Sozialdemokratische Partei Deutschlands: Unterschied zwischen den Versionen

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== Kontakt ==
== Literatur ==
: SPD Kreisverband Fürth-Stadt
* Dr. [[Walter Fischer]]: ''Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth''. In: [[Fürther Heimatblätter]], 1967/3, S. 1 - 9
: Hirschenstraße 24
* Dr. Walter Fischer: ''Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth (Fortsetzung)''. In: Fürther Heimatblätter, 1967/4, S. 119 - 134
: 90762 Fürth
* SPD Fürth: [[100 Jahre Sozialdemokratie in Fürth (Broschüre)]]. Eigenverlag Fürth, 1972
: Tel.: 0911 770 776
* [[Konrad Grünbaum]]: ''Daten zur Arbeiterbewegung in Fürth von 1922 bis 1933''. In: Fürther Heimatblätter, 1978/1, S. 9 - 15
: E-Mail: kontakt(at)spd-fuerth.de
* Konrad Grünbaum: ''Die Tätigkeit der illegalen SPD in Franken''. In: Fürther Heimatblätter, 1981/1, S. 2 - 6
* [[Barbara Ohm]]: ''Demokratische Bestrebungen im Fürth des 19. Jahrhunderts''. In: [[Fürther Geschichtsblätter]], Ausgabe 1/2019, S. 1 - 32


== Lokalberichterstattung ==
== Lokalberichterstattung ==
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* Simone Madre: ''Landtagswahl in Bayern: Die Ergebnisse von 2018''. In: [[Nürnberger Nachrichten]] vom 23. August 2023 - [https://www.nordbayern.de/1.12518749 online]
* Simone Madre: ''Landtagswahl in Bayern: Die Ergebnisse von 2018''. In: [[Nürnberger Nachrichten]] vom 23. August 2023 - [https://www.nordbayern.de/1.12518749 online]
* Claudia Ziob: ''Landtagswahl 2023 in Bayern: Die Kandidaten im Stimmkreis Fürth''. In: Fürther Nachrichten vom 30. August 2023 - [https://www.nordbayern.de/1.13200379 online]
* Claudia Ziob: ''Landtagswahl 2023 in Bayern: Die Kandidaten im Stimmkreis Fürth''. In: Fürther Nachrichten vom 30. August 2023 - [https://www.nordbayern.de/1.13200379 online]
== Literatur ==
* Dr. [[Walter Fischer]]: ''Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth''. In: [[Fürther Heimatblätter]], 1967/3, S. 1 - 9
* Dr. Walter Fischer: ''Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth (Fortsetzung)''. In: Fürther Heimatblätter, 1967/4, S. 119 - 134
* SPD Fürth: [[100 Jahre Sozialdemokratie in Fürth (Broschüre)]]. Eigenverlag Fürth, 1972
* [[Konrad Grünbaum]]: ''Daten zur Arbeiterbewegung in Fürth von 1922 bis 1933''. In: Fürther Heimatblätter, 1978/1, S. 9 - 15
* Konrad Grünbaum: ''Die Tätigkeit der illegalen SPD in Franken''. In: Fürther Heimatblätter, 1981/1, S. 2 - 6
* [[Barbara Ohm]]: ''Demokratische Bestrebungen im Fürth des 19. Jahrhunderts''. In: [[Fürther Geschichtsblätter]], Ausgabe 1/2019, S. 1 - 32


== Siehe auch ==
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* [[Achalasfest]]
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* [[Wahlen und Abstimmungen]]
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== Kontakt ==
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== Weblinks ==
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Aktuelle Version vom 15. Januar 2026, 07:50 Uhr

Logo: SPD Kreisverband Fürth-Stadt

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (kurz: SPD) ist die älteste und mitgliederstärkste Partei in Fürth. Seit 1946 stellt sie ununterbrochen die größte Fraktion im Fürther Stadtrat und mit Hans Bornkessel (1946–1964), Uwe Lichtenberg (1984–1996) sowie Dr. Thomas Jung (seit 2002) insgesamt 48 Jahre den Oberbürgermeister. Sie ist damit seit Jahrzehnten die prägende politische Kraft der Stadt.

Parteivorsitzender ist seit März 2019 Matthias Dornhuber. Ihre Abgeordneten sind Horst Arnold im Bayerischen Landtag und Carsten Träger im Deutschen Bundestag.

Zu allgemeiner Thematik, insbesondere zur Bundespartei, sei auf den entsprechenden Artikel auf wikipedia.de verwiesen.

SPD in Fürth

Geschichte

Hier wurde die Vororganisation der SPD Fürth gegründet: Gaststätte Zum Gambrinus in der Marienstraße

Im Revolutionsjahr 1848 wurden in Fürth etliche politische Vereine gegründet, darunter auch ein erster Arbeiterverein. Alle wurden 1851 jedoch wieder verboten. Im Dezember 1863 gründete sich der "Fürther Arbeiterverein", ein Vorläufer der heutigen Sozialdemokratie. Der Zweck des Vereins war, dem Arbeiterstand Gelegenheit zur geistigen und sittlichen Ausbildung zur belehrenden Unterhaltung und zu geselligen Vergnügungen zu geben.[1] Vorsitzende des Vereins waren bei Gründung: der Mandelkaffeefabrikant Adam Heinlein, der Bäckermeister Michael Höfler, der Metzgermeister Fortmeier (Schriftführer) und der Buchdruckereibesitzer Schröder (Schatzmeister).

Die Mitglieder Dr. Beckendahl und Gabriel Löwenstein versuchten im Laufe der Zeit den Verein zu politisieren, was ihnen allerdings nicht gelang. Zusammen mit Dr. Beckendahl hob Löwenstein dann am 13. Mai 1868 den Verein "Zukunft" in der Gaststätte Zum Gambrinus in der Marienstraße 24 aus der Taufe und wurde dessen Vorsitzender. Zweck des neu gegründeten Arbeitervereins Zukunft sollte die "Wahrung und Förderung der Arbeiterklasse für ein allgemeines, gleiches und direktes Wahlrecht sein."[2] Nachdem Löwenstein am 8. August 1869 am Eisenacher Eisenacher Arbeiterkongress teilgenommen und das Programm der Sozialdemokratischen Partei mit nach Fürth gebracht hatte, gründete er am 6. September 1869 die Sozialdemokratische Arbeiterpartei in Fürth.

