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== Leben und Wirken == | == Leben und Wirken == | ||
Frieda Davidsohn lernte vor dem Krieg ihren künftigen Ehemann Alfred Davidsohn kennen. Beide verlobten sich, allerdings war ihr Verlobter jüdischen Glaubens, während sie evangelisch getauft war. Durch die sog. Nürnberger Rassegesetze aus dem Jahr 1935 hatte dadurch aber das Paar "Rassenschande" begangen, womit die Verlobung bzw. Ehe unterbunden wurde. Davon | Frieda Davidsohn lernte vor dem Krieg ihren künftigen Ehemann Alfred Davidsohn kennen. Beide verlobten sich, allerdings war ihr Verlobter jüdischen Glaubens, während sie evangelisch getauft war. Durch die sog. Nürnberger Rassegesetze aus dem Jahr 1935 hatte dadurch aber das Paar "Rassenschande" begangen, womit die Verlobung bzw. Ehe unterbunden wurde. Davon ließ sich das Paar aber nicht beirren und traf sich regelmäßig weiterhin und plante die Ausreise in die Schweiz. Am 20. Oktober 1938 wurde das Paar in Folge deiner Denunziation verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Während Frieda Davidsohn "nur" der Pass abgenommen wurde und sie anschließend wieder auf freiem Fuß kam, ging die Geschichte für Alfred Davidsohn nicht glimpflich auch. Er blieb in Untersuchungshaft, bis er schließlich am 10. Mai 1939 vor dem Gericht zu neuen Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Im Dezember 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert, wo er nur kurze Zeit später ermordet wurde.<ref>Gisela Blume: Jüdisch in Fürth - Opfer des Shoah, Homepage online abgerufen am 5. Januar 2026 | 16:03 Uhr -[https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/de/personen.html?permaLink=fue00142#ID_fue00142 online]</ref> | ||
== Rückwirkende Eheschließung == | == Rückwirkende Eheschließung == | ||