Emil Kießling

Emil Kießling (geb. ; gest. ) war Brauereibesitzer, Gründer und Unternehmer in Georgensgmünd sowie der Neffe von Gustav Schickedanz.

Leben und Wirken

Als Sohn von Daniel und Liesl Kießling (geb. Schickedanz) geboren, übernahm Emil Kießling von seinem Vater in den 1940er Jahren die „Brauerei Georgensgmünd".[1] Sie bestand später bis 1977 als Braustätte der Patrizier-Bräu AG, mehrheitlich Schickedanz-Konzern, fort.[2]

1948 wurde dem Brauereibesitzer Kießling von der damals US-amerikanischen Militärregierung durch ein sprachliches Missverständnis nicht der Rohstoff Getreide (dt. Korn), sondern Mais (engl. corn) geliefert. Laut Firmengeschichte stellte Emil Kießling daher die Produktion auf Kosmetik-Artikel um und gründete 1949 die Emil Kiessling GmbH in Georgensgmünd. 1986 verkaufte Kießling sein Unternehmen aus Altersgründen an die Wella AG.[3]

Lokalberichterstattung

  • 25. Mai 1977 - Fürther Nachrichten: Die mehrheitlich zum Schickedanz-Konzern gehörende „Patrizier-Bräu AG“ schloss im Rahmen von Rationalisierungsmaßnahmen drei weitere Braustätten. Es handelte sich dabei um die Grüner-Brauerei in Fürth, Kießling in Georgensgmünd und Kummeth in Schlicht. Jetzt verfügte man nur noch über sechs Brauereien.[2]
  • dh: ,Qualität wird langfristig überleben‘. In: Nordbayern.de vom 4. November 2009 - online
  • Redaktion: Vom Bier zur Kosmetik. In: WiM Ausgabe 08-09|2024, S. 73 - online
  • Julia Stark: Hidden Champion aus Gmünd: Hinter diesen Drogerie-Sonnencremes steckt die Firma Kiessling. In: NN.de vom 5. Februar 2025 - online (NN+)

Siehe auch

Weblinks

  • Emil Kiessling GmbH: Die Erfolgsgeschichte der Emil Kiessling GmbH - Website

Einzelnachweise

  1. Historisches Brauereiverzeichnis, Website von Klaus Ehm, abgerufen am 4. Januar 2026
  2. 2,0 2,1 Gert Kuntermann: Fürth 1977. Jahreschronik, Städtebilder Verlag, S. 26
  3. Die Erfolgsgeschichte der Emil Kiessling GmbH, Website der Emil Kiessling GmbH, abgerufen am 4. Januar 2026

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