Gasthof Grüner Baum

Am 9. November 1869 hielt August Bebel seinen ersten Vortrag in Fürth über "Streben und Ziele der social-demokratischen Arbeiterpartei" im Gasthof Grüner Baum. Als offizieller Gründungstag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Fürth gilt jedoch der 20. August 1872. Auf einem Schild ist dies im Eingangsbereich des Gasthofs Grüner Baum ausgewiesen. Gabriel Löwenstein, der später eine zentrale Rolle in der Gründung der SPD spielen sollte, war jüdischen Glaubens und von Beruf Weberhandwerker. Er gehörte bereits den Aktivisten der Revolutionsjahre 1848/49 an und galt als Demokrat mit einer "radikalen Richtung".[3]

Nr. 1 - Fürther Demokratisches Wochenblatt vom 28. August 1871

Am 28. Oktober 1871 erschien zum ersten Mal das "Fürther Demokratische Wochenblatt". Initiatoren waren einige Fürther Demokraten, darunter auch Gabriel Löwenstein. Das Wochenblatt widmete sich primär der Fürther Kommunalpolitik. Später wurde das Wochenblatt erweitert und in "Fränkische Tagespost" umbenannt.

Das erste Programm der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei forderte 1872 "gleiche Rechte und Pflichten und für die Abschaffung aller Klassenherrschaften", die "Abschaffung der jetzigen Produktionsweise durch genossenschaftliche Arbeit" und "die politische Freiheit" als "die unentbehrliche Vorbedingung zur ökonomischen Befreiung der arbeitenden Klasse", da "die soziale Frage ... mithin untrennbar von der politischen, ihre Lösung durch diese bedingt und nur möglich im demokratischem Staat" sei.[4] In der Zeit von 1878 bis 1890 wurden reichsweit durch die "Sozialistengesetzgebung" alle Gewerkschaften und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei durch die konservative Regierung verboten.[5] Der Reichskanzler Otto von Bismarck und seine konservative Mehrheitsregierung sah in der Arbeiterbewegung eine Gefahr für das Deutsche Reich bzw. in deren Aktivitäten eine gemeingefährliche Bestrebung. Ziel des Verbotes sollte die Trennung der Arbeiterschaft von der sog. (politischen) Arbeiterbewegung sein.

Die ersten fünf SPD-Abgeordneten im Bay. Landtag, 1893 - Gabriel Löwenstein ganz links

Nach dem Scheitern der Sozialistengesetzgebung 1890 gründeten sich die Vereinigungen und Parteien erneut und beteiligten sich an den Wahlen. 1890 erhielt im Fürther Wahlkreis August Bebel die meisten Stimmen für den Reichstag, während die SPD bei den Gemeinderatswahlen ebenfalls erstmalig die meisten Gemeindebevollmächtigten stellte. Bei den Landtagswahlen 1893 wurden erstmals fünf Sozialdemokraten in den Bayerischen Landtag gewählt, darunter auch Gabriel Löwenstein - der bis 1906 sein Abgeordnetenmandat ausübte. Mai 1899: bei der am 15. stattgefundenen Maifeier der Sozialdemokraten wurden 85 Hektoliter Bier verzapft. [6]

Wiedergründung der SPD in Fürth nach dem 2. Weltkrieg

Während des Nationalsozialismus wurde die SPD - wie überall im Reich - durch das NS-Regime verboten. Viele führende SPD-Mitglieder, darunter die SPD-Stadtratsfraktion von 1933, wurde in Schutzhaft genommen und in das KZ Dachau verbracht. Von den 19 Abgeordneten vor der Machtergreifung waren 1945 nur noch fünf übriggeblieben. Acht Mitglieder waren seit 1933 verstorben, der Jude Leo Bergmann konnte 1936 noch in die USA auswandern. Weitere vier ehemalige Mitglieder fühlten sich für die politische Arbeit zu alt und ein ehemaliges Stadtratsmitglied (Tobias Schorr) galt als "verschollen". Von der alten Führung blieben u. a. nur noch Konrad Grünbaum, Hans Rupprecht, Heinrich Stöhr und Konrad Eberhard. Letzterer war als Oberbürgermeister vorgesehen, verstarb aber unerwartet im September 1945 an einer banalen Wurstvergiftung.

Den Aufbau übernahm somit Hans Rupprecht als erster Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes. Die ersten Treffen der SPD nach dem 2. Weltkrieg fanden zunächst in der privaten Wohnung des ehem. SPD-Landtagsabgeordneten Konrad Eberhard in der Schwabacher Straße statt. Seine Frau Emilie Eberhard, die letzte politische Sekretärin der SPD in der Fürther Vorkriegszeit, bot den Anwesenden eine karge Nahrung zur ersten Besprechung an. Die Besprechung leitete nicht der Hausherr, sondern der ehem. SPD-Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende der Vorkriegsjahre Hans Rupprecht. Trotz der Bespitzlung durch die NSDAP und dem einjährigen Aufenthalt im KZ Dachau hatte Rupprecht den Kontakt zu den ehemaligen Genossen noch aufrecht erhalten. Mit am Küchentisch war die Familie Eberhard, sowie Hans Schmidt. Nach dem ersten Treffen verlagerte man die Treffen in das Rote Ross am Waagplatz. Neben den sog. alten Genossen aus Fürth stieße "neue Genossen" zur Neugründung der Partei ins Rote Roß hinzu, wie z. B. der Jude Leo Rosenthal, der die NS-Zeit durch die Heirat mit einer Arierin in Fürth überlebt hatte. Neu im Kreis der Fürther SPD war ebenfalls u.a. Erich Herrmann, "ein Herr vom Scheitel bis zur Sohle", der 1933 aus Breslau nach Fürth übergesiedelt war und dort bereits politisch für die Deutsche Demokratische Partei (DDP) im Preußischen Landtag vertreten war. Ebenfalls neu in der Runde - der niedergelassene Nervenarzt Dr. Wilhelm Kluth mit eigener Praxis.

