Military Government

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Rathaus mit US-Flagge und Schild "Military Government Area Nuernberg Office Fuerth"

Military Government war die von der U.S. Army eingerichtete Militärregierung. Der Resident Officer des Military Governments war der Vertreter der amerikanischen Besatzungsbehörde auf Stadtebene und zuständig u. a. für die politische Kontrolle, die Übergabe von Verwaltungsaufgaben an deutsche Behörden, die Überwachung der Demokratisierung und die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister und Stadtverwaltung. Da zur gleichen Zeit die U.S. Army die drei Fürther Kasernen besetzt und etliche Wohnungen beschlagnahmt hatte, hatte der Resident Officer die undankbare Aufgabe, zwischen den Interessen der Fürther Bevölkerung und den vor allem an militärischer Notwendigkeit und dem Wohl ihrer Soldaten orientierten Offizieren der Army zu vermitteln. Resident Officer Captain John D. Cofer nahm in Fürth am 23. April 1945 seine Arbeit auf.

Ziele waren die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und des zivilen Lebens in der Stadt Fürth und im Landkreis und die Wahrung der Interessen der Siegermächte nach dem Zweiten Weltkrieg. In einer ersten Phase bis etwa Ende 1946 ging es hauptsächlich um die Sicherheit, um die Wiederherstellung der Infrastruktur und um die Entnazifizierung. Ab 1947, als sich die politische Lage und die zivile Verwaltung stabilisierten, nahmen die direkten Eingriffe des Military Government ab. Diese Phasen wurden unter den Vorgaben der Office of Military Government für Germany (OMGUS) umgesetzt. Nach deren Übergang zur Alliierten Hohen Kommission (HICOG) im Dezember 1949 erfolgte die schrittweise Übergabe an deutsche Verwaltungsstellen. Letzter Vertreter des Military Government in Fürth war Charles M. Emerick, der am 19. Dezember 1951 die Verwaltung der Stadt Fürth endgültig in die Hände von Oberbürgermeister Hans Bornkessel übergab.

Vorbereitungen

Bereits von 1942 bis 1944 bereiteten die Alliierten in den Vereinigten Staaten bzw. später in Großbritannien Personen auf ihre Rolle als Verwaltungschefs in Städten und Landkreisen im zu besetzenden Deutschland vor. Deren Rekrutierung wurde in der Regel mit Sorgfalt getroffen, so dass diese Funktionen häufig Personen übernahmen, die bereits Führungsaufgaben im öffentlichen Dienst oder in der Wirtschaft gehabt hatten. Die Offiziere "studierten von dieser Zeit an ständig die besonderen Bedingungen, die wirtschaftlichen, politischen und Verwaltungsstrukturen"[1] ihrer Bestimmungsorte

Wirken in Fürth

Captain John D. Cofers Einheit war im September 1944 in Frankreich an Land gegangen und bekam am 21. April 1945 nach etlichen Zwischenstationen den Befehl, nach Fürth zum Zielort ihres Einsatzes zu ziehen. Am 23. April 1945 kam das Detachment B-229 am späten Abend nach einer zweitägigen Fahrt frierend, übermüdet und hungrig an - um das Interims-Detachment abzulösen, dass schon seit drei Tagen in Nürnberg erwartet wurde.[1] Hierzu wurden im Rathaus der Stadt Räume durch die U.S. Army beschlagnahmt, womit Cofer seinen Amtsitz als Stadtkommandant („Resident Officer“) und Chef der zivilen amerikanischen Militärregierung und Stadtoberhaupt von Fürth wahrnehmen konnte.

Das Team um Captain John D. Cofer bestand im April 1945 zunächst aus zwei Unteroffizieren und sechs einfachen Soldaten. Von der in England und Frankreich ausgebildeten ursprünglich achtköpfigen Mannschaft schafften es nur Cofer und ein Soldat an den Zielort. Das Detachment B-229 quartierte sich zunächst in den Amtsräumen im Rathaus ein und ließ an der Fassade ein Holzschild „Military Government“ anbringen. Die Aufgaben waren vielfältig. Es galt, trotz der Kriegszerstörungen, des Mangels an Lebens- und Transportmitteln und an Brennstoffen die Verwaltung und die Sicherheit der Stadt aufrecht zu erhalten. An höhere Dienststellen waren teilweise tägliche Berichte zu schreiben und die Verbindung zu den hier stationierten – aber organisatorisch völlig getrennten – Militäreinheiten aufrecht zu erhalten. „Stadtkommandanten“ in Fürth waren immer die höchsten Offiziere der in den Fürther Kasernen stationierten Truppen der U.S. Army. Cofer war kein Bestandteil dieser Einheiten, sondern auf deren Unterstützung angewiesen, wenn er etwa Transportmittel benötigte.

