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|Hauptseite/Willkommen=Diese freie Online-Enzyklop&auml;die befasst sich mit allen Themen rund um die Stadt '''[[F&uuml;rth]]'''. Neben einer ausf&uuml;hrlichen Ausarbeitung historischer und zeitgeschichtlicher Themen einer typischen Enzyklop&auml;die werden aber ebenso ein Kneipenf&uuml;hrer und ein Branchenverzeichnis aufgebaut um so ein wesentlich geschlosseneres, aktuelleres Bild der Kleeblattstadt bieten zu k&ouml;nnen. Gute Autoren sind stets willkommen, auf diesem Weg sind seit dem Start des F&uuml;rthWikis am [[7. Februar]] [[2007]] bereits '''{{NUMBEROFARTICLES}} Artikel''' entstanden und '''{{NUMBEROFFILES}} Dateien''' (Bilder, Audio- und Videoclips) bereitgestellt worden! Mehr Infos zum F&uuml;rthWiki gibt es [[F&uuml;rthWiki:&Uuml;ber_F&uuml;rthWiki|hier]].
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|Hauptseite/AufrufTitel=In eigener Sache
|Hauptseite/Aufruf=
===Spezial - Verschwundene Dinge===
Mit diesem Beitrag startet FürthWiki erneut einen Suchaufruf und bitte um eure Mithilfe: gesucht werden Gegenstände, die es in Fürth nachweislich einmal gab, die inzwischen aber spurlos verschwunden sind.  Auch wenn sich im Volksmund hartnäckig das Gerücht hält, dass es diese noch gäbe, weiß niemand wo sie sich befinden. Vielleicht taucht ja das eine oder andere verschwundene Objekt mit eurer Hilfe wieder auf oder es kann zumindest der Verbleib geklärt werden. Bis dahin können diese Gegenstände zumindest bei FürthWiki "gefunden" werden. Was bisher bereits zusammengekommen ist, wird im zugehörigen Artikel [[Verschwundene Dinge]] aufgelistet.
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Datei:Bildermappe 1909 (19).jpg|Die verschwundene [[Wittelsbacherbank]] nach ihrer Fertigstellung, um 1908
Datei:Dr.-Beeg-Straße Schnecke.jpg|Verschwundene [[Gudrun Kunstmann|Schnecke]]
Datei:Stadtpark Bock Ausschnitt.jpg|Verschwundene Skulptur im [[Stadtpark]]
Datei:Bräustübl.jpg|Verschwundene Fassadenelemente des [[Geismann-Bräustübl]]s
Datei:A5879 Löwen-Apotheke 1930.jpg|Fassade der [[Löwen-Apotheke]] mit verschwundenem Original-Relief
Datei:Statue Hoffnung Erfüllung Klinikum.jpg|Verschwundene Modelle der Bronzeplastiken am Haupteingang des [[Klinikum]]s
Datei:Bildermappe 1909 (18).jpg|Der verschwundene [[Ceresbrunnen]]
Datei:Herrnstr. 50 Drahtplastik.JPG|Verschwundene Drahtplastiken
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<div id="startseite_interlink">[[Hauptseite/In eigener Sache!-Archiv|Archiv: In eigener Sache!]]</div>
|Hauptseite/Der_besondere_Artikel====Benno Berneis===
[[Datei:Benno Berneis - Reiter am Meer 1913.jpg|thumb|left|Benno Berneis - ''Reiter am Meer'' (1913)]]
'''Benno Berneis''' (geb. [[9. Mai]] [[1883]] in Fürth; gest. [[8. August]] [[1916]] bei Saint-Souplet) war ein [[Kunstmaler]] des Impressionismus.
Berneis wurde als Sohn des jüdischen Fabrikbesitzers [[Albert Berneis]] und dessen Frau Betty Berneis in Fürth geboren.
Nach dem Besuch der Volksschule war Benno Berneis Schüler am [[Heinrich-Schliemann-Gymnasium|Humanistischen Gymnasium]], dort war er auch Mitglied der Schülerverbindung [[Abituria]].
Nach seiner Militärdienstzeit als Einjährig-Freiwilliger beim 1. Chevaulegers-Regiment in [[Nürnberg]] begann er [[1902]] sein Studium in München an der gerade gegründeten, neuen Zeichenschule von Moritz Heymann (1870 - 1937), einem Impressionisten aus Breslau. [[1905]] wechselte Benno Berneis seinen Studienort mit dem Umzug nach Berlin. Dort studierte er Malerei bei Max Liebermann (1847 - 1935), Lovis Corinth (1858 - 1925) und Max Slevogt (1868 - 1932), die zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus zählen.