Zunächst war der Themenschwerpunkt der Besprechungen im Roten Ross die unterschiedlichen Erfahrungen der Akteure während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Laufe der Zeit änderten sich die Themen, vor allem um die immer drängenden Fragestellungen der Stadt und deren Verwaltung nach dem Krieg. Die SPD war bereits kurz nach Kriegsende wieder fester Bestandteil der Stadtverwaltung, u.a. durch die Besetzung wichtiger Schlüsselpositionen in der Verwaltung. So war Schmidt bereits seit Oktober 1945 kommissarischer Oberbürgermeister, das Sozialreferat wurde von Heinrich Burghart, die Polizei von Anton Kaltenhäuser geleitet.[7] 1949 hatte die SPD in Franken bereits wieder die Stärke vor der Machtergreifung im Jahr 1933. 1950 gab Rupprecht seine Parteiämter auf und übergab seinen Vorsitz an Willi Fischer. Zusätzliches Diskussionsthema innerhalb der deutschen Sozialdemokratie war die Frage des politischen Zusammenschlusses der Kommunisten und Sozialdemokraten zur sozialistischen Einheitspartei. Während dieser Zusammenschluss in vielen deutschen Städten durchaus für einige Parteimitglieder eine Option war, war dies für die Fürther Sozialdemokraten keine nennenswerte Option. Die Bestrebung zur Schaffung einer sozialistischen Einheitspartei wurde in Fürth von dem Führungskader kategorisch abgelehnt. Viele Sozialdemokraten bezeichneten die Kommunisten als "Sozialfaschisten" und als spalterische Elemente, da die Kommunisten vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten den Versuch unternommen hatten, Vereine- und Gewerkschaften der Arbeiterbewegung zu Spalten. Selbst in der Schutzhaft im KZ Dachau, soll sich der Zwist zwischen den örtlichen Sozialdemokraten und Kommunisten weiter zugetragen haben. So wird von Konrad Grünbaum, ehem. SPD-Mitglied berichtet, dass Gustav Schneider zu ihm in Dachau voller Hass gesagt haben soll: "Hoffentlich kommst Du hier nicht mehr raus." Hintergrund war der Versuch Schneiders den sozialdemokratischen Verein der Naturfreunde unter die kommunistische Regie zu bekommen. Letzteres scheiterte aber an Grünbaums entgegenwirken.[8] Höhepunkt der Auseinandersetzungen der beiden politischen Gruppierungen war ein Auftritt Kurt Schumachers, der die Überzeugung vertrat, dass wie in der Weimarer Republik den Kommunisten es nicht gelingen werde, sich von der Rolle der Handlanger der sowjetischen imperialistischen Außenpolitik befreien zu können. Deshalb sprach er den Kommunisten die Fähigkeit ab, "am deutschen Wiederaufbau als eigenständige, die nationalen Interessen gebührend berücksichtigende Kraft teilzunehmen". Dies wiederholte Schumacher in einer Rede im Frühjahr 1946 im überfüllten Stadttheater in Fürth, und schärfte den anwesenden Sozialdemokraten ein: "Ein Zusammengehen mit den Kommunisten, diese "rotlackierten Nazis" ... komme nicht in Frage."[9] Die örtliche KPD und deren Vertreter, u.a. Anton Hausladen, schäumten vor Wut und setzten in dessen Folge eine Propagandakampagne gegen die SPD ein. Das Klima zwischen den beiden Parteien (KPD und SPD) war in Folge dessen durch den Streit auf Jahre hinaus vergiftet.[10]

Eine zweite politische Neuausrichtung bzw. deren Gestaltung beschäftigte die örtliche SPD bei der Neugründung. Neben der Absage an die Kommunisten kam ein zweites Diktum auf die Genossen zu: "Nicht Wiederaufbau, sondern Neuaufbau" sei das Gebot der Stunde.[11] Die SPD müsse eine große linke Volkspartei werden, und sich mehr den Mittelschichten zuwenden, statt sich wie in der Vorkriegszeit "nur" auf die Arbeiterschichten zu konzentrieren. Dieses Anliegen stieß bei den Fürther "Traditionalisten" wie Hans Rupprecht, Hans Teichmann und Hans Schmidt auf große Skepsis bzw. Ablehnung. Die Neuausrichtung der Partei wurde inhaltlich eher von den Neuzugängen forciert - allen Voran Erich Herrmann und Dr. Wilhelm Kluth, zumal sie sich durch ihr berufliches wie politisches Wirken in der Vergangenheit bereits im alten sozialdemokratischen Milieu isoliert sahen - und deshalb den Neuanfang erst recht begrüßten. Auch wenn sich die Fürther SPD anfänglich schwer tat den Parolen Schumachers zu folgen und die SPD auch für das bürgerliche Lager wählbar zu machen - so setzte sich insbesondere die neuen Genossen zunehmend gegenüber den sog. Traditionalisten durch und prägten politisch den Neuanfang der örtlichen SPD.[12]

In Fürth konnte die SPD im Jahr 2007 das 135-jährige Bestehen des Ortsvereins feiern.[13]

Aufbau

Distrikt Obfrau/mann
Burgfarrnbach Karin Vigas
Dambach/Heilst./Fürberg Alexander Fuchs
Eigenes Heim Jörg Vollbrecht
Fürth-Nord/Ronhof/Sack Gundi Budzinski
Fürth-Innenstadt Maurice Schönleben
Fürth-West/Hardhöhe Julian Pecher
Poppenreuth/Espan Gabriele Chen-Weidmann
Stadeln/Mannhof Hermann Wagler
Süd Andrea Kurz
Unterfarrnbach Markus Dinter-Bienk
Vach Paul Neubert

Der Fürther Kreisverband der SPD gliedert sich in 11 Distrikte.[14] Innerhalb des Kreisverbandes bestehen außerdem mehrere Arbeitsgemeinschaften.

Die nächsthöhere Organisationseinheit der innerparteilichen Hierarchie ist der Unterbezirk. Zum Unterbezirk Fürth gehören die Kreisverbände Fürth-Stadt, Fürth-Land und Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim. Der Unterbezirk ist damit deckungsgleich zum Bundestagswahlkreis 243 (Fürth).