Bald wurde ein Mitteilungsblatt der Amerikanischen Militärregierung Fürth herausgegeben, das erstmals am 16. Mai 1945 erschien. Zu den ersten Publikationen der Stadt Fürth in der Nachkriegszeit gehört u. a. der Druck eines Amerikanischen Wörterbuches, dem American Textbook am 1. Juli 1945, zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den Alliierten und der deutschen Bevölkerung. Schon wenige Tage nach Kriegsende hatten sich ehemalige Mitglieder der Fürther SPD, die sich aus der Weimarer Zeit kannten, zusammengesetzt und mit Wissen von Captain Cofer an der örtlichen Wiedergründung ihrer Partei gearbeitet. Am 6. November 1945 erhielt Hans Rupprecht aus den Händen von Cofer die Lizenzierungsurkunde.

Die Chefs der beiden Detachments, Cofer und Whitaker (Ansbach), die anfangs manchen als finster und unnahbar erschienen waren, genossen sogar schon bald großes Ansehen in der Bevölkerung. Man schätzte sie wegen ihrer Fairness, und vor allem rechnete man es ihnen hoch an, dass sie die DPs (Displaced Persons = Zwangsarbeiter, Zwangsverschleppte) im Zaum zu halten verstanden und manche Fehler des CIC rückgängig gemacht hatten. Ein halbes Jahr nach der Etablierung der Militärregierung standen sie auch mit ‚ihren‘ Landräten und Bürgermeistern schon fast in freundschaftlichem Kontakt.[1]

Die Größe der Einheit in Fürth veränderte sich laufend. Im Mai 1945 kamen vier weitere Offiziere nach Fürth in das Detachment, darunter ein Captain Carl Barker - ein 35-jähriger bulliger und „humorloser“ Berufssoldat, der dafür bekannt war, dass er starke Ressentiments gegenüber der deutschen Bevölkerung hatte. Otto Gellinger, ein Fürther Sozialdemokrat, schilderte eine Szene mit Barker, die für ihn typisch war: „Bezeichnend für seinen Charakter und seine Einstellung waren die Spiele, die er trieb, indem er Zigaretten, Schokolade u. a. auf den Tisch legte, mich sitzen ließ und aus dem Zimmer ging. Nach seinem Kommen prüfte er, ob was fehlte.“[1] Zu den Aufgaben Barkers gehörte es u. a., den Aufbau der deutschen Polizei in die Wege zu leiten; später fiel die Frage der Entnazifizierung ebenfalls in seinen Verantwortungsbereich. Neben Barker arbeitete noch ein Offizier für den Bereich „Trade and Industry“ (Wirtschaft): Gilbert N. Harrison, ein Rechtsanwalt aus Brownwood in Texas, der die deutschen Justizbehörden wieder zum Laufen bringen sollte. Ab Mai 1945 stieß noch ein Deputy Military Government Officier zum Team von Cofer, um diesen in seiner Arbeit zu unterstützen und zu entlasten.

Im Juni 1945 kam ein Property Control Officier hinzu, dessen Aufgabe es sein sollte, das jeweils arisierte Eigentum der ehemaligen jüdischen Bevölkerung sicherzustellen und treuhänderisch zu verwalten. Allerdings stellt sich relativ schnell heraus, dass der Offizier offensichtlich eine zwielichtige Person war. Ein ehemaliger deutscher Angestellter sagte später aus, dass man mit ihm „aber den Bock zum Gärtner gemacht“ hatte, da der Eindruck erweckt wurde, „dass er weit mehr daran interessiert war, aus seiner Person für sich selber das Beste herauszuholen. Er wurde bald vor ein Kriegsgericht gestellt und nach USA zurückgeschafft.“[2] Seine Stelle besetzte ab Herbst 1945 der Feldwebel Charles R. Mont, der in der Fürther Bevölkerung sehr beliebt war und den Spitznamen „Mister Mont“ bekam.