Während seiner Studienzeit in Berlin stellte Benno Berneis für sich selbst schnell fest, wo er nach dem Studium weiterhin leben und arbeiten wollte - nämlich in Berlin zusammen mit namhaften Künstlern des Impressionismus und Expressionismus. [[1912]] stellte er in der Bremer Kunsthalle seine Bilder aus, und sein Talent blieb der Kunstwelt nicht verborgen. Nach den ersten Erfolgen begann im August [[1914]] jedoch der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] und Benno Berneis musste sich als Unteroffizier beim Stab der 1. Bayerischen Train-Abteilung in München melden. Im Verlauf des Krieges erhielt Berneis sein Offiziers-Patent und meldete sich zur Fliegertruppe. Nach seiner Ausbildung zum Jagdflieger kam Berneis anschließend zur Fokkerstaffel des Armeeoberkommandos III an die Westfront. Dort starb er am [[8. August]] [[1916]] bei einem Luftkampf über Saint-Souplet. In der Kunstkritik galt Berneis damals als eines der hoffnungsvollsten Talente in Berlin, das durch seinen frühen Tod ein jähes Ende fand. Seine Gemälde gerieten in der Folgezeit schnell in Vergessenheit. Erst seit [[2015]] können die Bilder in Berlin in der "[http://www.berlinischegalerie.de/sammlung/neuzugaenge/spaete-rueckkehr-benno-berneis/ Berlinischen Galerie]" in einem eigens für Berneis geschaffenen Raum besichtigt werden.
[[Benno Berneis|Weiterlesen...]]
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|Hauptseite/Gewusst=[[Bild:Struxi-Männchen.jpg|thumb|right|Kaum bekannte ''Carrera Play o.k.'' - Figuren]]
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'''Wussten Sie, dass''' es Mitte der Siebziger Jahre unter fränkischen Spielzeugherstellern einen Urheberrechtsstreit gab, welcher im Volksmund als ''„[[Krieg der Wichtel]]"'' bekannt wurde? Heutzutage sind die Spielfiguren von Georg Brandstätter/Playmobil aus Zirndorf weltweit aus keinem Kinderzimmer mehr wegzudenken. Weniger bekannt ist allerdings, das Mitte der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre zwei weitere große Spielwarenhersteller aus Fürth um dieses Marktsegment konkurrierten. Die Spielwarenfabriken [[Jean Höfler]] und [[Carrera|Joseph Neuhierl]] versuchten ebenfalls Spielsysteme mit vergleichbaren Plastikfiguren auf dem Markt zu etablieren, was dann auch zu einigen Rechtsstreitigkeiten führte. Letztlich war der Weg jedoch frei für den Siegeszug der Playmobil-Figuren aus Zirndorf.
-->{{ArtikelBox|Themen|Hauptseite/Themen}}
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{{ArtikelBox|Slider des Monats|Hauptseite/Slider des Monats}}
<div id="startseite_interlink">[[Hauptseite/Gewusst-Archiv|Archiv: Wussten Sie, dass...]]</div>
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|Hauptseite/Neues vom Förderverein=Hier finden Sie die jüngsten Artikel auf der Website unseres Fördervereins FürthWiki e. V.:<br>
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|Hauptseite/Im Gespräch=[[Zum Kütt]], [[Kaufhaus Tietz]], [[Conny Wagner]], [[Benno Berneis]], [[Gesamtdeutscher Block]], [[Schaechterle-Plan]], [[Jürgen Mossack]], [[Ernst Rosenfelder]], [[Jean Lederer]], [[Sieben Schwaben]], [[Haushaltsschule]], [[Senta Josephtal]], [[Unabhängige Christlich-Sozialen‎]], [[Albert Rosenfelder (Kommerzienrat)]], [[Fuchswald]], [[Hardenberg-Gymnasium]], [[Ralph Hirschmann]]
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|Hauptseite/Bild des Monats={{Bild des Monats|IMG 6359.JPG|November [[2010]]: [[Dreharbeiten]] zum Kino-Film Dreiviertelmond}}
{{ArtikelBox|Kuratierte Linklisten|Hauptseite/Linklisten}}
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{{ArtikelBox|Bild des Monats|Hauptseite/Bild des Monats}}
|Hauptseite/Jahrestage='''[[2011|Vor 5 Jahren]]:''' Im März überschreitet die Einwohnerzahl Fürths erstmalig die 115.000-Einwohner-Marke. Die Firma [[Mederer]] gibt bekannt, ihre Fürther Süßwaren-Produktion nach Mecklenburg-Vorpommern zu verlagern. Die Marke "[[Grüner-Bier]]" wird erfolgreich wiederbelebt. Der ehemalige Fürther Oberbürgermeister [[Uwe Lichtenberg]] verstirbt.<br>
{{ArtikelBox|Gedenktage und Rückblick|Hauptseite/Jahrestage}}
 