Der Kreisverband Fürth hat zum Stand Januar 2021 830 Mitglieder, Januar 2018 834 Mitglieder, im Dezember 2017 waren es 878. Nach eigenen Angaben gab es 22 Austritte und einige Todesfälle, die die neue Zahl der Mitglieder erklärt.[15] Im Juni 2016 wies die SPD knapp 850 Mitglieder auf. Ende Dezember 2018 hatte die Fürther SPD nach eigenen Aussagen 859 Mitglieder, nach anfänglichen 871 Mitgliedern. Horst Arnold gab gegenüber der örtliche Presse an, dass die Mitgliederzahlen in Fürth in der Vergangenheit stabil waren: 57 Eintritten standen 28 Austritte gegenüber, wobei die Austritte meist durch Sterbefälle begründet waren.[16]

Vorstand

Kreisvorsitzender Matthias Dornhuber

Derzeitiger Vorsitzender der SPD Fürth ist jetzt seit März 2019 Matthias Dornhuber, seine Stellvertreter sind Sarah Jonescu und Maurice Schönleben. Kasserin ist Andrea Kurz, Schriftführerin ist Philipp Hartung. Als Beisitzer wurden gewählt: Julia Bertram, Gabi Bracker, Gundi Budzinski, Martin Curi, Paul Neubert, Julia Schnitzer, Tobias Schmidt und Jörg Vollbrecht an, für die Arbeitsgemeinschaften außerdem Peter Scheuenstuhl (Jusos), Hans Anderer (60plus), Michaela von Wittke (SPD Frauen), Klaus Lutz (AfB) und Christopher Schmidt (SPD queer).[17]

Jusos

Die Jugendorganisation der örtlichen Sozialdemokraten hat nach eigenen Aussagen knapp 140 Mitglieder (Stand Feb. 2019), und ist damit konstant seit einigen Jahren. Auf der Jahreshauptversammlung der Jusos im Mai 2025 wurde der Arzt und Stadtrat Dr. Peter Scheuenstuhl einstimmig als Vorsitzender wieder gewählt. Seine Stellvertreter sind der Jurastudent Paul Neubert, sowie Melanie Schütze Karl Blanke.[18]

Weiteres siehe Hauptartikel der Jusos.

Stadtrat

Die SPD stellt mit Dr. Thomas Jung seit 2002 den Oberbürgermeister der Stadt und ist mit 22 Sitzen in der Wahlperiode 2020 bis 2026 im Stadtrat vertreten; in der vorhergehenden Wahlperiode 2014 bis 2020 waren es 26 Sitze. Damit hat die SPD erstmals seit 2008 nicht mehr die absolute Mehrheit im Stadtrat.

Kommunalwahlkampf 2008 - SPD-Wahlplakate

Der Kommunalwahlkampf 2008 wurde durch die SPD mithilfe einer Nürnberger Werbeagentur[19] aufwendig gestaltet, die zunächst mit einfachen Werbeslogans für die Stadt Fürth auf Plakaten warb - ohne direkte Namensnennung der Partei. Lediglich ein Hinweis auf eine Website ließ den Rückschluss zwischen Werbekampagne und Partei zu.[20] In einem zweiten Schritt kamen weitere Plakate, Broschüren und Anzeigen aus einem Guss zum Einsatz, die u. a. den Oberbürgermeister mit seiner Mutter zeigten oder unter Wasser im Freibad.

Am 10. Mai 2013 stellte die SPD ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2014 im Gasthof Grüner Baum auf. Zuvor wurden alle Mitglieder gebeten, in einer basisdemokratischen Abstimmung die Kandidaten und die Reihung der Kandidaten vorzunehmen. 42,5 % der Fürther Parteimitglieder beteiligten sich an der Reihung, sodass am 10. Mai 2013 die aufstellende Versammlung die Liste mit 110 Ja-Stimmen (von 118 Anwesenden) unverändert übernahm. Spitzenkandidat und Oberbürgermeisterkandidat ist erneut Dr. Thomas Jung.[21] Nicht mehr dabei sind aus Altersgründen die langjährigen Stadträte Prof. Dr. Günter Witzsch (im Stadtrat seit 1972), Meta Zill (im Stadtrat seit 1996) und Hans Moreth, der bisher langgedienteste Stadtrat. Der ehemalige Bäckermeister Hans Moreth war von 1966 bis zu seinem Tod im Jahr 2013 durchgehend Mitglied des Stadtrates.[22]

Am 3. Mai 2019 wurde der amtierende Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung von der Fürther Parteispitze erneut als SPD-Kandidat für das höchste Amt der Stadt Fürth aufgestellt und bei der Kommunalwahl 2020 auch wieder in seinem Amt für die vierte Amtszeit bestätigt. Fraktionsvorsitzender war erneut Sepp Körbl, der dieses Amt von 2008 bis März 2023 innehat. 2023 kandidierte intern nicht mehr als Fraktionsvorsitzender, um den Generationswechsel zu unterstützen. Sein Nachfolger wurde Maurice Schönleben.

Abgeordnete Bund/Land

Für die SPD ist seit dem 20. Oktober 2008 Horst Arnold Mitglied des Landtages. Vom 25. September 1996 bis September 2013 war Marlene Rupprecht Mitglied des Bundestages für den Kreisverband Fürth. Nachfolger für Rupprecht wurde Carsten Träger. Durch das vorübergehende Ausscheiden Trägers nach der Bundestagswahl 2017 besaß die SPD Fürth nach über 20 Jahren kurze Zeit kein eigenes Bundestagsmandat mehr.

Geschäftsstelle

Das Bürgerbüro der SPD Fürth befindet sich in der Hirschenstraße 24, 90762 Fürth. Die SPD-Geschäftsstelle befand sich früher in der Maxstraße.

