Königstraße 135: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Gebäude '''Königstraße 135''' ist ein Wohnhaus mit Gewerbe im Erdgeschoss. Zuerst gab es nur einen Flachbau, in dem sich anfangs das [[Autohaus Pillenstein]], später das [[Küchen-Elektrohaus Mergenthaler]] befand. Später wurde bis auf die Höhe der umgebenden Gebäude aufgestockt. Es wurden Wohnungen eingerichtet. Im Erdgeschoss zog das China-Restaurant ''Lucky Palace'' ein. Seit Februar 2023 stand dieser Bereich dann leer. Nach grundlegenden Sanierungen eröffnete im Sommer 2024 das ''Saba Yemen'', das orientalische, speziell jemenitische Gerichte anbietet und auf alkoholische Getränke verzichtet. Das Gebäude ist im Besitz der [[Karl-und-Anna-Leupold-Stiftung]], technischer Geschäftsführer ist 2024 Manfred Bauer.<ref>''Räume gehören der Leupold-Stiftung'' In: Fürther Nachrichten vom 31. Mai 2024</ref>
Das heutige Gebäude '''Königstraße 135''' ist ein Wohnhaus mit Gewerbe im Erdgeschoss.  
 
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Das Anwesen wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört. Danach gab es nur einen Flachbau, in dem sich anfangs das [[Autohaus Pillenstein]] und anschließend das [[Küchen-Elektrohaus Mergenthaler]] befanden. Später wurde dieser bis auf die Höhe der umgebenden Gebäude aufgestockt. Es wurden Wohnungen eingerichtet. Im Erdgeschoss zog das China-Restaurant ''Lucky Palace'' ein. Seit Februar 2023 stand dieser Bereich leer. Nach grundlegenden Sanierungen eröffnete im Sommer 2024 das „Saba Yemen“, das orientalische, speziell jemenitische Gerichte anbietet und auf alkoholische Getränke verzichtet. Das Gebäude ist im Besitz der [[Karl-und-Anna-Leupold-Stiftung]], technischer Geschäftsführer ist seit 2024 Manfred Bauer.<ref>Räume gehören der Leupold-Stiftung. In: Fürther Nachrichten vom 31. Mai 2024</ref>
 
== Frühere Adressen ==
* 1813: An der Nürnberger Landstraße Nr. 552<ref>Adressbuch von 1819</ref>
* 1827: „Königsstraße” 277, II. Bezirk
* 1860: „Königsstraße“ 101
* 1890: Königstraße 135


== Lokalberichterstattung ==
== Lokalberichterstattung ==
* Julia Ruhnau: ''Lamm, Minze und Granatäpfel'' In: [[Fürther Nachrichten]] vom 29. Mai 2024 (Druckausgabe)
* Julia Ruhnau: ''Lamm, Minze und Granatäpfel''. In: [[Fürther Nachrichten]] vom 29. Mai 2024 (Druckausgabe)
* ''Räume gehören der Leupold-Stiftung'' In: Fürther Nachrichten vom 31. Mai 2024 (Druckausgabe)
* ''Räume gehören der Leupold-Stiftung''. In: Fürther Nachrichten vom 31. Mai 2024 (Druckausgabe)
* Gwendolyn Kuhn: ''Lokal schloss nach nur einem Tag''. In: Fürther Nachrichten vom 14. Juni 2024, S. 23 (Druckausgabe) bzw. ''„Saba Yemen“: Nach nur einem Tag musste das Fürther Lokal gleich wieder schließen - warum?'' In: nordbayern.de NN+ vom 14. Juni 2024 - [https://www.nn.de/1.14300022 online (Bezahlschranke)]
* Gwendolyn Kuhn: ''Das „Saba Yemen“ ist zurück: Nach dem verpatzten Start bewirtet das Lokal in Fürth nun wieder Gäste''. In: nordbayern.de NN+ vom 12. Juli 2024 - [https://www.nn.de/1.14341215 online (Bezahlschranke)]


==Siehe auch==
==Siehe auch==

Aktuelle Version vom 5. Januar 2026, 22:35 Uhr

Königstraße 135.jpg
Königstraße 133, 135 (Flachbau in der Mitte, später China-Restaurant Lucky Palace bzw. Saba Yemen mit Wohnungen im OG). Rechts die Nr. 137 und 137a
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Gebäude
Königstraße 135
Straße / Hausnummer
Königstraße 135
Postleitzahl
90762
Denkmalstatus besteht
nein
Abgerissen
nein
Geo-Daten
49° 28' 25.40" N
10° 59' 35.21" E
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Das heutige Gebäude Königstraße 135 ist ein Wohnhaus mit Gewerbe im Erdgeschoss.

Im Jahr 1813 wurde an dieser Stelle das Johann Bechert’sche bzw. Meyer’sche Wohnhaus erbaut.[1] Hier lebte und starb der bedeutende Kaufmann Johann Heinrich Friedrich Meyer, Mitbegründer der Ludwigseisenbahn.

Das Anwesen wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört. Danach gab es nur einen Flachbau, in dem sich anfangs das Autohaus Pillenstein und anschließend das Küchen-Elektrohaus Mergenthaler befanden. Später wurde dieser bis auf die Höhe der umgebenden Gebäude aufgestockt. Es wurden Wohnungen eingerichtet. Im Erdgeschoss zog das China-Restaurant Lucky Palace ein. Seit Februar 2023 stand dieser Bereich leer. Nach grundlegenden Sanierungen eröffnete im Sommer 2024 das „Saba Yemen“, das orientalische, speziell jemenitische Gerichte anbietet und auf alkoholische Getränke verzichtet. Das Gebäude ist im Besitz der Karl-und-Anna-Leupold-Stiftung, technischer Geschäftsführer ist seit 2024 Manfred Bauer.[2]

Frühere Adressen

  • 1813: An der Nürnberger Landstraße Nr. 552[3]
  • 1827: „Königsstraße” 277, II. Bezirk
  • 1860: „Königsstraße“ 101
  • 1890: Königstraße 135

Lokalberichterstattung

  • Julia Ruhnau: Lamm, Minze und Granatäpfel. In: Fürther Nachrichten vom 29. Mai 2024 (Druckausgabe)
  • Räume gehören der Leupold-Stiftung. In: Fürther Nachrichten vom 31. Mai 2024 (Druckausgabe)
  • Gwendolyn Kuhn: Lokal schloss nach nur einem Tag. In: Fürther Nachrichten vom 14. Juni 2024, S. 23 (Druckausgabe) bzw. „Saba Yemen“: Nach nur einem Tag musste das Fürther Lokal gleich wieder schließen - warum? In: nordbayern.de NN+ vom 14. Juni 2024 - online (Bezahlschranke)
  • Gwendolyn Kuhn: Das „Saba Yemen“ ist zurück: Nach dem verpatzten Start bewirtet das Lokal in Fürth nun wieder Gäste. In: nordbayern.de NN+ vom 12. Juli 2024 - online (Bezahlschranke)

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Fronmüller-Chronik 1887, S. 221
  2. Räume gehören der Leupold-Stiftung. In: Fürther Nachrichten vom 31. Mai 2024
  3. Adressbuch von 1819

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