Heinz Bruder

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Heinz Bruder (geb. 1931) ist Senior-Chef der Spielwarenfirma Bruder. Er übernahm den elterlichen Betrieb von seinem Vater in den 1950er Jahren. Zuvor absolvierte Bruder die Ausbildung zum Werkzeugmacher und legte vier Jahre später sogar die Meisterprüfung ab. 1958 stellt Bruder die Herstellung des Betriebs auf die Kunststofffertigung um und führt neue Fertigungstechnologien ein.

1965 übernimmt Heinz Bruder den Betrieb und baut ihn weiter aus. 1978 wird der Firmenname geändert von Paul Bruder Spielwarenfabrik in BRUDER Spielwaren Inh. Heinz Bruder. 1987 geht der Betrieb in die 3. Generation der Familie über. Der Sohn Dipl. Ing. (FH) Paul Heinz Bruder steigt in das Unternehmen mit ein und übernimmt die Sparte der Produktionsentwicklung. 1998 übergibt der Vater dem Sohn weitesgehend die Geschäftsführung.[1]

Im Herbst 2006 wurde bekannt, dass die Stadt Fürth eine Spende über 1 Mio. Euro erhalten habe, der Spende wolle aber nicht genannt werden. Die Spekulationen, ob es Kissinger oder Thomas Sommer sein könnten, hielt sich lange in der Stadtgesellschaft. Schließlich wurde gemeinam mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung am Freitag, den 29. Juli 2016 das "Geheimins gelüftet". Bruder sagte bei dem Pressegespräch, dass er sich freue, "...auf diese Weise etwas an seine Heimatstadt zurückgeben zu können, die ihn seit Jahrzehnten beim Ausbau seines Firmensitzes zum Weltunternehmen unterstützt hat...". Bruder habe einfach "den Wunsch gehabt, für Fürth etwas Gutes zu tun[2]". Der Verwendungszweck sei offen, es soll "lediglich im Stadtbild sichtbar" sein. Die Spendenhöhe gilt neben einer Spende in den 1990er Jahre von Max Grundig mit als die größe Spende an die Stadt Fürth, die je gespendet wurde.

Auszeichnungen

Lokalberichterstattung

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Bruder - Firmengeschichte. Online abgerufen am 20. September 2017 | 19:52 Uhr - online abrufbar
  2. Wolfgang Händel: Geheimnis gelüftet: Bruder spendet Fürth eine Million. In: Fürther Nachrichten vom 29. Juli 2016 - online abrufbar