes erinnern, auf dem die Lastenwaage stand. Deshalb schuf der Steinmetz eine „abwägende“ Hand, die Waren in die Schalen einer Waage gibt sowie Steinskulpturen in Form von Gewichten, die darum drapiert wurden.

Im Sommer wird der Brunnen gerne als Spielplatz von Kindern genutzt oder dient als Badebecken für Vögel. Am Wochenende nutzen überwiegend die Händler des Wochenmarktes den Brunnen. Lange Zeit war das der einzige Trinkwasserbrunnen in der Altstadt.

Gestiftet wurde der Brunnen zur Hälfte von Friedel Stranka, der Ehefrau des ehemaligen 2. Bürgermeisters Heinrich Stranka, welche von der Fürther Bevölkerung oft liebevoll als „Mutter der Fürther SPD“ tituliert wurde. Das Geld stammte aus den Zuwendungen, die Heinrich Stranka von der Stadt erhalten hatte. Seinem Wunsch entsprechend sollten diese Mittel wieder der zugute kommen. Der restliche Betrag wurde von der Bürgervereinigung St. Michael gespendet.[1]

Siehe auch

Bilder

Bilder als Galerie / Tabelle anzeigen, sortieren und filtern

  1. noa: Sprudelnde Altstadt-Attraktion. In: Ausschnitt der Fürther Nachrichten, Datum nicht sichtbar (Druckausgabe)