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|Geburtsdatum=1882/03/30 | |Geburtsdatum=1882/03/30 | ||
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|Todesdatum=1943/12/31 | |||
|Todesort=Treblinka | |Todesort=Treblinka | ||
|Beruf=Bildhauer; Händler; Kaufmann | |Beruf=Bildhauer; Händler; Kaufmann | ||
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|Verwandtschaftsgrad=Ehefrau | |Verwandtschaftsgrad=Ehefrau | ||
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'''Moritz (Moses) Bissberg''' (geb. [[30. März]] [[1882]] oder [[30. April]] [[1882]] in Warschau<ref>Stadt Corburg: Stolperstein "Moses, gen. Moritz, Bissberg" [https://www.coburg.de/microsite/stolpersteine/stolperstein/Moses-gen.Moritz-Bissberg.php online], abgerufen am 5. Jan. 2025</ref>) wuchs in Warschau auf und heiratete dort am 5. Dezember 1906 Feiga, genannt Felice, Kramkimel. Felice war ebenfalls Jüdin und wurde am 25. Juli 1885 in Warschau geboren. | '''Moritz (Moses) Bissberg''' (geb. [[30. März]] [[1882]] oder [[30. April]] [[1882]] in Warschau<ref>Stadt Corburg: Stolperstein "Moses, gen. Moritz, Bissberg" [https://www.coburg.de/microsite/stolpersteine/stolperstein/Moses-gen.Moritz-Bissberg.php online], abgerufen am 5. Jan. 2025</ref>; für Tod erklärt zum [[31. Dezember]] [[1943]] in Treblinka) wuchs in Warschau auf und heiratete dort am 5. Dezember 1906 Feiga, genannt Felice, Kramkimel. Felice war ebenfalls Jüdin und wurde am 25. Juli 1885 in Warschau geboren. | ||
Anfang [[1907]] zogen Moritz und Felice Bissberg in das Deutsche Reich und ließen sich in Fürth nieder. Das Ehepaar lebte in der [[Simonstraße]] und Moritz arbeitete zunächst als [[Bildhauer]]. Nach der Geburt des einzigen Kindes, Isidor, am 14. Juni [[1908]], meldete Bissberg am 15. März [[1909]] einen „Handel mit Weißwaren“ in der [[Amalienstraße]] an und war fortan als [[Kaufmann]] tätig. Im März [[1914]] zog die Familie nach Coburg um. Dort eröffnete Moritz Bissberg ein Geschäft unter dem Namen „Nürnberger Bazar“. Um 1925/1926 erwarb er das Anwesen in der [[Schwabacher Straße 65]] in Fürth, wo sich ein weiteres Ladengeschäft befand. | Anfang [[1907]] zogen Moritz und Felice Bissberg in das Deutsche Reich und ließen sich in Fürth nieder. Das Ehepaar lebte in der [[Simonstraße]] und Moritz arbeitete zunächst als [[Bildhauer]]. Nach der Geburt des einzigen Kindes, Isidor, am 14. Juni [[1908]], meldete Bissberg am 15. März [[1909]] einen „Handel mit Weißwaren“ in der [[Amalienstraße]] an und war fortan als [[Kaufmann]] tätig. Im März [[1914]] zog die Familie nach Coburg um. Dort eröffnete Moritz Bissberg ein Geschäft unter dem Namen „Nürnberger Bazar“. Um 1925/1926 erwarb er das Anwesen in der [[Schwabacher Straße 65]] in Fürth, wo sich ein weiteres Ladengeschäft befand. | ||