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Frieda Davidsohn kämpfte auch nach dem Tod des geliebten Mannes für deren Ehe, die nicht stattfinden durfte. So gelang es ihr am 16. Juni 1956 vor dem Oberlandesgericht Nürnberg, die Ehe doch noch anerkennen zu lassen, und zwar rückwirkend zum 1. Januar 1939, womit sie nach dem Bundesergänzungsgesetz zur Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung ihr nach der Anerkennung der Ehe eine finanzielle Unterstützung zustand. | Frieda Davidsohn kämpfte auch nach dem Tod des geliebten Mannes für deren Ehe, die nicht stattfinden durfte. So gelang es ihr am 16. Juni 1956 vor dem Oberlandesgericht Nürnberg, die Ehe doch noch anerkennen zu lassen, und zwar rückwirkend zum 1. Januar 1939, womit sie nach dem Bundesergänzungsgesetz zur Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung ihr nach der Anerkennung der Ehe eine finanzielle Unterstützung zustand. | ||
Sie überlebte den Krieg und blieb in Fürth. Sie ging nach dem Krieg keine weitere Bindung mehr ein und starb kurz vor ihrem 101. Geburtstag in einem Wohnstift in Erlangen.<ref>Traueranzeigen auf Trauer.nn.de - online abgerufen am 5. Januar 2026 | 16:30 Uhr - [https://trauer.nn.de/traueranzeige/frieda-davidsohn online]</ref> Eine Erfindung für einen neuen Zigarettenautomaten, den Davidsohn kurz vor seiner Verhaftung entworfen | Sie überlebte den Krieg und blieb in Fürth. Sie ging nach dem Krieg keine weitere Bindung mehr ein und starb kurz vor ihrem 101. Geburtstag in einem Wohnstift in Erlangen.<ref>Traueranzeigen auf Trauer.nn.de - online abgerufen am 5. Januar 2026 | 16:30 Uhr - [https://trauer.nn.de/traueranzeige/frieda-davidsohn online]</ref> Eine Erfindung für einen neuen Zigarettenautomaten, den Davidsohn kurz vor seiner Verhaftung entworfen und seiner Verlobten zur weiteren Absicherung überlassen hatte, liegt heute dem Jüdischen Museums Franken vor. Frieda Davidsohn hat nie ein Patent dafür eingereicht. | ||
== Posthume Würdigung == | == Posthume Würdigung == | ||
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