Persönlichkeiten

Person Geburtstag Geburtsjahr Beruf Todestag Todesjahr
Philipp Abel 1989 Angestellter
Else Adler 2. September 1909 Hausfrau
Stefanie Ammon 1964 berufsmäßiger Stadtrat, Stadtkämmerer
Emil Anselment 6. Mai 1908 Regierungsoberinspektor
Fritz Anton 1. Juli 1923 Polizist
Dieter E. Appelt 26. November 1947 Stahlformenbauer, Politiker 7. Januar 2015
Birgit Arnold 17. März 1961 Lehrerin
Horst Arnold 8. April 1962 Politiker, Rechtsanwalt, Richter, Staatsanwalt
Gerd Axmann 12. Juni 1951 Feinmechaniker, Gewerkschaftsfunktionär, Journalist, Fotograf
Judith Bauer 16. März 1989 Sozialpädagogin
Christian Johann Baumann 23. Dezember 1877 Friseur, Friseurobermeister 17. Oktober 1948
Rudolf Becker Stadtkämmerer, Rechtsanwalt
Ludwig Beuschel 21. Dezember 1902 Oberwerkmeister
Thomas Beyer 6. September 1963 Rechtsanwalt, Politiker
Konrad Bloß 20. Dezember 1926 Diplom-Finanzwirt (FH), Finanzbeamter 24. Dezember 2024
Werner Bloß 21. April 1948 Politiker, Stadtrat
Jakob Bock 13. März 1868 Stadtbaumeister, Architekt, Dichter, Mundartdichter 9. Juni 1946
Hans Bornkessel 26. April 1892 Jurist, Politiker, Rechtsrat, Antifaschist, Senat 15. September 1977
Gabriele Bracker 1962 Notfallsanitäterin
Günter Brand 9. Juni 1941 Bürgermeister, Stadtrat, Mechaniker 30. August 2001
Markus Braun 9. Dezember 1967 Lehrer, Politiker
Heinrich Burghart 19. Juli 1894 Berufsvormund, Amtsleiter, Berufsmäßiger Stadtrat, Politiker 2. Februar 1952
Hans Böckler 26. Februar 1875 Politiker, Gewerkschaftsfunktionär, Reichstagsmitglied 16. Februar 1951
Liselotte Bühler 6. Juni 1922 Industriekauffrau, Politikerin 28. Februar 2003
Gabriele Chen-Weidmann 23. September 1963 Angestellte, Stadtrat
Karl Cramer 27. Dezember 1913 Oberlehrer 27. Juli 1995
Ambros Diez 19. März 1898 Werkmann
Volkmar Diez 8. Oktober 1941 Oberstudienrat
Markus Dinter-Bienk 28. Juni 1979 Lehrer, Studienrat
Werner Dippold Angestellter
Wenzel Dirscherl 18. Dezember 1898 Abteilungsleiter 10. November 1979
Matthias Dornhuber 2. September 1983 Politiker
Walter Dorsch 19. August 1922 Oberverwaltungsrat, Mitglied des Bayerischen Landtages, Gewerkschaftsfunktionär 1. August 1989
Karl Dresel 8. Dezember 1912 Kontrolleur
Benedikt Döhla 17. November 1983 Lehrer, Stadtrat, berufsmäßiger Stadtrat, Sozial- und Kulturreferent
Emilie Eberhard 29. April 1888 Geschäftsinhaberin
Konrad Eberhard 3. November 1876 Politiker 18. September 1945
Horst Eckart 8. Dezember 1943 Straßenbegeher 14. Oktober 2021
Elke Efstratiou 10. September 1943 Gewerkschaftsfunktionär, Krankenschwester 12. Juli 2022
Georg Endres 24. März 1915 Buchdrucker, Angestellter 1999
Friedrich Engel 25. April 1925 Mechaniker
Ernst Engelhardt 11. März 1902 Kaufmann 16. Juli 1959
Hugo Fasold 17. Oktober 1896 Arzt, Kinderarzt, Politiker 14. Mai 1975
Johann Fehn 7. Januar 1901 Bundesbahnbeamter 16. Januar 1971
Anneliese Feuerlein 2. Oktober 1937 Hausfrau
Friedrich Wilhelm Fischer 26. März 1904 Politiker, Prokurist, Stadtrat, Mitglied des Deutschen Bundestages 21. Oktober 1951
Gerd Fleischmann 19. August 1941 Stadtrat, berufsmäßiger Stadtrat, Sozial- und Kulturreferent 1999
Manfred Frankenberg von 15. Januar 1928 Arzt
Georg Franz 7. Oktober 1896 Maschinenschlosser
Gerhard Freund 19. Oktober 1915 Rektor, Lehrer, Politiker 4. April 1979
Erich Friesl 15. Mai 1930 Geschäftsführer, Glasmaler 19. September 1983
Hildegard Fritsch 15. Juli 1912 Politikerin 1994
Alexander Fuchs 3. Oktober 1991 Jurist, Stadtrat
Norbert Fuchs 10. Januar 1944 Historiker, Lehrer, Stadtrat 20. Juli 2017
Andreas Gabler 14. November 1984 Dipl.-Verwaltungswirt (FH), Fachverfahrensadministrator
Johann Friedrich Karl Gaum 21. Dezember 1839 Hutmacher, Zeitungsexpedient, Magistratsrat, Gemeindebevollmächtigter 21. Juli 1924
Otto Gellinger 28. Juni 1903 Betriebsratsvorsitzender, Politiker 1993
Heike Giering 10. April 1961 Hebamme
Josef Gleixner 1892 Gemüsehändler 1956
Werner Graf 8. November 1936 4. Oktober 2015
Johann Friedrich Gräßler 2. Oktober 1904 Politiker 29. März 1972
Konrad Grünbaum 12. Mai 1906 Metalldrücker, Rechtsstellenleiter, Antifaschist 1994
Georg Götz Metallschläger
Hans Peter Haas 29. Dezember 1946 Rektor, Lehrer 22. Dezember 2021
Horst Haase 26. Oktober 1933 Jurist, Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages 19. Juni 2019
Willi Hahn 15. Juli 1927 Bautechniker
Julius Haller 9. Mai 1883 Uhrmacher 23. November 1956
