Menki Zimmer (1882–1942)
- Person
- Menki Zimmer (1882–1942)
- Vorname
- Menki
- Nachname
- Zimmer
- Geschlecht
- männlich
- Geburtsdatum
- 28. Mai 1882
- Geburtsort
- Fürth
- Todesdatum
- nach 1942
- Todesort
- Krasnystaw; oder Ghetto Izbica
- Religion
- Jüdisch
- Alexander Zimmer (Sohn)
- Betty Blümle, geb. Möller (Ehefrau)
- Eva, verh. Haas (Tochter)
- Lilly, verh. Kellermann (Tochter)
- Lina, geb. Wormser (Mutter)
- Mauri Zimmer (Vater, Sohn)
- Therese Thirza Zimmer (Tochter)
Menki Zimmer (geb. 28. Mai 1882 in Fürth, verschollen nach März 1942 im Ghetto Izbica[1]), Sohn des Mauri Zimmer und der Lilli, geb. Wormser in Fürth - und hier als viertes Kind.[2]
Menki Zimmer heiratete am 4. Mai 1910 in Altona Betty Möller.[2]
Aus der Ehe stammten fünf Kinder:
- Mauri, (geboren am 13. März 1911 in Fürth, überlebte die Shoah)[3]
- Alexander, (geboren am 16. August 1912 in Fürth, gestorben am 20. Januar 1945 im KZ Bergen-Belsen)
- Therese Thirza, (geboren am 18. August 1913 in Fürth, überlebte die Shoah)
- Lilli, verh. Kellermann (geboren am 2. September 1916 in Fürth, überlebte die Shoah)
- Eva, verh. Haas, (geboren 1. Juni 1920 in Fürth, gestorben am 24. September 1942 im KZ Auschwitz)
Menki und Betty Blümle lebten in Fürth, Friedrichstraße 14 zur Zeit der Minderheiten-Volkszählung vom 17. Mai 1939 und wurden am 24. März 1942 ab Nürnberg ins Ghetto Izbica deportiert.[4]
Einzelnachweise
- ↑ so Gedenkbuch Bundesarchiv zu Menki Zimmer; ebenso Spuren im Vest - Juden im Vest Recklinghausen, bei „Alexander Zimmer“; sowie Deportation von Nürnberg nach Izbica 1942; dagegen gibt Yad Vashem Izbica zwar als Deportationsort an, den Tod aber in Krasnystaw; bei Virtuelles Denkmal "Gerechte der Pflege" zu Eva Haas, geb. Zimmer, wird bei den Eltern als Todesort Majdanek angeführt.
- ↑ 2,0 2,1 siehe Jüdisch in Fürth unter Mauri Zimmer, 4. Kind
- ↑ Mauri wurde im Novemberpogrom verhaftet und im KZ Dachau interniert. Siehe Spuren im Vest - Juden im Vest Recklinghausen, unter Bruder von „Alexander Zimmer“
- ↑ nach den Angaben von Yad Vashem wäre es denkbar, dass Menki Zimmer zu den etwa 4000 Juden gehörte, die sich zwischen 1940 bis 1942 im Ghetto Krasnystaw befanden. Die Insassen wurden später in das Ghetto Izbica verschleppt. Das Schicksal Menki Zimmers wird sich wohl zwischen den beiden Orten vollendet haben.
Siehe auch
Weblinks
- Gedenkbuch Bundesarchiv zu Menki Zimmer