Person
Max Treumann
Vorname
Max
Nachname
Treumann
Geschlecht
männlich
Geburtsdatum
8. Januar 1867
Geburtsort
Bamberg
Todesdatum
26. März 1943
Todesort
Sobibor
Beruf
Kaufmann
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Max Treumann (geb. 8. Januar 1867 in Bamberg, gest. 26. März 1943 in Sobibor), Sohn der Eheleute Samuel Treuman und dessen Ehefrau Doris, geb. Künstler, war seit dem 2. August 1898 mit der Fotografin Babette, geb. Besels (geb. 8. Januar 1867 in Fürth) verheiratet.[1]

Leben

Nach der Hochzeit am 2. August 1898 lebte das Paar noch ein Jahr in Bamberg und war seit 1899 in Fürth, im damals neugebauten Haus Promenadenstraße 28 im 1. Und 2. Stock gemeldet.[2] und seit 1903 in der Hallstraße 6[3] wo Max Treumann Teilhaber an der Firma „Moritz Besels“ mit seinem Schwiegervater Wolf Heinrich Besels wurde.

Das Ehepaar Treumann hatte drei Söhne:

Franz Treumann (geb. 1. Mai 1899 in Fürth; gest. 17. Februar 1972 in Amsterdam)
Walter Samuel Treumann (geb. 17. Januar 1903; gest. 9. September 1921 in Fürth)
Otto Heinrich Treumann (geb. 28. März 1919 in Fürth; gest. 6. Juni 2001 in Weesp, Niederlande)

Der älteste Sohn Franz emigrierte schon vor 1935 nach Amsterdam.[4] Bruder Otto Heinrich folgte ihm 1935 und Babette und Max meldeten sich am 22. April 1939 nach Amsterdam ab.[4] Clara Besels, geb. Rosenfeld, die Schwiegermutter von Max lebte auch mit ihnen in den Niederlanden.

Max Treumann, seine Frau Babette Treumann sowie seine Schwiegermutter wurden am 23. März 1943 ins Sammellager Westerbork deportiert und kamen im Sobibor am 26. März 1943 ums Leben.[5]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. biographische Angaben nach Max Treumann Geni
  2. siehe Adressbuch der Stadt Fürth, 1899, I. Teil, S. 204, ebenso Adressbuch 1901, I. Teil, S. 226
  3. Adressbuch der Stadt Fürth, 1903, S. 18
  4. 4,0 4,1 Gisela Naomi Blume: Jüdisch in Fürth
  5. Gedenkbuch Treumann, Max

Bilder