Konrad Hannweg 12. April 1928 Mechanikermeister, Stadtrat 30. März 2008
Peter Hannweg 18. März 1908 Bürgermeister 14. April 1969
Georg Harscher 1. Februar 1881 Installateur, Gastwirt, Schlosser 21. November 1936
Martin Harscher 11. November 1901 Schlosser, Stadtrat 14. August 1977
Inge Hartosch 17. Juni 1945 Diplom-Verwaltungswirtin
Rudolf Hartosch 27. August 1947 Angestellter 4. Oktober 1990
Karl Hauptmannl 16. Februar 1918 Lehrer, Gewerkschaftsfunktionär, Berufsmäßiger Stadtrat, Stadtschulrat, Senat, Politiker, berufsmäßiger Stadtrat, Sozial- und Kulturreferent 26. Juni 1993
Stefan Haßgall 7. Januar 1970 Polizist
Erika Hefele 1. August 1942 Postbeamtin, Politikerin, Stadträtin 6. Juni 2024
Günter Hefele 13. August 1940 Elektrotechniker, Politiker, Stadtrat 26. September 1990
Bartholomäus Helmschmid 1863 Glasschleifer, Gewerkschafter
Erich Herrmann 7. Januar 1882 Lehrer, Rektor, Stadtrat 28. April 1960
Karin Hirschbeck 14. Juli 1961 8. Dezember 2022
Cornelia Hirschmann 4. März 1994 Lehrerin
Christian Horn 10. Dezember 1916 Jugendwohlfahrtspfleger 3. Februar 1962
Thomas Händel 27. August 1953 Politiker, Gewerkschafter, Elektromechaniker
Hans Höllenreiner 19. Januar 1877 Betriebsmeister, Arbeiter 21. Oktober 1946
Else Hölzl 1891 Ökonomin 1976
Hans Hösch 19. Dezember 1889 Gastwirt 16. April 1964
Susanne Jahn
Erika Jahreis 14. Juli 1934 Mundartdichterin, Autorin, Einzelhändlerin, Angestellte
Franz, Xaver Jakob 17. November 1891 Bahnbeamter, Oberbürgermeister, Politiker, Stadtrat 6. September 1965
Horst Fritz Jeromin 25. Februar 1918 Prokurist
Sarah Jonescu 2. Februar 1985 Krankenschwester
Thomas Jung 5. Mai 1961 Politiker, Stadtrat, Oberbürgermeister, Jurist, Rechtsanwalt, Staatsanwalt
Karin Jungkunz 23. November 1957 Dipl.-Verwaltungswirtin (FH), Stadtführerin, Stadtheimatpflegerin
Werner Kalb 1955 Beamter
Aydin Kaval 22. September 1961 Feinmesstechniker 13. Juni 2024
Alfons Kirchner 6. Mai 1943
Frieda Kirschbaum 25. März 1901 Buchhalterin
Agathe Kleemann 21. Februar 1892 Stadtrat 13. Oktober 1949
Berta Klier 4. Oktober 1885 Hausfrau 17. Mai 1969
Wilhelm Kluth 10. September 1891 Arzt, Nervenarzt 6. November 1961
Rosemarie Koch 16. Juni 1945
Erhard Kupfer 24. Januar 1882 Gewerkschaftsfunktionär 23. Dezember 1942
Gabriele Köpplinger Krankenschwester
Georg Köpplinger
Sepp Körbl 8. Februar 1962 Lehrer, Politiker
Hermann Landleiter 13. Februar 1907 Gewerkschaftsangestellter
Georg Lederer 2. Februar 1886 16. April 1966
Uwe Lichtenberg 21. Juni 1934 Diakon, Oberbürgermeister, Politiker 11. Mai 2011
Rudi Lindner 11. Dezember 1952 Fuhrparkleiter, Angestellter 30. Juni 2022
Antonio Loisi 6. November 1986 Installateur- und Heizungsbauermeister
Maria Ludwig 22. Januar 1962
Marion Luft 25. Juni 1957 Hausfrau
Gabriel Löwenstein 7. November 1825 Weber, Fabrikant, Politiker 17. Januar 1911
Stefan Lößlein 26. September 1926 Stadtrat 19. Februar 2018
Adolf Meister 22. Januar 1934 Werkzeugmacher, Geschäftsführer 19. Juli 2015
Hans Moreth 26. Oktober 1939 Bäcker, Stadtrat 19. Juni 2013
Julius Müller 8. März 1905 Schreiner 16. Oktober 1979
Walburga Müller 8. Juni 1909 Schuhmacher 19. Januar 1995
Wilhelm Müller 22. September 1930 Bürgermeister Stadeln 23. September 1998
Markwad Naser 13. September 1944 Bauingenieur
Hans Neumeier 22. Dezember 1901 Oberlehrer, Lehrer 13. April 1962
Gerd Nickel
Fritz Otto 4. Juni 1894 Lederzuschneider
Helga Pavlicek 9. April 1938 3. Mai 2022
Walter Pavlicek 25. April 1927 Systemanalytiker 2004
Julian Pecher 1. September 1991 Lehrer
Wilhelm Peetz 3. November 1934 Installateur 27. Oktober 2019
Georg Pförtner 15. März 1880 Schreinermeister
Leonhard Ramminger 31. Dezember 1880 Arbeiter, Maschinenarbeiter 14. September 1954
Elisabeth Reichert 11. August 1957 Politikerin, Kulturreferent, berufsmäßiger Stadtrat, Sozial- und Kulturreferent
Anette Reichstein 1. Mai 1951 Angestellte
Karl Reinmann 1925 Rundfunktechniker 1997
Roland Richter 4. Juli 1969 Heilpädagogischer Erzieher, Stadtrat
Silke Rick 10. Juli 1971 Erzieherin
Hans Riedel 12. Dezember 1897 Gastwirt
Kurt Rittler 27. März 1943 Konstrukteur
Leo Rosenthal 5. Januar 1887 Stadtrat, Fabrikbesitzer 9. Mai 1958
Matthäus Rotter 26. Januar 1913 Lagerverwalter
Fritz Rupprecht 16. April 1897 Politiker, Angestellter, Flüchtlingskommissar 27. August 1990
Johann Rupprecht 7. April 1882 Schreiner, Gewerkschafter, Politiker 16. August 1955