Im September 1945 erreichte das Detachment B-229 seine größte Stärke. Insgesamt gehörten dem Team ständig mindestens drei Offiziere, ein Feldwebel und fünf Soldaten an. Somit waren 1945 allein in Fürth insgesamt 17 Offiziere und 23 „Gemeine“ für die amerikanische Militärregierung tätig, wovon aber nur sechs der 17 Offiziere und vier der 23 einfachen Dienstgraden im Vorfeld eine spezielle Ausbildung für ihre aktuelle Aufgabe genossen. Alle anderen wurden kurzfristig durch die U.S. Army angeworben und in die neue Tätigkeit „reingeworfen“. Allerdings seien – nach eigenen Angaben der Militärregierung – keine ernsthafte Beeinträchtigungen dadurch entstanden.

Counter Intelligence Corps - Spionageabwehr

Das Counter Intelligence Corps (CIC) war der Nachrichtendienst/ Abschirmdienst des Heeres der Amerikanischen Streitkräfte und hatte (in Fürth) folgende Aufgaben:

  • die Allierten Streitkräfte vor Spionage, Sabotage und Subversion schützen,
  • den ehem. deutschen Geheimdienst sowie alle geheimdienstlichen und paramilitärischen Organisationen zu bekämpfen,
  • bestimmte Personengruppen zu verhaften, gegen die ein Haftbefehl vorlag,
  • bei der Auflösung der NSDAP und deren Organisationen mitwirken,
  • Offiziere des deutschen Generalstabes festzusetzen und Deserteure der Wehrmacht aufzuspüren,
  • bei Verstößen gegen das Kriegsrecht zu ermitteln.

Zu den oben genannten Personengruppen, die zu verhaften waren, existierte eine Anweisung des obersten Hauptquartier der Allierten Expeditionsstreitkräfte - dem sog. Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force. In dem "Arrest Categories Handbook" war definiert, dass folgende Personen automatisch in Arrest genommen werden müssen:

  • Die deutschen Geheimdienste: das Personal des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA), der Geheimen Feldpolizei und des Reichssicherheitsdienstes
  • Die Sicherheitspolizei, Gestapo und Grenzpolizei ab dem Rang eines Kriminalsekretärs
  • Höhere Polizeibeamte, Regierungspräsidenten, Landräte, Höhere SS- und Polizeiführer
  • Kriminalpolizei, Ordnungspolizei und spezialisierte Polizeikräfte ab dem Rang eines Oberstleutnants bzw. Oberregierungs- und Kriminalrats oder mit einem SS-Offiziersdienstgrad
  • Führer und Offiziere der paramilitärischen Organisationen: Waffen-SS, Allgemeine SS, Sturmabteilungen (SA), Hitlerjugend, Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps (NSKK), Nationalsozialistisches Fliegerkorps (NSFK), Reichsarbeitsdienst (RAD), Bund Deutscher Mädel
  • Beamte der NSDAP („Nazi Party Officials“): Verwaltungsbeamte ab Kreisebene, Ortsgruppenleiter und deren Stellvertreter, Parteimitglieder ab Abschnittsleiter, das Ausbildungspersonal der Ordensburgen, Schulungsburgen, Adolf-Hitler-Schulen und der Napolas, alle Nationalsozialistischen Führungsoffiziere
  • Staatsbeamte: Angehörige des höheren Dienstes, die seit dem 1. März 1939 berufen worden waren, Staatsbeamte ab dem Rang eines Ministerialrates unabhängig vom Einstellungsdatum

Das bedeutete in der Konsequenz, dass die CIC hunderte, wenn nicht sogar tausende Personen in Fürth um Landkreis festnehmen musste, angefangen von SS-Leuten und NSDAP-Funktionäre, sowie Amts- und Propagandaleiter der Orts- und Kreisgruppen einschließlich der Beamten, Landräte und Oberbürgermeister. Zusätzlich sollten alle Personen verhaftet werden, die sich "verdächtig verhielten" bzw. sich verdächtig machten.

