Königswarter’sche Gesellen- und Lehrlingsstiftung

Zur Erinnerung an seinen verstorbenen Vater, Simon Königswarter, ließ einer seiner Söhne, zunächst unter Verschweigung seines Namens, dem Fürther Gewerbverein die Summe von 2000 Gulden als Fond einer Stiftung zustellen, die den Namen Königswarter’sche Gesellen- und Lehrlingsstiftung führen sollte.[1] Die Statuten der Stiftung wurden in der Gewerbzeitung Nr. 22 im Jahr 1855 veröffentlicht. Demnach sollten die jährlich 4 auszulobenden Preise Simons-Preise genannt werden und damit stets jeweils zwei fleißige und kunstfertige Gesellen und Lehrlinge belohnt werden. Die Stiftungsverwaltung wurde dem Gewerbverein übertragen (und sollte sich der Gewerbverein jemals auflösen, dann der städtischen Gemeindeverwaltung). Die ersten Preise wurden im Januar 1857 verliehen.[2]

Ein Banquier Meier aus Hannover erhöhte 1858 das Stiftungskapital, so dass von da an insgesamt jährlich 6 Preise ausgelobt werden konnten.[3]

Preisträger

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Gewerbzeitung: Organ für die Interessen des bayerischen Gewerbstandes, Band 5, Nr. 14, Fürth 1855, S. 55
  2. Gewerbzeitung: Organ für die Interessen des bayerischen Gewerbstandes, Band 5, Nr. 22, Fürth 1855, S. 85
  3. Gewerbzeitung: Organ für die Interessen des bayerischen Gewerbstandes, Band 8, Nr. 1, Fürth 1858, S. 3
  4. Fürther Tagblatt vom 7. Januar 1857
  5. Gewerbzeitung: Organ für die Interessen des bayerischen Gewerbstandes, Band 8, Nr. 1, Fürth 1858, S. 3
  6. Gewerbzeitung: Organ für die Interessen des bayerischen Gewerbstandes, Band 9, Nr. 1, Fürth 1859, S. 2