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'''[[1991|Vor 25 Jahren]]:''' Das  „Solarenergie Informations- und Demonstrationszentrum“, kurz ([[Solid]]), wird eröffnet. Der ehemalige Stadtgartendirektor [[Hans Schiller]] verstirbt.<br>
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'''[[1966|Vor 50 Jahren]]:''' Der Bau der [[Rednitztalbrücke]] beginnt. Der Fürther Fußball-Schiedsrichter [[Rudolf Kreitlein]] "erfindet" zusammen mit seinem englischen Kollegen ''Ken Aston'' die Gelbe und Rote Karte für Fußballspiele. Die drei Fürther [[:Kategorie:Bildung|Gymnasien]] entstehen in ihrer heutigen Form.<br>
 
'''[[1941|Vor 75 Jahren]]:''' Die [[Brauerei Evora & Meyer]] wird stillgelegt. Einige der Fürther [[:Kategorie:Bunker|Hochbunker]] werden fertiggestellt. Der als Hitler-Fotograf bekannte Fürther [[Heinrich Hoffmann]] erhält die [[Ehrenbürger|Ehrenbürgerwürde]].<br>
 
'''[[1916|Vor 100 Jahren]]:''' Der Bau der neuen [[Stadtentwässerung|Hauptkläranlage]] beginnt. Der Kommerzienrat [[Albert Rosenfelder (Kommerzienrat)|Albert Rosenfelder]] wird auf dem Hainberg erschossen. Die [[Infanteriekaserne|Neue Infanteriekaserne]] wird ihrer Bestimmung übergeben.<br>
 
'''[[1866|Vor 150 Jahren]]:''' Der Bau des [[Grüner-Keller]]-Stollensystems beginnt. Der bayerische [[Ludwig II. (Bayern)|König Ludwig II.]] besucht Fürth.<br>
 
'''[[1816|Vor 200 Jahren]]:''' Aufgrund von [[Unwetter und Dürre|Dürre und schwerer Unwetter]] kommt es in Fürth zu Missernten und Hunger. Der Maschinenfabrikant [[Johann Wilhelm Engelhardt]] wird geboren.<br>
 
'''[[1766|Vor 250 Jahren]]:''' Die Bebauung der [[Alexanderstraße]] bis zur Hallstraße wird abgeschlossen.<br>
 
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Aktuelle Version vom 16. August 2025, 19:03 Uhr

Willkommen im FürthWiki!

Diese freie Online-Enzyklopädie befasst sich mit allen Themen rund um die Stadt Fürth. Neben einer ausführlichen Aufarbeitung historischer und zeitgeschichtlicher Themen nach lexikalischen Qualitätsstandards werden aber ebenso Auswertungen wie eine Gaststättenübersicht angeboten und fortgeschrieben, um so ein möglichst umfassendes und aktuelles Nachschlagewerk über die Kleeblattstadt zur Verfügung stellen zu können.

Neue Autorinnen und Autoren sind stets willkommen: Durch ehrenamtliche Beteiligung sind seit dem Start des FürthWikis am 7. Februar 2007 bereits 14.251 Artikel entstanden und 45.885 Dateien (Bilder, Audio- und Videoclips) hochgeladen worden.

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Slider des Monats

Interaktives Schiebe-Bild (Slider) aus dem Artikel zum König-Ludwig-Bad:



  • Foto alt: historische Postkarte
  • Foto neu: Aufnahme von 2008 (Foto und Anpassung: Robert Söllner)

Eine Aufstellung aller aktuell im FürthWiki enthaltenen Slider-Fotos findet sich hier.

