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{{Hauptseite
{{ArtikelBox|Willkommen im FürthWiki!|Hauptseite/Willkommen}}<!--
|Hauptseite/AufrufTitel=In eigener Sache
--><div class="row"><!--
|Hauptseite/Aufruf==== Fürther Meilenstein ===
[[Bild:Lorbeerkranz_9000.png|left|thumb|128px|[[5. September]] [[2019]]:<br>9000 Artikel im FürthWiki!]]
Am [[5. September]] [[2019]] war es soweit: FürthWiki knackte mit dem Artikel über die jüdische Fürtherin [[Frieda Rose]] die 9000er Marke.
Der Vorstand von FürthWiki e. V. möchte sich an dieser Stelle bei allen Autoren und Fotografen, die etwas zu diesem umfassenden Wiki rund um die Stadt Fürth beigetragen haben, recht herzlich bedanken. Ohne die unermüdliche und ehrenamtliche Arbeit all dieser Enthusiasten wäre FürthWiki sicherlich nicht das, was es heute ist: Ein umfangreiches Nachschlagewerk rund um unsere Stadt!
In diesem Sinne: Weiter so, wir freuen uns schon auf hoffentlich viele neue, spannende sowie interessante Artikel und Bilder!
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<div id="startseite_interlink">[[Hauptseite/In eigener Sache!-Archiv|Archiv: In eigener Sache]]</div>
|Hauptseite/Der_besondere_Artikel==== Wiedervereinigung Deutschlands ===
[[Datei:Wiedervereinigung Fürth 1.jpg|thumb|left|Erste Ostautos in Fürth, November 1989]]
Die '''Wiedervereinigung Deutschland'''s machte sich auch in Fürth bemerkbar, wenn auch nicht in dem Ausmaß bzw. Zuspruch wie in den anderen Metropolstädten wie z. B. in Nürnberg. Dabei müssen jedoch zwei Ereignisse unterschieden werden, einmal die Zuwanderung (Übersiedlung) vor dem 9. November 1989 und zum anderen der Ansturm auf die Weststädte nach dem 9. November 1989, als die Mauer in Berlin von allen unerwartet geöffnet wurde. In den darauf folgenden Tagen berichteten die Nürnberger Nachrichten am 13. November 1989, dass jeder fünfte DDR-Bürger sich auf West-Besuch befand.
Zunächst kamen die DDR-Übersiedler über die Tschechoslowakei (ČSSR) und Ungarn nach Fürth, also DDR-Bürger, die der DDR dauerhaft den Rücken zugekehrt hatten und in Westdeutschland bleiben wollten. Diese konnten nicht ahnen, dass nur kurze Zeit später die Grenzen ganz geöffnet wurden, womit sich manche sicher viele Strapazen und Schikanen hätten ersparen können. Für die Übersiedler wurde u. a. in der Karolinenstraße ein Auffanglager durch die Stadt Fürth errichtet. Im Oktober 1989 berichtet das Arbeitsamt, dass sich alleine für diesen Zeitraum (Oktober 1989) bereits 240 ehem. DDR-Bürger beim Arbeitsamt als arbeitssuchend gemeldet hatten. Nach der Grenzöffnung der ehem. DDR vom 9./10. November 1989 kam es zu einer wesentlich größeren Bevölkerungsbewegung, die sich in Fürth vor allem durch Tagesbesucher bemerkbar machte. Die meisten der Tagesbesucher erhielten ein [[wikipedia:Begrüßungsgeld|Begrüßungsgeld]] in Höhe von 100 DM durch den Freistaat Bayern, das sie vor Ort bei entsprechenden Behörden abholen konnten.
[[Wiedervereinigung Deutschlands|Weiterlesen...]]
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<div id="startseite_interlink">[[Hauptseite/Der besondere Artikel-Archiv|Archiv: Der besondere Artikel]]</div>
|Hauptseite/Gewusst=[[Datei:Königsplatz Skulptur.JPG|thumb|left|Berliner Meilenstein am Königsplatz]]
'''Wussten Sie, dass''' es in Fürth einen [[Berliner Meilenstein]] gibt? Dieser wurde am 23. Juni 1957 anlässlich des Besuches des Bundeswirtschaftsministers Prof. Dr. Ludwig Erhard auf einer Verkehrsinsel der Königstraße vor dem Rathaus eingeweiht. Er zeigt den Berliner Bären mit der jeweiligen Entfernung zwischen Aufstellort und Berlin. "Damit sich der Bär hier etwas zu Hause fühle" übergoss der Vertreter des Bundes der Berliner und Freunde Berlins (BdB) den Stein mit einer großen Flasche Spreewasser. Der Meilenstein sollte "an den schweren Existenzkampf der (Berliner) Bewohner und damit an das Schicksal unseres geteilten Vaterlandes erinnern". Der Meilenstein ist in größerer Stückzahl produziert worden, häufig im gleichen Erscheinungsbild - lediglich mit einer Abweichung der individuellen Kilometerzahl. So stehen identische Meilensteine des "Fürther Modells" auch in Bonn, Hannover, Nürnberg und Saarbrücken.
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|Hauptseite/Im Gespräch=[[Menschen in Fürth]], [[Metallspende]], [[Alemannia]], [[Gebrüder Kuhn]], [[Hornschuch]], [[Burgfarrnbacher Mühle]], [[Tabak-Anbau]], [[Stadterweiterung]], [[Wiedervereinigung Deutschlands]], [[Hirschengarten]], [[Ketznfrauen]], [[Gastarbeiter]], [[Kurt Königsberger]], [[Robert Löwensohn]], [[Historische Hausnummern Poppenreuth]], [[Gewerbebetriebe mit jüdischen Eigentümern 1938]], [[Industrialisierung in Fürth]], [[Fuchswald]]
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|Hauptseite/Jahrestage='''[[2014|Vor 5 Jahren]]:''' Das Bauprojekt [[Neue Mitte II|Neue Mitte]] feiert im November Richtfest. Der Jurist, Stadtrat und Lotter-Enkel [[Herbert Jungkunz]] verstirbt.<br>
 
