Hoefer & Sohn

Hoefer & Sohn GmbH
Hofer-logo.png
Gründung: 1876
Daten
Hauptstandort: Fürth
Gesellschaftsform: GmbH
Mitarbeiter: 150 (Stand 2018)
Umsatz: ?

Die Fa. Hoefer & Sohn GmbH ist ein Fürther Werkzeugbauer für Präzisionsformen und Hersteller für technische Kunststoffteile und montierte Komponenten. Das Unternehmen zählt zu den ältesten noch existierenden, inhabergeführten Firmen in Fürth.[1]


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

  • 1876: Johann Hoefer gründet in Fürth eine Gravieranstalt.
  • 2011: Auf dem traditionellen Firmenstandort in der Balbiererstraße wird eine neue Produktionshalle eröffnet. Etwa 70 Mitarbeiter arbeiten jetzt dort.
  • 2016: Eine neue Fertigungszelle zur Herstellung von Kunststoffdisplays mit Touch-Funktionalität wird in Betrieb genommen. Am Main-Donau-Kanal im Gewerbegebiet Süd wurde ein Grundstück erstanden; hier soll ein weiterer Standort entstehen.[2]
  • 2017: Nachdem die Baugenehmigung erteilt wurde, fand im April 2017 der obligatorische Spatenstich für das 16-Millionen-Euro-Vorhaben an der Futuriastraße statt.[3]

Obwohl der Name der Firma darauf hinweist, dass der Sohn mit in das Geschäft einstieg, als Johann Hoefer 1876 seine Gravieranstalt gründete, führten danach und bis heute immer Töchter die Firma fort oder hatten die Aufgabe, "den dazu passenden Ehemann an Land zu ziehen".[4]

Firmendaten und Produkte

Das Unternehmen beschäftigt am Standort Fürth aktuell (2018) 150 Mitarbeiter. Es wird bereits in fünfter Generation als Familienunternehmen geführt. Beim Formenbau kommen vorwiegend technische Thermoplaste und gefüllte Hochleistungskunststoffe zum Einsatz. Hier werden Werkzeuge konstruiert und hergestellt. Mit diversen Spritzgießmaschinen werden Serienfertigungen durchgeführt. Es entstehen Werkzeuge bis zu Formgrößen von 800 mm x 600 mm. Im Farblabor werden die verwendeten Kunststoffe pigmentiert.

Die Kunden kommen heute u. a. aus den Bereichen Automotive, Kosmetik, Elektronik, Konsumgüter und Industrieausrüstung. So werden Hochpräzisionswerkzeuge z. B. von der Fa. Ravensburger für die Herstellung von 3D-Puzzles genutzt. Abgedeckt wird je nach Kundenwunsch das gesamte Spektrum vom Teiledesign bis zur Großserienproduktion von Kunststoffteilen mit Montage. Zwischen 70 und 80 Prozent der Werkzeuge werden direkt im Kundenauftrag gebaut, die übrigen Formen sind für Aufträge in der eigenen Spritzerei bestimmt. Pro Jahr werden über 170 Millionen Bauteile gefertigt.

Lokalberichterstattung

  • Fürther Kunststoffspezialist setzt seinen Erfolgskurs weiter fort. In: Fürth StadtZeitung, Nr. 11 vom 8. Juni 2016, S. 1 – PDF-Datei
  • Armin Leberzammer: Formenbauer setzt Meilenstein. In: Fürther Nachrichten vom 15. April 2017 (Druckausgabe) bzw. Fürther Formenbauer setzt Meilenstein. In: nordbayern.de vom 17. April 2017 - online abrufbar
  • Blattgold und Maschendraht: Betriebe als Dauerbrenner. In: Fürther Nachrichten vom 17. Dezember 2018 - Print-Ausgabe
  • Fürths traditionsreichste Firmen und Betriebe. In: Fürth StadtZeitung, Nr. 23 vom 19. Dezember 2018, S. 9 – PDF-Datei

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Fürths traditionsreichste Firmen und Betriebe. In: Fürth StadtZeitung, Nr. 23 vom 19. Dezember 2018, S. 9 – PDF-Datei
  2. Fürther Kunststoffspezialist setzt seinen Erfolgskurs weiter fort. In: Fürth StadtZeitung, Nr. 11 vom 8. Juni 2016, S. 1
  3. Armin Leberzammer: Formenbauer setzt Meilenstein. In: Fürther Nachrichten vom 15. April 2017
  4. Blattgold und Maschendraht: Betriebe als Dauerbrenner. In: Fürther Nachrichten vom 17. Dezember 2018

Bilder