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'''Moritz (Moses) Bissberg''' (geb. 30. März [[1882]] oder 30. April [[1882]] in Warschau<ref>Stolperstein | '''Moritz (Moses) Bissberg''' (geb. 30. März [[1882]] oder 30. April [[1882]] in Warschau<ref>Stadt Corburg: Stolperstein "Moses, gen. Moritz, Bissberg" [https://www.coburg.de/microsite/stolpersteine/stolperstein/Moses-gen.Moritz-Bissberg.php online], abgerufen am 5. Jan. 2025</ref>) wuchs in Warschau auf und heireatete am 5. Dezember 1906 er dort Feiga, genannt Felice, Kramkimel. Felice war ebenfalls Jüdin und wurde am 25. Juli 1885 in Warschau geboren. | ||
"Moses, gen. Moritz, Bissberg" https://www.coburg.de/microsite/stolpersteine/stolperstein/Moses-gen.Moritz-Bissberg.php online, abgerufen am 5. Jan. 2025</ref>) wuchs in Warschau auf und heireatete am 5. Dezember 1906 er dort Feiga, genannt Felice, Kramkimel. Felice war ebenfalls Jüdin und wurde am 25. Juli 1885 in Warschau geboren. | |||
Anfang [[1907]] zogen Moritz und Felice Bissberg in das Deutsche Reich und ließen sich in Fürth nieder. Das Ehepaar lebte in der [[Simonstraße]] und Moritz Bissberg arbeitete zunächst als Bildhauer. Nach der Geburt des einzigen Kindes, Isidor, am 14. Juni [[1908]], meldete Moritz Bissberg am 15. März [[1909]] einen „Handel mit Weißwaren“ in der [[Amalienstraße]] an und war fortan an als Kaufmann tätig. Im März 1914 zog die Familie nach Coburg um. Dort eröffnete Moritz Bissberg ein Geschäft unter dem Namen „Nürnberger Bazar“ eröffnete. | Anfang [[1907]] zogen Moritz und Felice Bissberg in das Deutsche Reich und ließen sich in Fürth nieder. Das Ehepaar lebte in der [[Simonstraße]] und Moritz Bissberg arbeitete zunächst als Bildhauer. Nach der Geburt des einzigen Kindes, Isidor, am 14. Juni [[1908]], meldete Moritz Bissberg am 15. März [[1909]] einen „Handel mit Weißwaren“ in der [[Amalienstraße]] an und war fortan an als Kaufmann tätig. Im März 1914 zog die Familie nach Coburg um. Dort eröffnete Moritz Bissberg ein Geschäft unter dem Namen „Nürnberger Bazar“ eröffnete. | ||
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Moritz und Isidor Bissberg wurden vermutlich im Vernichtungslager Treblinka ermordet. Das Amtsgericht Coburg setzte am 16. März 1949 den 31. Dezember 1943 als amtliches Todesdatum für Moritz und Isidor Bissberg fest. | Moritz und Isidor Bissberg wurden vermutlich im Vernichtungslager Treblinka ermordet. Das Amtsgericht Coburg setzte am 16. März 1949 den 31. Dezember 1943 als amtliches Todesdatum für Moritz und Isidor Bissberg fest. | ||
Die Stadt Coburg verlegte am 29. Juni 2011 einen Stolperstein vor dem ehemaligen Wohnhaus in der Spitalgasse. | Die Stadt Coburg verlegte am 29. Juni 2011 einen Stolperstein vor dem ehemaligen Wohnhaus in der Spitalgasse. (Von der Homepage der Stadt Coburg stammen alle obigen Daten.) | ||
==Weblinks== | |||
* Stadt Corburg: Stolperstein "Moses, gen. Moritz, Bissberg" - [https://www.coburg.de/microsite/stolpersteine/stolperstein/Moses-gen.Moritz-Bissberg.php online] | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
<references /> | <references /> | ||