'''[[1994|Vor 25 Jahren]]:''' Der Bau der umstrittenen [[Müll-Schwelbrennanlage]] beginnt. [[Thomas Jung]] wird erstmals in den Bayerischen Landtag gewählt.<br>
 
'''[[1969|Vor 50 Jahren]]:''' [[Henry Kissinger]] wird Nationaler Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten. Der Kabarettist und Schauspieler [[Matthias Egersdörfer]] wird geboren.<br>
 
'''[[1944|Vor 75 Jahren]]:''' Die Historikerin [[Barbara Ohm]] wird geboren. Die Ära der [[Schlagrahmdampfer]] auf dem Ludwigskanal endet durch Verkauf und Verschrottung der Schiffe.<br>
 
'''[[1919|Vor 100 Jahren]]:''' Im April wird die [[Räterepublik Fürth]] ausgerufen. Sie besteht ganze sechs Tage. Das Gebäude der [[Landwirtschaftsschule]] an der Jahnstraße wird errichtet.<br>
 
'''[[1869|Vor 150 Jahren]]:''' Die später als [[Hirschenstraße 35; Ottostraße 2|Ottoschule]] bekannte Volksschule wird eröffnet. Der Lithograph, Schriftsteller und Buchhändler [[Fritz Oerter]] wird geboren.<br>
 
'''[[1819|Vor 200 Jahren]]:''' Das für Historiker wichtige [[Taschen- und Address-Handbuch von Fürth im Königreiche Baiern (Buch)|Taschen- und Address-Handbuch von Fürth im Königreiche Baiern]] erscheint. [[Daniel Waldmann]], der spätere Namensgeber des [[Waldmannsweiher]]s, wird geboren.<br>
 
'''[[1769|Vor 250 Jahren]]:''' Der Gründer des ersten Fürther [[Theater|Stadttheaters]], [[Joseph Reuter]], wird geboren. Das Wohnhaus [[Heiligenstraße 11]] wird errichtet.<br>
 