In eigener Sache

„FürthWiki - Freies Wissen für die Stadt“

Hier sehen Sie eine in dreijähriger Langzeitbegleitung entstandene TV-Reportage über unser Projekt:

Medienpraxis TV-Reportage (2020 - 2023)

Erstellt von Medien PRAXIS e. V. Redaktion point - www.medienpraxis.tv (Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Der besondere Artikel

Flussbad

Käte Fischer (1913-1972), Besucherin des Flussbades in der Rednitz, ca. 1940

Schon in den 1830er Jahren gab es einen öffentlichen Badeplatz, den der Stadtmagistrat an der Gemeindewiese beim Schießanger ausgewiesen hatte. In einem Aufsatz im „Fürther Tagblatt“ wurde 1841 allerdings beklagt, dass sich die einzige öffentliche, häufig überfüllte Flussbadestelle wegen der geringen Wassertiefe eher für Kinder eignen würde und die Errichtung einer neuen „Badeanstalt für Herrn im Freien“ gewünscht.

Auch der Chronist Fronmüller berichtete, dass das „Riedheimer'sche Rednitzbad am Landgraben“ im Mai 1846 eröffnet worden war. Der Besitzer Rietheimer bot „Badehäuschen“ an, in denen für 6 Kreuzer gebadet werden konnte. Badehäuschen waren Holzhütten, die über dem Fluss angebracht waren. In ihnen konnte man Badekleidung anziehen und dann in das Flusswasser darunter steigen. Vor allem Frauen nutzten Badehäuschen, denn unter freiem Himmel durften nur Männer schwimmen. Ein Hochwasser von Mitte August 1870 zerstörte jedoch die Badeanlagen; danach gab Evora offenbar dieses Geschäft auf. Die Badeanstalt wurde 1871 durch den neuen Besitzer Schreiber erneuert und am 30. Mai 1871 wieder eröffnet.

1850 hatte es zwei Flussbäder gegeben, und zwar ein öffentliches, kostenloses sowie ein kostenpflichtiges, denn ein Leserbriefschreiber beklagte die „Unreinlichkeit“ im kostenlosen Flussbad und das damit einhergehende Dilemma, dass ausgerechnet in „Fürth, einer Stadt, welche zwischen zwei Flüssen liegt“, die ärmere Bevölkerung entweder in einem dreckigen, stinkenden Bad schwimmen gehen müsste oder eben gar nicht, weil das Schwimmen überall anders polizeilich verboten war. Auch in den Vororten Fürths bestanden Flussbäder. So wurde ab 1898 bereits von einem Flussbad am Mühlbach in Burgfarrnbach berichtet - wo aber eher das Baden einem Schwimmen in Schlammwolken nahekam, da das Wasser häufig sehr niedrig war.

Weiterlesen...

Wussten Sie, dass...
Eröffnung der Fußgängerzone am 3. Oktober 1975
Flyer zur Eröffnung der Fußgängerzone mit Hinweis für Parkplätzen, 1975

Wussten Sie, dass im Jahr 1975 in Fürth die Fußgängerzone eröffnet wurde und dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert? Die ersten Pläne stammen bereits aus dem Jahr 1968, allerdings brauchte es noch viel Überzeugungsarbeit über die Sinnhaftigkeit und auch Wirtschaftlichkeit für den Fürther Einzelhandels und Stadtrat. In Nürnberg entstand bereits ab 1962 die Fußgängerzone, die Erfahrungen aus der Nachbarstadt flossen hier ein und dienten somit als Blaupause für die Stadt Fürth. 1975 wurde aber erst der südliche Teil der Schwabacher Straße zur Fußgängerzone erklärt, der nördliche Teil kam erst 1982 dazu - und die Rudolf-Breitscheid-Straße im Jahr 2014 im Zusammenhang mit der Eröffnung der Neuen Mitte.

Recherche-Portal

Hier finden Sie immer einen ungeklärten Fall aus unserem Recherche-Portal:

Sommertagsfest 1908

Sommerfest im Jahr 1908
Schießhauskirchweih am Lindenhain 1908

Ein Kauf bei Ebay gibt wieder Rätsel auf: Eine Postkarte aus dem Jahr 1908 bezeichnet ein sog. Sommertagsfest als Kinderfestzug zum II. Vaterstädtischen Fest in Fürth. Problem Nr. 1 - Sommertagsfest wurde in der Regel in der Kurpfalz gefeiert - meist drei Wochen vor Ostern. Dass dies auch in Fürth (Franken) gefeiert wurde, war uns zumindest bisher unbekannt. Dass es sich um Fürth in Bayern handelt - sollte unstrittig sein, mit Blick auf die Karte und dem Kleeblatt rechts oben im Bild. Auch der Hinweis, dass es sich bereits um den 2. Vaterstädtischen Festzug handelt, macht die Sache nicht einfacher, da diese Festzüge eher etwas mit Fasching im Ruhrgebiet zu tun haben. Dass das sog. Sommertagsfest bisher eher der Schießhauskirchweih zugeordnet wurde, fällt damit ebenfalls weg, denn das hier genannte Datum passt auch nicht, denn die Schießhauskirchweih fand immer Mitte Juni statt. Kann hier jemand inhaltlich etwas zum Rätsel beitragen?

