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|Bild= | |Bild=Unterschrift Baruch Hirschmann, 1867.png | ||
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|Todesdatum=1894/10/28 | |Todesdatum=1894/10/28 | ||
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|Beruf=Antiquitätenhändler | |Beruf=Antiquitätenhändler; Kantor; Vorsänger | ||
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* Mit seiner 1. Frau Helene, geb. Neumann wohnte Hirschmann in der Unteren Königstraße und seit August 1853 in der [[Königstraße 95]], (damals noch als Hs. Nr. 261, II. gelistet), wo er eine ''Tabak- und Cigarrenhandlung'' unterhielt.<ref>siehe [[Fürther Tagblatt]] vom 27. August 1853, sowie „Vollständiges Adreßbuch der Stadt Fürth für Kaufleute, Fabrikanten, Professionisten und Geschäftsleute aller Geschäftsleute aller Art“ von 1854, S. 21</ref> | * Mit seiner 1. Frau Helene, geb. Neumann wohnte Hirschmann in der Unteren Königstraße und seit August 1853 in der [[Königstraße 95]], (damals noch als Hs. Nr. 261, II. gelistet), wo er eine ''Tabak- und Cigarrenhandlung'' unterhielt.<ref>siehe [[Fürther Tagblatt]] vom 27. August 1853, sowie „Vollständiges Adreßbuch der Stadt Fürth für Kaufleute, Fabrikanten, Professionisten und Geschäftsleute aller Geschäftsleute aller Art“ von 1854, S. 21</ref> | ||
* 1859 wohnte Hirschmann dann in der [[Königstraße 85]] (damals noch als Hs. Nr. 265, II. gelistet)<ref>siehe Fürther Adressbuch von 1859, S. 49 (Eigentümerin war Witwe Marg. Ursula Walter, als Besitzerin des Gasthauses zu den 3 Königen aufgeführt).</ref> | * 1859 wohnte Hirschmann dann in der [[Königstraße 85]] (damals noch als Hs. Nr. 265, II. gelistet)<ref>siehe Fürther Adressbuch von 1859, S. 49 (Eigentümerin war Witwe Marg. Ursula Walter, als Besitzerin des Gasthauses zu den 3 Königen aufgeführt).</ref> | ||
* 1860 starb seine Frau Helene | * 1860 starb seine Frau Helene und Baruch heiratete als 2. Frau die aus dem württembergischen [[wikipedia:Nordstetten (Horb am Neckar)|Nordstetten]], Kr. Horb stammende Sara, geb. Frankfurter. | ||
* 1876, am 29. Februar bewarb sich Baruch Hirschmann nach dem Tode des Kantors der [[Neuschul]] Eisenberg auf dessen nun vakante Stelle. Er erhielt trotz der Fürther Konkurrenz des Vorsängers [[Moritz Kargau]] von der [[Jüdisches Krankenhaus#Hospitalschul|Hospitalschul]] und des Vorsängers [[Baruch Rothschild]] von der [[Schneiorsche Schul|Eisig Synagoge]], sowie einer weiteren Bewerbung von Hirsch Reinmaier<ref>alle Bewerbungen siehe in Akt CAHJP (The Central Archives for the History of the Jewish People), Gemeinde Fürth D-Fu1-125</ref> den Zuschlag und wurde ab [[6. März]] [[1876]] dann [[wikipedia:Chasan|Chasan]] der Neuschul. Bereits am 4. Juni 1876 suchte Hirschmann um eine Gehaltserhöhung nach, die schließlich von 700 Mark auf 800 Mark am 10. Juli vom Vorstand und Größeren Verwaltungs-Ausschuss bewilligt wurde.<ref>ebenda</ref> | |||
* 1880 erhielt Hirschmann dann eine Erhöhung seines Gehaltes auf 1000 Mark.<ref>ebenda</ref> | |||
* 1889 wurde Hirschmann als Angestellter der Angestellter der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth im Fürther Adressbuch von 1889<ref>siehe III. Abteilung, S. 212; ebenso wir der Kantor Abraham Ebert ([[Altschul]]) und Moritz Kargau aufgeführt.[[Jüdisches Krankenhaus#Hospitalschul|Hospitalschul]]</ref> gelistet. | |||
* 1891 wohnte Baruch Hirschmann in der [[Blumenstraße 21]] und übte neben seinem Kantorendienst noch die Tätigkeit als Gerichtstaxator, Auktionator und Inhaber einer Antiquitätenhandlung aus.<ref>siehe Allgemeines Adressbuch der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, 1891; bei Einwohner Fürths S. 51 und Verzeichnis der Geschäftstreibenden Fürths, S. 2</ref> | |||
*1894 starb Baruch Hirschmann. Seiner Witwe Sara wurde auf ihren Antrag hin eine ''Pension'' in Höhe von 300 Mark gewährt. | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||