'''[[1519|Vor 500 Jahren]]:''' Die Burgfarrnbacher [[Kirche St. Johannis]] erhält drei neue Tafelbilder.<br>
 
'''[[1269|Vor 750 Jahren]]:''' [[Weikershof]] wird urkundlich als ''"Wikershoven"'' erwähnt.<br>
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|Hauptseite/Bild des Monats={{Bild des Monats|Schießhauskirchweih 1950er Jahre.jpg|[[Schießhauskirchweih]] am [[Schießplatz]] in den 1950er Jahren}}
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Slider-Beispiele aus dem Artikel zur [[Grundschule Rosenstraße]]:
 
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* Foto alt: historische Postkarte
* Foto neu: Aufnahme von 2008 (Foto und Anpassung: [[Robert Söllner]])
 
Eine Aufstellung aller aktuell im FürthWiki enthaltenen Slider-Fotos findet sich [https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Kategorie:Hat_ImageSlider hier].
|Hauptseite/Willkommen=Diese freie Online-Enzyklop&auml;die befasst sich mit allen Themen rund um die Stadt '''[[F&uuml;rth]]'''. Neben einer ausf&uuml;hrlichen Aufarbeitung historischer und zeitgeschichtlicher Themen nach lexikalischen Qualit&auml;tsstandards werden aber ebenso ein Kneipenf&uuml;hrer und ein Branchenverzeichnis angeboten und fortgeschrieben, um so ein m&ouml;glichst umfassendes und aktuelles Nachschlagewerk über die Kleeblattstadt zur Verf&uuml;gung stellen zu k&ouml;nnen.
 
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Aktuelle Version vom 16. August 2025, 19:03 Uhr

Willkommen im FürthWiki!

Diese freie Online-Enzyklopädie befasst sich mit allen Themen rund um die Stadt Fürth. Neben einer ausführlichen Aufarbeitung historischer und zeitgeschichtlicher Themen nach lexikalischen Qualitätsstandards werden aber ebenso Auswertungen wie eine Gaststättenübersicht angeboten und fortgeschrieben, um so ein möglichst umfassendes und aktuelles Nachschlagewerk über die Kleeblattstadt zur Verfügung stellen zu können.

Neue Autorinnen und Autoren sind stets willkommen: Durch ehrenamtliche Beteiligung sind seit dem Start des FürthWikis am 7. Februar 2007 bereits 14.254 Artikel entstanden und 45.853 Dateien (Bilder, Audio- und Videoclips) hochgeladen worden.

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Slider des Monats

Interaktives Schiebe-Bild (Slider) aus dem Artikel zum König-Ludwig-Bad:



  • Foto alt: historische Postkarte
  • Foto neu: Aufnahme von 2008 (Foto und Anpassung: Robert Söllner)

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In eigener Sache

„FürthWiki - Freies Wissen für die Stadt“

Hier sehen Sie eine in dreijähriger Langzeitbegleitung entstandene TV-Reportage über unser Projekt:

Medienpraxis TV-Reportage (2020 - 2023)

Erstellt von Medien PRAXIS e. V. Redaktion point - www.medienpraxis.tv (Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Der besondere Artikel

Flussbad

Käte Fischer (1913-1972), Besucherin des Flussbades in der Rednitz, ca. 1940

Schon in den 1830er Jahren gab es einen öffentlichen Badeplatz, den der Stadtmagistrat an der Gemeindewiese beim Schießanger ausgewiesen hatte. In einem Aufsatz im „Fürther Tagblatt“ wurde 1841 allerdings beklagt, dass sich die einzige öffentliche, häufig überfüllte Flussbadestelle wegen der geringen Wassertiefe eher für Kinder eignen würde und die Errichtung einer neuen „Badeanstalt für Herrn im Freien“ gewünscht.