Marlene Rupprecht 20. Dezember 1947 Politikerin, Mitglied des Deutschen Bundestages
Johann Röder 9. September 1913 Kaufmännischer Angestellter 9. Februar 1983
Babette Rögner 4. Mai 1905 Stepperin 1992
Margarete Rückerl 1905 1969
Bertram Schacher 1957 Versicherungskaufmann, Politiker, Autor
Karl Scharinger Sozial- und Kulturreferent
Friedrich Scherzer 18. August 1874 Gewerkschaftsfunktionär, Stadtrat 30. Oktober 1927
Peter Scheuenstuhl 6. Januar 1996 Arzt
Christian Schiller 30. Oktober 1899 Friseur 29. September 1971
Simgund Schmaus 16. November 1894 Werkmeister 17. Mai 1969
Johann Ludwig Schmidt 4. Juli 1912 Angestellter 14. Juni 1973
Leonhard Schmidt 18. Januar 1901 Schlosser
Renate Schmidt 12. Dezember 1943 Politikerin
Johann Hans Schmidt 11. August 1872 Stadtrat, Politiker, Gemeindebevollmächtigter, Direktor 4. September 1950
Johannes Schmidtbauer 23. März 1939 Rechtspfleger 6. September 1999
Julia Schnitzer 9. Juni 1993 Student
Robert Schorr 19. Januar 1922 Angestellter 2002
Hans-Stephan Schuber 15. September 1948 Beamter, Gewerkschaftler, Personalrat
Georg Hans Schuh 3. Mai 1951 Industriekaufmann
Friedrich Helmut Schulze 25. Mai 1914 Regierungsamtmann, Angestellter 3. Juli 1988
Anton Schuster 30. November 1916 Bauaufseher, Maurer
Angela Schwab-Arnold
Grete Schwarz 19. März 1937 Stadtrat, Kaufmännische Angestellte
Peter Schwarz 7. August 1905 Schreiner 20. März 1983
Maurice Schönleben 7. Juli 1991
Johann-Adam Segitz 28. November 1898 Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages, Werkzeugmacher, Betriebsleiter 19. Mai 1963
Martin Segitz 26. Juli 1853 Gewerkschaftsführer, Zinngießer, Politiker, Reichstagsmitglied 31. Juli 1927
Irene Seidel 10. November 1911 Hausfrau 12. Oktober 1968
Max Seidel 21. Januar 1906 Schreiner, Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages 21. März 1983
Fritz Seuß 10. Oktober 1909 1977
Karl Slama 16. Mai 1903 Metallarbeiter 20. Mai 1965
Ingrid Sondershaus 3. Juni 1948 Dipl. Sozialpädagogin FH, Dozentin, Autor, Kinderkrankenpflegerin
Horst Staackmann 25. Januar 1932 20. September 2018
Andrea Stadelmann 1969 Angestellte
Christiane Stauber 16. Mai 1967 Medizinische Fachangestellte
Anna Steuerwald-Landmann 13. Februar 1892 Politologin, Pädagogin, Publizistin 24. August 1980
Helmut Stolz 12. Februar 1920 Arzt
Friedel Stranka 27. November 1919 8. April 1999
Heinrich Stranka 10. Mai 1922 Rechtsanwalt, Politiker 13. November 1983
Josef Styber 14. Juli 1902 Angestellter 3. Februar 1955
Heinrich Stöhr 12. September 1904 9. Dezember 1958
Franz Svoboda 3. Dezember 1921 Prokurist 7. Januar 1974
Hans Teichmann 30. Januar 1877 Metallschläger 1955
Kurt Teichmann 30. Januar 1877 Fabrikant 29. September 1955
Stefan Traustel 4. April 1938 Stadtoberinspektor
Carsten, Dietmar Träger 25. Oktober 1973 Kommunikationswirt BAW, Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages
Hartmut Träger 8. September 1945 Lehrer, Politiker 4. Juni 2011
Stefan Ultsch 9. September 1968 Politiker, Vertriebsleiter, Stadtrat
Karin Vetter
Karin Vigas 29. September 1958 Angestellte
Frieda Vogel 9. August 1904 Psychologin, Berufsvormund, Amtsleiterin 11. Juni 1991
Johann Vogel 16. Februar 1881 Politiker, Bildhauer, Reichstagsmitglied 6. August 1945
Wilhelm Hans Vogel 11. Dezember 1910 Politiker, Buchdrucker, Verlagsleiter 4. Februar 1989
Jörg Vollbrecht 20. April 1967 Sozialversicherungsfachangestellter
Hermann Wagler 6. Januar 1955 Versicherungsfachmann
Horst Weidemann 21. Februar 1942 Politiker, Lehrer 11. Oktober 2001
Anton Weigel 5. April 1922 Mechaniker
Ute Weiherer 28. September 1956 Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, Künstlerin 1. Mai 2021
Marianne Wendzinski 30. Oktober 1937 Politikerin
Peter Wirl 9. November 1953 Lehrer 9. Juli 2021
Günter Witzsch 4. Februar 1937 Stadtrat, Jurist, Rechtsanwalt
Hans Wolf 27. Mai 1892
Ayhan Yesil 5. Februar 1974 Geschäftsführer
Mohamed Younis 10. August 1947 Architekt, Politiker, Stadtrat
Elke Zahl 1955 Angestellte, Politikerin
Friedrich August Zick 30. März 1840 Drechslermeister, Gastwirt, Gemeindebevollmächtigter, Magistratsrat, Politiker 27. Dezember 1912
Meta Zill 24. April 1946 Politikerin, Stadtrat
Johann Georg Zorn 29. März 1856 Politiker, Friseur 9. Juni 1945
Richard Zottmann 1928 Politiker, berufsmäßiger Stadtrat, Stadtkämmerer 1994
Paul Zöllner 25. Februar 1903 Stadtrat, Angestellter, Amtsleiter 18. Januar 1965
Michaela von Wittke 29. Juni 1968 Bäcker