In Fürth stand das CIC unter der Leitung des jungen und relativ unerfahren Lieutenant Thomas K. Hodges, der laut John Cofer seiner Aufgabe kaum gewachsen war. Hodges verstand kein Deutsch und hatte keine größeren Kenntnisse über das Wesen des Nationalsozialismus. Der zusätzlich Erfolgsdruck und das Gefühl "beobachtet" zu sein, führte zusätzlich dazu, dass Hodges in der Öffentlichkeit nicht den Eindruck wecken wollte, dass er nicht scharf genug gegen Nazis vorging. Diese unterschiedlichen Faktoren bewirkten in der Konsequenz, dass Hodges einen unberechenbaren Zickzack-Kurs verfolgte, was selbst bei der sonst eher besonneneren Militärregierung zu Kopfschütteln führte.

Während die Verhaftung der sog. "Partei-Bonzen" in der Bevölkerung große Sympathie und Beifall fand, wurde die Verhaftung "kleiner" Parteimitglieder eher kritisch bis ablehnend von der Bevölkerung gesehen, was dem CIC zum Teil den Ruf einer "amerikanischen Gestapo" einbrachte. Noch größeren Ärger zog die CIC auf sich, wenn sie Personen verhafteten und mitnahmen, die Opfer des NS-Systems waren, aber auf Grund von Denunziationen auf den Verhaftungslisten der CIC kamen.

Weitere „Resident Officers“

Die Resident Officers waren nur bis 1949 Offiziere der U.S. Streitkräfte, später häufig Reservisten oder zivile Spezialisten. Ihre Einsätze dauerten nur ein bis drei Jahre, bevor sie in ein ziviles Leben in den USA zurückkehrten. Deshalb gibt es kaum biographische Daten in Deutschland. In den Protokollen des Fürther Stadtrats werden sie nicht als Teilnehmer bzw. Anwesende geführt und auch nie namentlich erwähnt. Es ist also unklar, ob sie an den Sitzungen teilgenommen hatten.

Auf Captain John D. Cofer folgte im Jahr 1946 Major A. C. Abbot, über den weiter nichts bekannt ist. Dann wird im März 1948 Captain James M. Bryan als Ehrengast einer Feier zum Gedenken der Barrikadenkämpfer 1848 erwähnt. Bereits im Juni desselben Jahres begrüßt Oberbürgermeister Hans Bornkessel John Steward (oder Stewart) Hilliard als Nachfolger Bryans. Hilliard wurde 1914 in Kalifornien geboren und arbeitete als Generalvertreter mehrerer Versicherunsggesellschaften in Pasadena. Im April 1945 wurde er zum Militär eingezogen und sammelte in Hessen und Bayern reichlich Erfahrungen, u. a. als Sicherheitsoffizier für fünf Internierungslager. Der erste zivile Resident Officer in Fürth war leidenschaftlicher Fotograf und sprach fließend Deutsch. Er traf sich häufig mit OB Bornkessel zu einer Tasse Kaffee im Rathaus und eröffnete im Oktober 1948 im Fürther Rathaus eine Nebenstelle des Amerikahauses Nürnberg.[3]. Bei seinem Abschied im März 1949 betonte er, "...dass er sehr traurig sei, dass er auf höheren Befehl seinen hiesigen Wirkungskreis verlassen müsse, der er in Fürth viel Verständnis und herzliche Zusammenarbeit gefunden habe."[4] Hilliard übernahm den Bereich Schwabach-Hilpoltstein.

Der letzte Vertreter der amerikanischen Militärregierung in Fürth war ab 1. März 1949 der aus Pennsylvania stammende Charles M. Emerick. Er arbeitete bei der Regierung der Vereinigten Staaten, bevor er 1943 in die Armee eintrat. Als Major der U.S. Army wurde er am 14. April 1945 erwähnt, als er den Aschaffenburger Oberbürgermeister ernannte.[5] Im Mai 1946 überprüfte er die Entnazifizierung in Würzburg[6] und leitete dann eine Schule der Militärregierung in Oberammergau, aus der wahrscheinlich die heutige NATO-Schule hervorging. Bevor er in Fürth begann, was er Resident Officer in Nürnberg und wohnte am Thumenberger Weg 76.

