1913

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Ereignisse in Fürth im Jahr 1913



Kurz-Chronik 1913

Personen

Geboren 1913

PersonGeburtstagGeburtsortBeruf
Hermann FiedlerGeschäftsführer
Johann Frenzel4. Mai
Anneliese Grundig14. NovemberFlensburg
Maximilian Nüchterlein17. JuniFürthJurist, Richter, Senat
Oskar PillensteinAutohändler, Unternehmer
Gottfried Schwarz3. MaiFürthLagerkommandant, SS-Untersturmführer
Ludwig Waldmann8. JuniFürthPhysiker

Gestorben 1913

PersonTodestagTodesortBeruf
Sigmund Bendit
Leopold Ehrmann14. NovemberMagistratsrat, Gemeindebevollmächtigter
Moses Kohnstam25. MaiKonstanzKaufmann
Georg Michael Kreß26. MaiMagistratsrat, Spiegelfabrikant
Salomon Rosenfelder24. JanuarFürthKaufmann

Bauten

Außerdem

Politik und Wirtschaft

Veröffentlichungen

 UntertitelAutorGenreVerlagAusführungISBN-Nr
Geschichte Altenberg's und der alten Veste bei Fürth (Buch)Georg Tobias Christoph II. FronmüllerStadtgeschichteA. SchmittnerBuch, Hardcover-
Verwaltungsbericht Stadtmagistrat 1910 und 1911 (Buch)Stadtmagistrat FürthStadtgeschichteAlbrecht Schröders Buchdruckerei FürthSoftcover

Kunst und Literatur

Bernhard Kellermanns futuristischer Roman „Der Tunnel“ erscheint.[1]

Sport

  • 23. Februar: Gruppenspiel um die süddeutsche Fußballmeisterschaft zwischen Mannheim (Westkreismeister) und der SpVgg (Ostkreismeister) in Fürth. Die SpVgg gewinnt mit 6:1.
  • Die Spielvereinigung Fürth verteidigt ihren Titel und wird erneut Bayerischer Meister („Ostkreis“).
  • Dezember: Der bisherige englische Trainer Townley hat seine hiesige Stellung bei der Spielvereinigung aufgegeben und bei Bayern München ein Engagement angenommen.

Sonstiges/Auszüge aus der Rieß-Chronik[2]

  • Es wird eine Kaiser-Wilhelm-Stiftung für hiesige Veteranen mit 40.000 Mk errichtet, der Betrag wird auf 10 Jahre verteilt.
  • April: Die fünf hiesigen Brauereien führen das Flaschenpfand ein (10 Pfg.).
  • Ein im Roten Roß abgestelltes Pferd wird öffentlich versteigert (Erlös: 128 Mk.), da sich kein Besitzer meldete.
  • In einem Schreiben an die Gemeinde Stadeln verlangt die Stadt Fürth, daß ein Teil der von der Sprengstofffabrik gezahlen Umlagen nach Fürth gehen sollten, da die Arbeiter der Fabrik zumeist in Fürth wohnen und deren Kinder wesentliche Volksschulkosten verursachen. Der Gemeinderat Stadeln lehnt den Antrag ab.
  • Der Magistrat beschließt die elektrische Beleuchtung des Wiesenweges vom Engelhardsteg zum Espan und damit einhergehend die elektrische Versorgung des Espans.
  • Die Fürther/Nürnberger Straße, Bereich Stadtgrenze, wird auf einer Länge von 200 Metern abgesenkt.
  • Bei der in Bau befindlichen Höfener Unterführung beträgt die Absenkung 1,10 Meter.
  • Eine Abordnung der Grubeninspektion Stuttgart besichtigt den Autobetrieb für die Fäkalienabfuhr.
  • Die sehr gut arbeitende Kläranlage in der West-Vorstadt wird vom Stuttgarter Oberbürgermeister, dem dortigen Baurat und einem Gemeinderat besichtigt.
  • Das Lastauto wird nun auch in hiesigen Speditionen eingeführt. Die Firma C. Wolfram (am Schießanger) hat den Anfang gemacht.
  • Am 20. Juli ist ein Erdbeben spürbar.
  • Der Kaiser verleiht dem Privatier Ernst Kramer für ein am 17. Juni überreichtes, selbstgefertigtes Jubiläumsgeschenk (Schmuckkästchen in Form eines Jagdschlößchens, hergestellt aus 32 Holzsorten) das Kgl. Preuß. Verdienstkreuz in Gold.
  • Auf Antrag von Stadtbaurat Zizler wird die Kanalisation der Gebhardtstraße ausgeführt, um Arbeitslose beschäftigen zu können.
  • Die Müllverbrennungsanlage wird von amerikanischen Ingenieuren besichtigt.
  • Der verstorbene Schulrat Dr. Bauer und seine Gattin haben in einem gemeinsamen Testament 25.000 Mark für eine Stiftung zum Andenken an ihre verstorbene Tochter und zugunsten bedürftiger oder wenig bemittelter Kinder aus Fürth bestimmt.
  • Die Hinterbliebenen der verstorbenen Fanny Schön überweisen 5.000 Mark als Zustiftung für die „Hermann und Fanny Schön Stiftung“ zugunsten bedürftiger Kinder.

Einzelnachweise

  1. Stadtmuseum Fürth
  2. Paul Rieß: Chronik der Stadt Fürth 1913

Weblinks

Bilder