Bit­te um Bücher

Stark ausbaufähig: der winzige Kern unserer Handbibliothek (Foto: Ralph Stenzel)

Stark aus­bau­fä­hig: der win­zi­ge Kern un­se­rer Handbibliothek

Pan­de­mie­be­dingt lau­fen Be­trieb und Hei­zung in un­se­rem Für­thWi­ki-La­den der­zeit nur »auf Spar­flam­me«: Die ak­tu­el­len Kon­takt­be­schrän­kun­gen las­sen mo­men­tan kei­ne Ar­beits­tref­fen im ge­wohn­ten Rah­men zu. Im­mer­hin ist es uns aber mög­lich, In­di­vi­dual­coa­chings, Zeit­zeu­gen­in­ter­views, Ad­min­tref­fen und Ko­ope­ra­ti­ons­ge­sprä­che mit zwei Per­so­nen in un­se­rem »Haupt­quar­tier« durch­zu­füh­ren. Au­ßer­dem kön­nen wir die ge­samt­ge­sell­schaft­li­che Zwangs­pau­se zum Auf- und Aus­bau un­se­rer In­fra­struk­tur nut­zen, und das tun wir auch nach Kräf­ten: Ein hal­bes Dut­zend Schu­lungs­lap­tops wur­de be­reits be­schafft, auf­ge­baut und kon­fi­gu­riert, in Sa­chen Ar­beits­platz für Ob­jekt­fo­to­gra­fie sind Kon­zep­ti­on und Kom­po­nen­ten­be­schaf­fung der­zeit in vol­lem Gan­ge. Die gro­ße On­line-Prä­sen­ta­ti­ons­an­la­ge (Mi­ni-PC mit Ma­xi-Bild­schirm) ist ein­satz­be­reit und auch schon vi­deo­kon­fe­renz­fä­hig ge­macht worden.

Eben­falls im Wer­den ist un­se­re klei­ne Prä­senz­bi­blio­thek, die uns bei stadt­ge­schicht­li­chen For­schungs­vor­ha­ben gu­te Dien­ste lei­sten soll. Zwar ver­fü­gen na­tür­lich die mei­sten un­se­rer Autor*innen über ei­ge­ne Ar­chi­ve und pri­va­te Samm­lun­gen, aber das nutzt we­nig, wenn bei ei­nem Mo­nats­tref­fen in der Dis­kus­si­on ei­ne Fra­ge auf­kommt, die nicht on­line ge­löst wer­den kann, son­dern nur durch ei­nen Blick in ei­ne äl­te­re Pa­pier-Pu­bli­ka­ti­on zu klä­ren ist. Da­her sol­len zu­min­dest Stan­dard­wer­ke wie »der Ha­bel« und die gän­gi­gen Bild­bän­de aus dem Städ­te­bil­der Ver­lag im La­den griff­be­reit vor­ge­hal­ten werden.

Ei­ne klei­ne Erst­be­stückung ist schon vor­han­den: Ei­ni­ge Ver­eins­mit­glie­der nutz­ten die Ge­le­gen­heit, Dou­blet­ten aus den ei­ge­nen Samm­lun­gen zu spen­den und da­mit der All­ge­mein­heit zur Ver­fü­gung zu stel­len. Wir bit­ten hier und heu­te un­se­re Leser*innen, es ih­nen nach­zu­tun und uns lo­kal­re­le­van­te Pu­bli­ka­tio­nen zu über­las­sen, für die sie selbst kei­ne Ver­wen­dung mehr ha­ben. Da­bei ist es egal, ob es sich um Bild­bän­de, Stadt­chro­ni­ken oder auch nur um Fest­schrif­ten, Bro­schü­ren oder Ver­eins­blät­ter han­delt: Was im­mer in oder über Fürth ver­öf­fent­licht wor­den ist, ist von Re­le­vanz für uns und un­ser Projekt!

Ak­tu­ell ist un­ser Für­thWi­ki-La­den nur an Diens­ta­gen zwi­schen 16 und 18 Uhr re­gel­mä­ßig be­setzt. Sie kön­nen aber je­der­zeit Kon­takt mit uns auf­neh­men und ei­nen in­di­vi­du­el­len Über­ga­be- oder Ab­ho­lungs­ter­min mit uns ver­ein­ba­ren. Herz­li­chen Dank für je­de »Pa­pier­spen­de«!

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2 Kommentare zu »Bit­te um Bücher«:

  1. Frank Peter meint:

    Hal­lo Ralph,

    Dei­nem Auf­ruf fol­ge ich ger­ne und fin­de die Ak­ti­on sehr gut. Stel­le 15 Jah­res­bän­de vom städ­te­bil­der-ver­lag zur Ver­fü­gung, dar­un­ter die wich­ti­gen Bän­de über 1931–1939. Au­ßer­dem den Band über »Fürth im Wan­del der Zeit, Bil­der von da­mals und heu­te« vom Stadt­ar­chiv aus 2014, an dem ich szt. mit­ge­wirkt ha­be. Da­zu ha­be ich ein Re­gi­ster ein­ge­fügt, da­mit man schnell ge­such­te An­sich­ten findet.

    Wer­de die Bü­cher am Di. in den La­den bringen.

    Schö­ne Ad­vents­grü­ße von Peter.

    #1

  2. Ralph Stenzel meint:

    Hal­lo Peter,

    das ist aber ei­ne schö­ne Über­ra­schung zum Ni­ko­laus­tag. Herz­lich Dank! Da­mit ha­ben wir ja vom Fleck weg schon ei­ne tol­le Grund­aus­stat­tung an wich­ti­gen Nach­schla­ge­wer­ken im La­den zur Hand!

    Ver­mut­lich ist es sinn­voll, nach ei­ner er­sten Pha­se des »chao­ti­schen Sam­melns« ir­gend­wann in ei­ne zwei­te Stu­fe des »ge­ziel­ten Er­gän­zens« über­zu­ge­hen. Auch da wür­den wir dann na­tür­lich ger­ne auf Dei­ne Ex­per­ti­se zurückgreifen.

    Ich küm­me­re mich der­weil um ei­ne ver­nünf­ti­ge Ar­chi­vie­rung: Schon um spä­ter die be­stehen­den Lücken be­nen­nen zu kön­nen, ist es ja sinn­voll, den Be­stand von An­fang an zu er­fas­sen. Nach­dem wir im Für­thWi­ki Ar­ti­kel zu al­len be­kann­ten, lo­kal­be­zo­ge­nen Druck­wer­ken ha­ben, soll­ten wir es gleich da ver­mer­ken, wenn ein Buch in un­se­rer Prä­senz­bi­blio­thek vor­han­den ist.

    Schließ­lich und end­lich neh­men wir Dei­ne »Start­hil­fe« zum An­laß, über die be­ste Art der Auf­be­wah­rung nach­zu­den­ken: Ab­schließ­ba­re Schrän­ke sind auf Dau­er viel­leicht doch bes­ser ge­eig­net als of­fe­ne Re­ga­le, um er­stens Ein­stau­ben und zwei­tens un­er­klär­li­chen Schwund zu vermeiden...

    #2