Neues vom Förderverein

Hier finden Sie die jüngsten Beiträge im Blog unseres Fördervereins FürthWiki e. V.:

Lernen Sie im FürthWiki-Laden unsere Team-Mitglieder persönlich kennen:

Ein Imagefilm zur Bewerbung von Fürth, dem FürthWiki und dem FürthWiki-Laden (2025)

FürthWiki-Laden - Der Film, 3. Juli 2025

Erstellt von Benutzer:Stadtradler (Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Service:

Kontakt:

Dokumente zum Download:

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Bild des Monats

NL-FW 04 1435 KP Schaack Hochwasser 23 Februar 1970.jpg

Foto vom Jahrhunderthochwasser im Februar 1970. Die Flussauen waren vollständig überflutet, in Folge der Schneeschmelze und gefrorenen Böden. Das Foto entstand am Heckenweg, im Hintergrund das Klinikum bzw. die Vacher Straße.

Gedenktage und Rückblick

Vor 5 Jahren (2021):

  • Das Jahr war erneut von Corona, Lockdowns und Click & Collect geprägt; das öffentliche Leben lag zeitweise weitgehend still. Positiv hervorzuheben war die Eröffnung der ersten Fahrradstraße in der Dambacher Straße, der Umzug der Tourist-Info in den sanierten Hauptbahnhof und der Beschluss der Stadt Fürth, bis 2040 klimaneutral zu werden. Thematisch passt gut dazu die neue Ausstellung des Frauenmuseums: Technik#Weiblich#Logisch. 67 Menschen in Fürth starben dennoch an den Folgen von COVID 19, darunter der eigentliche Sänger von Milli Vanilli: John Davis; außerdem verstarben Norbert Eimer (MdB), die Kulturschaffende Ute Weiherer, sowie die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano, die Fürth gerne besuchte. Das Jahr endete mit einer schweren Gewalttat: ein 44-Jähriger, kurz zuvor aus der Haft Entlassener, verletzte eine 36-jährige Frau tödlich.

Vor 25 Jahren (2001):

Vor 50 Jahren (1976):

  • Die Blütezeit der Fa. Grundig zeigte sich durch Neubauten in der Kurgartenstraße; nur 50 Jahre später beendete das mehrfach verkaufte Unternehmen das Fernsehgeschäft – womit mal alles begann. Der Gründer des Weltkonzerns wäre wenig begeistert gewesen. Ebenfalls nicht begeistert war man, als ein entflohener Dreifachmörder in Fürth gesichtet wurde. Umso so besser floss der neue Poculator im Geismann-Saal durch die Kehlen. Die Maß Starkbier kostete 3,80 DM! Fünf Jahre später war Feierabend – neben dem Abriss am Gänsberg ebneten die Bagger auch den Weg für das City Center. Das Licht der Welt erblickten die spätere erste weibliche Baureferentin Christine Lippert der Stadt Fürth, aber auch die Pfarrerin Stefanie Schardien, letztere auch bekannt durch Auftritte im ARD. Im gleichen Jahr starben die Wissenschaftlerin Else Hölzl, sowie Ernst Rosenfelder – der ehem. Inhaber der Buchfabrik Löwensohn. Beide starben im Exil, weil sie vor den Nazis fliehen mussten.

Vor 75 Jahren (1951):

  • Die US-Army übergab die letzten Verwaltungsaufgaben an die Stadt, sodass Fürth sechs Jahre nach Kriegsende wieder eigenständig verwaltet wurde. Prägend für die Stadt wurde die Gartenschau Grünen und Blühen. Was am Anfang „nur“ eine Gartenschau war, wird den späteren Stadtpark über Jahrzehnte positiv prägen. Ebenfalls prägend für lange Zeit war die neue Haupttribüne der SpVgg. Noch vor der Einweihung kamen im April 30.000 Menschen zum Derby in den Ronhof – der Gewinner die SpVgg mit 1:0. Diesen Sieg konnte der Politiker Hans Böckler nicht mehr mitfeiern, er starb bereits im Februar. Ob das den bekannten Autoren Bernhard Kellermann auch gefreut hätte, ist nicht überliefert. Auch er starb 1951 und wurde in Potsdam beerdigt. 1951 auf die Welt gekommen sind die spätere Künstlerin Rike Schiffert-Lang und die Filmproduzentin Gülseren Suzan-Menzel.

