Max Mathias Lichtenstädter

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Unterschrift Mathias Max Lichtenstädter
Person
Max Mathias Lichtenstädter
Vorname
Mathias Max
Nachname
Lichtenstädter
Geschlecht
männlich
Geburtsdatum
10. April 1840
Geburtsort
Leutershausen/Mfr.
Todesdatum
22. August 1895
Todesort
Erlangen
Beruf
Hospital-Verwalter, [[:Chasan|Chasan]]
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Mathias Max Lichtenstädter, מתיאס מקס ליכטנשטדטר (geb. 10. April 1840 in Leutershausen/Mfr., gest. 22. August 1895 in Erlangen, chirurgische Klinik), Sohn des Moses Lichtenstädter und dessen Ehefrau Liebe, geb. Hutmann, war ab 1866 Hospital-Verwalter des Jüdischen Hosptals in Fürth und seit 1881 auch Gemeindesekretär der Jüdischen Gemeinde.[1]

Nachdem Mathias Max Lichtenstädter die Bewilligung zur Ansässigmachung und Verheiratung[2] bekommen hatte heiratete er am 14. Juni 1866 Helene, geb. Hartmann in der Fürther Hospitalsynagoge[3] und damit im gleichen Jahr, in dem er auch als Hospital-Verwalter angestellt worden war. Bürgerrecht in Fürth erhielt er am 17. November 1881 und damit im gleichen Jahr, in dem er auch noch Gemeindesekretär wurde.[4] Das Ehepaar Lichtenstädter hatte zwei Kinder:

  • Moses Moritz Lichtenstädter (geb. 18. August 1867)
  • Rosa, verh. Levisohn (geb. 18. Dezember 1868)

1891 konnte Lichtenstädter sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Hospital-Verwalter begehen.
Im Verein zur Unterstützung armer durchreisender Israeliten bekleidete er die Funktion eines Kassiers.

Grabstein Max und Helene Lichtenstädter

Am 22. August 1895 starb Lichtenstädter 55-jährig in der chirurgischen Klinik Erlangen und wurde auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Fürth beerdigt.

Wohnadresse

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Angaben nach Jüdisch in Fürth zu Mathias Max Lichtenstädter, dem Anstellungsbeschluss der jüdischen Gemeinde und dem Grabstein.
  2. siehe Fürther Tagblatt vom 1. Juni 1866
  3. siehe „Jüdisch in Fürth“
  4. Rabbiner war sein Schwager Jakob Immanuel Neubürger
  5. vgl. Schmittner's Adreß- und Geschäfts-Handbuch von Fürth i.B. von 1893; I. Teil, S. 107 und II. Teil, Seite 125; unter der gleichen Anschrift ist auch die Witwe Karoline Hartmann gelistet.
  6. vgl. Schmittner's Adreß- und Geschäfts-Handbuch von Fürth i.B. von 1895; III. Teil, Seite 18. Max Matth. Lichtenstädter wird als Hospitalverwalter und Gemeindesekretär aufgeführt, II. Teil, S. 138

Bilder

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