Sidney Rahn: Unterschied zwischen den Versionen
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1901 wurde Sidney Mitglied der Fürther Freimaurer Loge. Zum Bau des Theaters stiftete er 300 Mark. 1922 Kauften Sidney und Johanna Rahn das Haus [[Königstraße 129]]. Dieses Haus wurde von der Witwe am [[22. Oktober]] [[1937]] für 70.000 RM an Johannes Terberger verkauft. Das Grundstück an der Karolinenstraße 148, welches von den jüdischen Sportvereinen [[ITUS]] und nach dessen erzwungener Auflösung von [[JSC Fürth#Die Zeit 1934 bis 1938|JSC]] als Sportplatz genutzt wurde verkaufte [[Lilli Bechmann-Rahn]] an die Firma Wilhelm Dech.<ref name="GNB"/> | 1901 wurde Sidney Mitglied der Fürther Freimaurer Loge. Zum Bau des Theaters stiftete er 300 Mark. 1922 Kauften Sidney und Johanna Rahn das Haus [[Königstraße 129]]. Dieses Haus wurde von der Witwe am [[22. Oktober]] [[1937]] für 70.000 RM an Johannes Terberger verkauft. Das Grundstück an der Karolinenstraße 148, welches von den jüdischen Sportvereinen [[Jüdischer Turn- und Sportverein Fürth|ITUS]] und nach dessen erzwungener Auflösung von [[JSC Fürth#Die Zeit 1934 bis 1938|JSC]] als Sportplatz genutzt wurde verkaufte [[Lilli Bechmann-Rahn]] an die Firma Wilhelm Dech.<ref name="GNB"/> | ||
Sidney Rahn starb am [[13. September]] [[1930]] und damit am gleichen Tag wie sein Bruder [[Jakob James Rahn|Dr. James Rahn]]. | Sidney Rahn starb am [[13. September]] [[1930]] und damit am gleichen Tag wie sein Bruder [[Jakob James Rahn|Dr. James Rahn]]. | ||
Aktuelle Version vom 25. Februar 2026, 18:16 Uhr
- Person
- Sidney Rahn
- Vorname
- Sidney
- Nachname
- Rahn
- Geschlecht
- männlich
- Geburtsdatum
- 2. Mai 1866
- Geburtsort
- Fürth
- Todesdatum
- 13. September 1930
- Todesort
- Fürth
- Beruf
- Metallwarenfabrikant
| Person | Verwandtschaftsgrad |
|---|---|
| Alfred Hermann Rahn | Sohn |
| Jakob James Rahn | Bruder |
| Jakob „James“ Rahn | Vater |
| James Thomas Rahn | Sohn |
| Johanna, geb. Goldmann | Ehefrau |
| Karoline, geb. Farrnbacher | Mutter |
| Max Rahn | Sohn |
Sidney Rahn(geb. 2. Mai 1866 in Fürth, gest. 13. September 1930 in Fürth), Sohn des gebürtigen Offenbachers Jakob (James) Rahn und dessen Ehefrau Karoline, geb. Farrnbacher, war ein Metallwarenfabrikant in Fürth.
Sidney Rahn wurde durch das Erbe seiner Mutter Karoline, geb. Farrnbacher, Mitinhaber der Firma M.S. Farrnbacher (Moses Seligmann Farrnbacher), die sein Urgroßvater gegründet hatte. Sidneys Vater starb bereits mit 39 Jahren am 17. Juli 1867 in London, da war Sidney gerade einmal 1 Jahr alt. Seine Mutter Karoline lebte daraufhin 41 Jahre als Witwe und übergab ihrem zweitgeborenen Sohn Sidney die Erbanteile an der Firma.[1] Gemeinsam mit seinem Großvater Moses Farrnbacher leitete Sidney die Firma und war nach dessen Tod dann der Direktor.[2]
Sidney Rahn heiratete am 12. April 1896 Johanna, geb. Goldmann, mit der er drei Söhne hatte:
- James Thomas Rahn, (geb. 5. Januar 1897; gest. 20. September 1940)
- Alfred Hermann Rahn[3], (geb. 28. Januar 1901; gest. 28. Dezember 1965)
- Max Rahn, (geb. 1. August 1906; gest. 1977)
1901 wurde Sidney Mitglied der Fürther Freimaurer Loge. Zum Bau des Theaters stiftete er 300 Mark. 1922 Kauften Sidney und Johanna Rahn das Haus Königstraße 129. Dieses Haus wurde von der Witwe am 22. Oktober 1937 für 70.000 RM an Johannes Terberger verkauft. Das Grundstück an der Karolinenstraße 148, welches von den jüdischen Sportvereinen ITUS und nach dessen erzwungener Auflösung von JSC als Sportplatz genutzt wurde verkaufte Lilli Bechmann-Rahn an die Firma Wilhelm Dech.[2]
Sidney Rahn starb am 13. September 1930 und damit am gleichen Tag wie sein Bruder Dr. James Rahn.
Siehe auch
- James Thomas Rahn, Sohn
- Alfred Hermann Rahn, Sohn
- Jakob James Rahn, Bruder
- M.S. Farrnbacher
- Fiorda