Pauline Landmann

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Pauline Landmann, geb. Hellmuth
Person
Pauline Landmann
Vorname
Pauline
Nachname
Landmann, geb. Hellmuth
Geschlecht
weiblich
Geburtsdatum
5. Februar 1856
Geburtsort
Schwabach
Todesdatum
26. September 1952
Todesort
Stockholm
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Pauline Landmann, geb. Hellmuth, פאולין לנדמן (geb. 5. Februar 1856 in Schwabach; gest. 5. September 1952[1]in Stockholm), Tochter der Eheleute Heinrich und Fanny Hellmuth, war seit 17. Mai 1874 mit dem Hopfenhändler Ernst Landmann verheiratet. Aus der Ehe stammten folg3ende Kinder[2]:

  • Martha Klara, verw. Krautheimer, verh. Ehrlich (geb. 22. November 1875)
  • Siegfried Landmann (geb. 6. Juni 1877)[3]
  • Ludwig Oskar Landmann (geb. 17. September 1878))[4]
  • Hans Richard Landmann (geb. 30. Oktober 1880))[5]
  • Ida Marie, verh. Hirschmann (geb. 8. November 1882)[6]
  • Emmy, verh. Kronheimer (geb. 13. Oktober 1884)[7]
  • Walter Landmann (geb. 14. August 1887)[8]
  • Anna, verh. Steuerwald (geb. 13. Februar 1892)
  • Lazarus Alexander Landmann (geb. 8. Januar 1894)[2]

Sonstiges

Ernst und Pauline Landmann spendeten für den Bau des Fürther Theaters 1.000 Mark.[2] Anlässlich der Goldenen Hochzeit gaben sie 500 Mark an die Stadt und bis 1929 jährlich 200 Mark.[2]

1925 wurde Pauline Witwe. 1935 verlieh man ihr das Ehrenkreuz für Eltern zum Gedenken an ihren gefallenen Sohn Alex – ein Beispiel für den Zynismus der Nazis, die zugleich alles unternahmen, um die deutschen Juden zu isolieren und zu entrechten. 1939 schließlich wanderte sie zu ihrer Tochter Martha Ehrlich nach Stockholm aus.[9] In Stockholm starb Pauline Landmann am 26. September 1952/53[10]

Einzelnachweise

  1. Jüdisches Museum Franken gibt als Todesjahr 1953 an, ebenso Geni
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Gisela Naomi Blume Der neue jüdische Friedhof in Fürth, S. 679 f
  3. Er ging nach Stockholm
  4. Er ging nach Stockholm
  5. Er ging nach Stockholm
  6. Opfer der Shoah im Sobibor 1943
  7. verheiratet mit Gustav Kronheimer
  8. Walter starb bereits nach einem Monat am 22. September 1887
  9. Jüdisches Museum Franken
  10. siehe Fußnote 1

Siehe auch

Bilder