Simon Fränkel

Simon Fränkel, NJBF 1973 a..jpg
Simon Fränkel, Nachrichten für den Jüdischen Bürger Fürths 1973
Person
Simon Fränkel
Vorname
Simon
Nachname
Fränkel
Geschlecht
männlich
Geburtsdatum
24. Oktober 1836
Geburtsort
Fürth
Todesdatum
12. April 1904
Todesort
Fürth
Beruf
Kaufmann, Fabrikbesitzer
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Simon Fränkel, סיימון פרנקל (geb. 24. Oktober 1836 in Fürth, gest. 12. April 1904 in Fürth), Sohn des Abraham Fränkel und dessen Ehefrau Vögele Fanny, geb. Ichenhäuser, war Kaufmann und Besitzer einer Spiegelglasfabrik in Fürth.[1]

Simon Fränkel war von 1882 bis zu seinem Tod 1904 Kurator der israelitischen Bürgerschule. Er hatte den Titel eines königlich bayerischen Kommerzienrat inne. Für den Bau des Fürther Theaters spendete er 500 Mark.[1]

Simon Fränkel war seit 21. Januar 1863 mit Esther Emma, geb. Heßlein verheiratet. Mit ihr hatte er drei Kinder:

  • Sigmund 'Israel', geb. 19. Dezember 1863
  • Salomon Semi, geb. 12. Juni 1865
  • Abraham Albert, geb. 29. September 1874 (KZ)[1]

Als Wohnadressen sind bei seiner Geburt 1836 Obstmarkt 1, nach der Eheschließung 1863 Blumenstraße 18[2] und von 1865 bis 1904 Blumenstraße 28 überliefert.[1] Er starb am 12. April 1904 und wurde auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Fürth beerdigt.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 biographische Angaben nach Jüdisch in Fürth zu Simon Fränkel
  2. Adressbuch der Stadt Fürth von 1899, I. Teil, S. 53

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