Vor 100 Jahren (1926):

  • Zweimal wackelte es in Fürth in diesem Jahr. Das erste Mal gleich am Neujahrstag, als Fürth ein Erdbeben erschütterte. Das zweite Mal – wenn auch anders – wackelte ganz Fürth, als die SpVgg im Juni erneut Dt. Fußballmeister wurde. Im selben Jahr wurde vermutlich das letzte Mal ein Mensch aus Fürth zum Tode verurteilt und per Guillotine geköpft. Gemeint ist der sog. Poppenreuther Vatermörder Johann Lechner, der im Smoking und Lackschuhen aufs Schafott ging. Vermutlich friedlich eingeschlafen ist Fanny Hirschmann, Teilhaberin der Privatbank Hirschmann und Kitzinger – nach deren Familie auch die aktuell umstrittene Hirschmann-Villa benannt ist. Geboren wurde 1926 die spätere Stadtheimatpflegerin und Kunsthistorikerin Dagmar Solomon, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag hätte feiern können.

Vor 150 Jahren (1876):

  • In die Geschichtsbücher ging ein Vorfall vor der Gaststätte Zur Mist´n ein, denn eine Gruppe Nürnberger Kärwa-Besucher stürzte in eine Jauchegrube – sehr zum Spott der Fürther. Nach 40 Jahren wurde die Bahnstrecke Nürnberg-Bamberg neu über Stadeln geführt und somit die zuvor abgehängte Stadt Fürth an die Fernstrecke angebunden. Louis Benda, der spätere stellv. Vorsitzende der IG Farben kommt in Fürth auf die Welt und wird im Bereich der med. Chemotherapie später weltweit als Pionier gefeiert. Aufgrund seiner jüd. Herkunft wird er 1932 zwangspensioniert. Somit blieb ihm die Rolle der IG Farben in der NS-Zeit erspart – Stichwort: Zyklon B. Ebenfalls 1876 geboren, die spätere Schriftstellerin Julie Else Wassermann-Speyer. In Fürth weitgehend unbekannt, im Gegensatz zu ihrem Ehemann.

Vor 200 Jahren (1826):

  • Die Pläne für die erste Deutsche Eisenbahn zwischen Fürth und Nürnberg nahmen konkrete Züge an. Bei einem Gespräch des OBs von Bäumen mit dem König Ludwig I. sprach sich selbiger wegen der leichten Ausführbarkeit des Projekts dafür aus. Bis zur ersten Fahrt sollte noch ein Jahrzehnt vergehen. Nicht mehr warten musste die evang. Gemeinde, denn sie konnte im Oktober die Auferstehungskirche einweihen. Im gleichen Jahr kam Leopold Ullstein in Fürth auf die Welt, und schrieb mit seinem in Berlin gegründeten Verlag Weltgeschichte.

Vor 250 Jahren (1776):

  • Das Jahr fing mit einem ungewöhnlich kalten Winter an. Das Wild erfror im Wald und die Vögel fielen tot vom Himmel. 1776 fand am heutigen Schießanger das erste sog. Vogelschießen auf der Johanniskirchweih statt. Nicht ganz so gesellig ging es bei einer Streitigkeit zwischen Ansbach und Bamberg zu. Die Dreiherrschaft war stets Anlass zum Streit – und so hatte dieses Mal ein Komödiant den Bogen überspannt. Die Sicherheitsorgane mussten einschreiten. Geboren 1776, der später weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gewordene jüd. Verleger und Drucker, David Zirndorfer.

Vor 500 Jahren (1526):

  • Seit einem Jahr schwelte im gesamten Dt. Reich der sog. Bauernkrieg, oder auch die Revolution des gemeinen Mannes genannt. Auch Fürth war davon betroffen. Unter anderem wagten mehrere Bauern in Poppenreuth den Aufstand, der aber nach nur kurzer Zeit blutig niedergeschlagen wurde. Vermutlich als abschreckende Wirkung gedacht wurden die 13 Rädelsführer geköpft.