Im Laufe des Jahres 1950 zog Charles M. Emerick mit seiner Frau Helen und dem Sohn Jack nach Fürth in die Forsthausstraße 43. Er unterstützte die fortschreitende Demokratisierung in der Stadt und im Landkreis. So förderte er im Februar 1950 ein Programm des GYA, genannt "Mayor of the Day" (Bürgermeister für einen Tag) in Zirndorf. Schüler wählten aus ihren Reihen Vertreter, die für einen Tag die Büros der Stadt leiteten, darunter sogar eine "Zweite Bürgermeisterin" als erste weibliche Führungskraft in Zirndorf überhaupt. Eine Nürnberger Radiostation (unklar ob Bayerischer Rundfunk oder AFN) berichtete darüber und Emerick bezeichnete die Schüler als "exceptionally good".[7]

Ein Beispiel für die vermittelnde Tätigkeit des Resident Officers ist eine Sitzung über den Sicherheitszustand in Fürth, über die die Fürther Nachrichten am 13. Januar 1950 berichtete. Bei Emerick trafen sich der Leiter der amerikanischen Militärpolizei und der Fürther Polizeireferent Anton Kaltenhäuser. Es ging um ein Off Limits für Soldaten in bestimmten Gaststätten, um überhöhte Preise für GIs und um eine gegenseitige Annäherung auf gesellschaftlicher Basis.

Als am 10. Oktober 1951 die Abberufung Charles M. Emericks bekannt wird, bedauert dies der Fürther Stadtrat: "Mr. Emerick hat sich … die Achtung und die dankbare Liebe der gesamten Bevölkerung erworben. Sein Weggehen würde als ein außerordentlicher Verlust für die Stadt betrachtet werden."[8] In einer festlichen Feier am 19. Dezember 1951 verabschiedete der Fürther Stadtrat Charles M. Emerick im Rathaussaal. OB Hans Bornkessel würdigte seine Verdienste um die Freigabe beschlagnahmter öffentlicher und privater Gebäude, die Unterstützung beim Bau der Kalbsiedlung und die Teilnahme an gesellschaftlichen Veranstaltungen wie der Michaelis-Kirchweih und dem Poculator-Ausschank. Emerick erwiderte: "Es ist ein trauriges Gefühl zu wissen, dass wir, meine Frau Helen, mein Sohn Jack und ich, Fürth verlassen. Ich werde mich jedoch sehr oft daran erinnern, dass die Zeit, die wir hier verbrachten, eine sehr angenehme war …".[9] Im Jahr 1953 berichtete Charles M. Emerick in einer Radiosendung in den USA über seine Zeit in Deutschland.[10]. Im Jahr 1954 kandidierte er für das Repräsentantenhaus of Pennsylvania. Seine Studentenverbindung meldet ihn als verstorben im November 1975.[11]

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Hans Woller: Gesellschaft und Politik in der amerikanischen Besatzungszone. Die Region Ansbach und Fürth. Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Institut für Zeitgeschichte, Band 25, R. Oldenbourg Verlag, München, 1986, S. 61 ff.
  2. Fürther Heimatblätter, Die Wiederaufrichtung der Justiz in Fürth durch die Amerikaner, April - August 1945, Nr. 1 / 1970, S. 2
  3. Gert Kuntermann - Fürth 1948 (Buch)
  4. Fürther Nachrichten vom 2. März 1949
  5. Stadtoberhäupter – Bürgermeister und Oberbürgermeister in Aschaffenburg, Joachim Kemper (Hsg.), Aschaffenburg 2020
  6. Mission on the Rhine – Reeducation and Denazification in American-Occupied Germany – James F. Tent – University of Chicago Press 1982
  7. Harald T. Leder: Soldiers as Educators? The GYA: Army Assistance to German Youth Activities in Nuremberg, rijo research 2.0, Nürnberg 2009
  8. Stadtratsprotokoll StR 1951.2019
  9. Stadtratsprotokoll StR 1951 vom 19.12.1951
  10. Zeitschrift Information Bulletin March 1953, Magazine of the US Mission in Germany, page 38
  11. The Quill and Scroll of Kappa Delta Rho, February 1976

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