Auch der Chronist Fronmüller berichtete, dass das „Riedheimer'sche Rednitzbad am Landgraben“ im Mai 1846 eröffnet worden war. Der Besitzer Rietheimer bot „Badehäuschen“ an, in denen für 6 Kreuzer gebadet werden konnte. Badehäuschen waren Holzhütten, die über dem Fluss angebracht waren. In ihnen konnte man Badekleidung anziehen und dann in das Flusswasser darunter steigen. Vor allem Frauen nutzten Badehäuschen, denn unter freiem Himmel durften nur Männer schwimmen. Ein Hochwasser von Mitte August 1870 zerstörte jedoch die Badeanlagen; danach gab Evora offenbar dieses Geschäft auf. Die Badeanstalt wurde 1871 durch den neuen Besitzer Schreiber erneuert und am 30. Mai 1871 wieder eröffnet.

1850 hatte es zwei Flussbäder gegeben, und zwar ein öffentliches, kostenloses sowie ein kostenpflichtiges, denn ein Leserbriefschreiber beklagte die „Unreinlichkeit“ im kostenlosen Flussbad und das damit einhergehende Dilemma, dass ausgerechnet in „Fürth, einer Stadt, welche zwischen zwei Flüssen liegt“, die ärmere Bevölkerung entweder in einem dreckigen, stinkenden Bad schwimmen gehen müsste oder eben gar nicht, weil das Schwimmen überall anders polizeilich verboten war. Auch in den Vororten Fürths bestanden Flussbäder. So wurde ab 1898 bereits von einem Flussbad am Mühlbach in Burgfarrnbach berichtet - wo aber eher das Baden einem Schwimmen in Schlammwolken nahekam, da das Wasser häufig sehr niedrig war.

Weiterlesen...

Wussten Sie, dass...
Eröffnung der Fußgängerzone am 3. Oktober 1975
Flyer zur Eröffnung der Fußgängerzone mit Hinweis für Parkplätzen, 1975

Wussten Sie, dass im Jahr 1975 in Fürth die Fußgängerzone eröffnet wurde und dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert? Die ersten Pläne stammen bereits aus dem Jahr 1968, allerdings brauchte es noch viel Überzeugungsarbeit über die Sinnhaftigkeit und auch Wirtschaftlichkeit für den Fürther Einzelhandels und Stadtrat. In Nürnberg entstand bereits ab 1962 die Fußgängerzone, die Erfahrungen aus der Nachbarstadt flossen hier ein und dienten somit als Blaupause für die Stadt Fürth. 1975 wurde aber erst der südliche Teil der Schwabacher Straße zur Fußgängerzone erklärt, der nördliche Teil kam erst 1982 dazu - und die Rudolf-Breitscheid-Straße im Jahr 2014 im Zusammenhang mit der Eröffnung der Neuen Mitte.

Recherche-Portal

Hier finden Sie immer einen ungeklärten Fall aus unserem Recherche-Portal:

Sommertagsfest 1908

Sommerfest im Jahr 1908
Schießhauskirchweih am Lindenhain 1908

Ein Kauf bei Ebay gibt wieder Rätsel auf: Eine Postkarte aus dem Jahr 1908 bezeichnet ein sog. Sommertagsfest als Kinderfestzug zum II. Vaterstädtischen Fest in Fürth. Problem Nr. 1 - Sommertagsfest wurde in der Regel in der Kurpfalz gefeiert - meist drei Wochen vor Ostern. Dass dies auch in Fürth (Franken) gefeiert wurde, war uns zumindest bisher unbekannt. Dass es sich um Fürth in Bayern handelt - sollte unstrittig sein, mit Blick auf die Karte und dem Kleeblatt rechts oben im Bild. Auch der Hinweis, dass es sich bereits um den 2. Vaterstädtischen Festzug handelt, macht die Sache nicht einfacher, da diese Festzüge eher etwas mit Fasching im Ruhrgebiet zu tun haben. Dass das sog. Sommertagsfest bisher eher der Schießhauskirchweih zugeordnet wurde, fällt damit ebenfalls weg, denn das hier genannte Datum passt auch nicht, denn die Schießhauskirchweih fand immer Mitte Juni statt. Kann hier jemand inhaltlich etwas zum Rätsel beitragen?