Literatur

  • Dr. Walter Fischer: Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth. In: Fürther Heimatblätter, 1967/3, S. 1 - 9
  • Dr. Walter Fischer: Die Entstehung der ersten politischen Vereine und Parteien in Fürth (Fortsetzung). In: Fürther Heimatblätter, 1967/4, S. 119 - 134
  • SPD Fürth: 100 Jahre Sozialdemokratie in Fürth (Broschüre). Eigenverlag Fürth, 1972
  • Konrad Grünbaum: Daten zur Arbeiterbewegung in Fürth von 1922 bis 1933. In: Fürther Heimatblätter, 1978/1, S. 9 - 15
  • Konrad Grünbaum: Die Tätigkeit der illegalen SPD in Franken. In: Fürther Heimatblätter, 1981/1, S. 2 - 6
  • Barbara Ohm: Demokratische Bestrebungen im Fürth des 19. Jahrhunderts. In: Fürther Geschichtsblätter, Ausgabe 1/2019, S. 1 - 32

Lokalberichterstattung

  • Michael Kasperowitsch: SPD-Flaute: Jung sieht keinen Grund zur Panik. In: Fürther Nachrichten vom 17. Januar 2017 - online
  • fn: Fürth: Thomas Jung mit 73 Prozent wiedergewählt. In: Fürther Nachrichten vom 16. März 2014 - online
  • Wolfgang Händel: Mehr Kommunikation, weniger Streit. In: Fürther Nachrichten vom 16. Oktober 2018 - S. 25
  • Wolfgang Händel: Deprimierte Volksparteien und grüne Überflieger. In: Fürther Nachrichten vom 15. Oktober 2018 - S. 33 (Druckausgabe)
  • fn: Ein blaues Auge, eine Katastrophe und unwirkliche Gefühle. In: Fürther Nachrichten vom 15. Oktober 2018 - S. 34 (Druckausgabe)
  • Johannes Alles: Gegen den Trend: Fürths SPD preist die eigene Stärke. In: Fürther Nachrichten vom 8. Januar 2019 (Druckausgabe) S. 26 HFG
  • fn: Kommunalwahl 2020 in Fürth: Alle Infos im Überblick. In: Fürther Nachrichten vom 17. Oktober 2019 - online
  • Armin Leberzammer: Neuer Impulsgeber an der Spitze der Fürther SPD. In: Fürther Nachrichten vom 4. März 2019 (Druckausgabe)
  • Armin Leberzammer: SPD will sich selbst aus dem "Elend erlösen". In: Fürther Nachrichten vom 8. März 2019, S. 34 (Druckausgabe)
  • Johannes Alles: SPD attackiert Grünen-Abgeordnete. In: Fürther Nachrichten vom 30. Mai 2019 - S. 33 (Druckausgabe)
  • Johannes Alles: Die SPD feiert ihren Kandidaten. In: Fürther Nachrichten vom 21. September 2019, S. 35 (Druckausgabe)
  • Peter Budig: Das Ringen um Gerechtigkeit bleibt im Fokus. In: Fürther Nachrichten vom 11. November 2019 (Druckausgabe) bzw. SPD feiert 150 Jahre Sozialdemokratie in Fürth. In: nordbayern.de vom 12. November 2019 - online
  • Johannes Alles: Fürths SPD kämpft um absolute Mehrheit. In: Fürther Nachrichten vom 6. Januar 2020 - online
  • Wolfgang Händel: Auf der Zielgeraden zum Urnengang. In: Fürther Nachrichten vom 18. Januar 2020, S. 35 (Druckausgabe)
  • Wolfgang Händel: "Die Grünen haben gewisse Hürden aufgebaut." In: Fürther Nachrichten vom 18. März 2020, S. 27 (Druckausgabe)
  • Luisa Degenhardt: Bundestagswahl 2021: Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Fürth. In: Fürther Nachrichten vom 24. September 2021 - online
  • Simone Madre: Landtagswahl in Bayern: Die Ergebnisse von 2018. In: Nürnberger Nachrichten vom 23. August 2023 - online
  • Claudia Ziob: Landtagswahl 2023 in Bayern: Die Kandidaten im Stimmkreis Fürth. In: Fürther Nachrichten vom 30. August 2023 - online

Siehe auch

Kontakt

SPD Kreisverband Fürth-Stadt
Hirschenstraße 24
90762 Fürth
Tel.: 0911 770 776
E-Mail: kontakt(at)spd-fuerth.de

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adolf Schwammberger. Fürth A-Z, Fürth 1967, S. 283
  2. Stadtarchiv Fürth, Fach 158, Alt, Nr. 55
  3. Barbara Ohm. Stadt Fürth - Geschichte einer Stadt, Fürth 2007, S. 229 f.
  4. Stadtarchiv Fürth, Fach 158, Neu, Nr. 249
  5. Wikipedia Artikel - Sozialistengesetz,19. Mai 2013 | 19:20 Uhr online
  6. Fürth 1887-1900, Käppner-Chronik, Teil 1. Hrsg: Bernd Jesussek, 2015, S. 70
  7. Hans Woller: Gesellschaft und Politik in der amerikanischen Besatzungszone. München, Oldenburg Verlag, 1986, S. 172 ff.
  8. Mündliche Überlieferung Konrad Grünbaum, 29. November 1984
  9. Kurt Klotzbach: Der Weg zur Staatspartei. Dietz, J. H. W., Nachfolger, 1996, S. 70
  10. Sartiz: Über die Fürther KPD. In: Nürnberger Nachrichten, Fürther Ausgabe vom 20., 23. und 27 März 1946
  11. Kurt Klotzbach: Der Weg zur Staatspartei. Dietz, J. H. W., Nachfolger, 1996, S. 54
  12. Hans Woller: Gesellschaft und Politik in der amerikanischen Besatzungszone. München, Oldenburg Verlag, 1986, S. 181
  13. "Sozialdemokratie in Fürth", online vom 3. Juni 1965
  14. SPD Fürth Homepage, Stand 23. Juni 2016 | 19:00 Uhr online
  15. Claudia Ziob: Vom Traum- zum Albtraumjahr. In: Fürther Nachrichten vom 12. Januar 2018, S. 31
  16. Johannes Alles: Gegen den Trend: Fürths SPD preist die eigene Stärke. In: Fürther Nachrichten vom 8. Januar 2019 (Druckausgabe) S. 26 HFG
  17. SPD-Fürth Homepage, online abgerufen am 2. September 2025 | 8:03 Uhr - online
  18. SPD Homepage: Neuer Juso-Vorstand: Startklar für die Stadtratswahl! Online abgerufen am 2. September 2025 | 8:05 Uhr online
  19. V8-Werbeagentur Nürnberg, Stand 20. Mai 2013 | 13:00 Uhr online
  20. Kampagnen-Homepage der SPD 2008 Kampagnen-Homepage
  21. Homepage SPD Fürth, Stand 19. Mai 2013 | 19.30 Uhr online
  22. Wolfgang Händel. Fürths SPD schafft Platz für die Jungen. In: Fürther Nachrichten vom 13. Mai 2013, S. 35

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