Helene Lichtenstädter
- Person
- Helene Lichtenstädter
- Vorname
- Helene
- Nachname
- Lichtenstädter, geb. Hartmann
- Geschlecht
- weiblich
- Geburtsdatum
- 7. August 1839
- Geburtsort
- Leutershausen/Mfr.
- Todesdatum
- 30. Mai 1923
- Todesort
- Fürth
- Beruf
- Hospital-Verwalterin
| Person | Verwandtschaftsgrad |
|---|---|
| Abraham Hartmann | Vater |
| Karoline, geb. Stern | Mutter |
| Max Mathias Lichtenstädter | Ehemann |
| Moses Moritz Lichtenstädter | Sohn |
| Rosa, verh.Levisohn | Tochter |
Helene Lichtenstädter, הלן ליכטנשטדטר (geb. 7. August 1839 in Leutershausen/Mfr., gest. 30. Mai 1923 in Fürth), Tochter des Hospitalverwalters Abraham Hartmann und dessen Ehefrau Karoline, geb. Stern, war nach dem Tode ihres Ehemannes ab 1895 für neun Jahre Hospital-Verwalterin des Jüdischen Hosptals in Fürth.[1]
Helene Lichtenstädter heiratete am 14. Juni 1866 Max Mathias Lichtenstädter in der Fürther Hospitalsynagoge[2] und damit im gleichen Jahr, in dem jener auch ihren Vater als Hospital-Verwalter in diesem Amt beerbte. Nach dem Tode des Ehemannes wurde sie auf Fürsprache des Rabbiners Jakob Immanuel Neubürger, der auch ihr Schwager war, Nachfolgerin auf der Stelle und damit erste Frau als Hospital-Verwalterin. Das Ehepaar Lichtenstädter hatte zwei Kinder:
- Moses Moritz Lichtenstädter (geb. 18. August 1867)
- Rosa, verh. Levisohn (geb. 18. Dezember 1868)
Helene Lichtenstädter starb am 30. Mai 1923 und wurde auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Fürth beerdigt.
Wohnadresse
- 1890: Theaterstraße 36[3]
- 1901: Theaterstraße 36[4]
- 1913: Alexanderstraße 28[5]
- 1923: Schulhof 6[6]
Siehe auch
Weblinks
- Personalakte des Hospitalverwalters Mathias Lichtenstädter, 1866-1922, CAHJP, Gemeinde Fürth D-Fu1-917; im hinteren Teil der Akte findet sich der Schriftverkehr zu Helene Lichtenstädter</ref>
Einzelnachweise
- ↑ Angaben nach Jüdisch in Fürth zu Helene Lichtenstädter und dem Grabstein.
- ↑ siehe Jüdisch in Fürth zu Mathias Max Lichtenstädter
- ↑ vgl. „Jüdisch in Fürth“
- ↑ vgl. Adressbuch der Stadt Fürth von 1901, I. Teil, S. 132
- ↑ siehe Adreßbuch der Stadt Fürth von 1913; I. Teil, Seite 151
- ↑ siehe „Jüdisch in Fürth“; dies ist die Anschrift ihrer im Jahr zuvor verwitweten Schwester Rosa, die mit dem Rabbiner Jakob Immanuel Neubürger verheiratet gewesen war.
Bilder
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Grabstein Max Mathias Lichtenstädter und Helene Lichtenstädter;
Symbolik Krone, „Es gibt drei ... Grabstein Max Mathias Lichtenstädter und Helene Lichtenstädter;
Symbolik Krone, „Es gibt drei Kronen, die Krone der Thora, die Krone der Priesterwürde und die Königskrone, aber die Krone des guten Namens überragt alle.“
Symbolik Schofar (Widderhorn): wird an Neujahr (Rosch HaSchana) und Versöhnungstag (Yom Kippur) geblasen, der Klang ruft zu besserem Lebenswandel auf.
Urheber: Chrischmi
Lizenz: copyrightVertrag über die Verwaltung des Jüdischen Hospitals in Fürth zwischen der Israelitischen ... Vertrag über die Verwaltung des Jüdischen Hospitals in Fürth zwischen der Israelitischen Kultusgemeinde, Helene Lichtenstädter und Rabbiner Neubürger
Urheber: Verwaltung der israelitischen Kultusgemeinde Fürth
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0Schreiben H. Lichtenstädter wg. Fortführen der Verwaltertätigkeit im Jüdischen Hospital Urheber: Helene Lichtenstädter
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0Empfehlungsschreiben Neubürger für seine Schwägerin Helene Lichtenstädter auf die Stelle des ... Empfehlungsschreiben Neubürger für seine Schwägerin Helene Lichtenstädter auf die Stelle des Hospital-Verwalters
Urheber: Jakob Immanuel Neubürger
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0Unterschrift Helene Lichtenstädter Urheber: Helene Lichtenstädter
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0