Salomon Bing

Aus FürthWiki
Person
Salomon Bing
Vorname
Salomon
Nachname
Bing
Geschlecht
männlich
Geburtsdatum
12. Oktober 1842
Geburtsort
Fürth
Todesdatum
17. April 1904
Todesort
Fürth
Beruf
Kaufmann, Fabrikbesitzer
 semantisches Browsen   Sem. Browsen / Abfrage

Salomon Bing, (geb. 12. Oktober 1842 in Fürth; gest. 17. April 1904 in Fürth), ältester Sohn des Nachtlichterfertigers und Bleistiftpolierers Abraham Chaim b. Löb und dessen Ehefrau Jette Apfelbaum,[1] betrieb 1884 die Luxuspapierfabrik, Kunstdruck= u. Präge=Anstalt in der Gebhardtstraße 46[2] und errichtete 1892 die Luxuspapierfabrik und chromolithografische Kunstanstalt Salomon Bing in der Flößaustraße 22.[3]

Leben

Salomon Bing heiratete am 12. September 1870 Helene, geb. Wick, mit der er fünf Kinder hatte.

  • Max Bing (1871-1926), der Teilhaber der väterlichen Firma seit 1899
  • Dr. Julius Bing (1872-1925), leitender Gynäkologe am Nathanstift seit 1909
  • Frieda, verh. Schopflocher (1874-1950)
  • Ludwig Bing (1875-1876)
  • Bertha, verh. Ehrlich ( 1880- ), Ehefrau des Hermann Ehrlich, der seit 1903 ebenfalls Teilhaber der Firma vom Schwiegervater ist.

Salomon Bing wohnte in Fürth: Friedrichstraße 5, Gebhardtstraße 46 und Maxstraße 40.[1][4]

Er starb am 17. April 1904 und wurde auf dem Alten Jüdischen Friedhof begraben.[1] Sein Grab fiel der Errichtung eines Löschwasserteichs Ende 1944 zum Opfer.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 biografische Daten nach Gisela Naomi Blume: "Der alte jüdische Friedhof in Fürth, 1607 - 2007", Seite 364
  2. siehe Adreß- und Geschäfts-Handbuch von Fürth für das Jahr 1884, S. 12
  3. „Jüdisch in Fürth“, Orte – Rubrik Fürth, Flößaustraße - online
  4. auch Adressbuch der Stadt Fürth 1903, I. Teil, S. 20

Bilder

Bilder als Galerie / Tabelle anzeigen, sortieren und filtern