Neues vom Förderverein

Hier finden Sie die jüngsten Beiträge im Blog unseres Fördervereins FürthWiki e. V.:

Lernen Sie im FürthWiki-Laden unsere Team-Mitglieder persönlich kennen:

Ein Imagefilm zur Bewerbung von Fürth, dem FürthWiki und dem FürthWiki-Laden (2025)

FürthWiki-Laden - Der Film, 3. Juli 2025

Erstellt von Benutzer:Stadtradler (Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Service:

Kontakt:

Dokumente zum Download:

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Bild des Monats

NL-FW 04 1435 KP Schaack Hochwasser 23 Februar 1970.jpg

Foto vom Jahrhunderthochwasser im Februar 1970. Die Flussauen waren vollständig überflutet, in Folge der Schneeschmelze und gefrorenen Böden. Das Foto entstand am Heckenweg, im Hintergrund das Klinikum bzw. die Vacher Straße.

Gedenktage und Rückblick

Vor 5 Jahren (2021):

  • Das Jahr war erneut von Corona, Lockdowns und Click & Collect geprägt; das öffentliche Leben lag zeitweise weitgehend still. Positiv hervorzuheben war die Eröffnung der ersten Fahrradstraße in der Dambacher Straße, der Umzug der Tourist-Info in den sanierten Hauptbahnhof und der Beschluss der Stadt Fürth, bis 2040 klimaneutral zu werden. Thematisch passt gut dazu die neue Ausstellung des Frauenmuseums: Technik#Weiblich#Logisch. 67 Menschen in Fürth starben dennoch an den Folgen von COVID 19, darunter der eigentliche Sänger von Milli Vanilli: John Davis; außerdem verstarben Norbert Eimer (MdB), die Kulturschaffende Ute Weiherer, sowie die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano, die Fürth gerne besuchte. Das Jahr endete mit einer schweren Gewalttat: ein 44-Jähriger, kurz zuvor aus der Haft Entlassener, verletzte eine 36-jährige Frau tödlich.

Vor 25 Jahren (2001):

Vor 50 Jahren (1976):

  • Die Blütezeit der Fa. Grundig zeigte sich durch Neubauten in der Kurgartenstraße; nur 50 Jahre später beendete das mehrfach verkaufte Unternehmen das Fernsehgeschäft – womit mal alles begann. Der Gründer des Weltkonzerns wäre wenig begeistert gewesen. Ebenfalls nicht begeistert war man, als ein entflohener Dreifachmörder in Fürth gesichtet wurde. Umso so besser floss der neue Poculator im Geismann-Saal durch die Kehlen. Die Maß Starkbier kostete 3,80 DM! Fünf Jahre später war Feierabend – neben dem Abriss am Gänsberg ebneten die Bagger auch den Weg für das City Center. Das Licht der Welt erblickten die spätere erste weibliche Baureferentin Christine Lippert der Stadt Fürth, aber auch die Pfarrerin Stefanie Schardien, letztere auch bekannt durch Auftritte im ARD. Im gleichen Jahr starben die Wissenschaftlerin Else Hölzl, sowie Ernst Rosenfelder – der ehem. Inhaber der Buchfabrik Löwensohn. Beide starben im Exil, weil sie vor den Nazis fliehen mussten.

Vor 75 Jahren (1951):

  • Die US-Army übergab die letzten Verwaltungsaufgaben an die Stadt, sodass Fürth sechs Jahre nach Kriegsende wieder eigenständig verwaltet wurde. Prägend für die Stadt wurde die Gartenschau Grünen und Blühen. Was am Anfang „nur“ eine Gartenschau war, wird den späteren Stadtpark über Jahrzehnte positiv prägen. Ebenfalls prägend für lange Zeit war die neue Haupttribüne der SpVgg. Noch vor der Einweihung kamen im April 30.000 Menschen zum Derby in den Ronhof – der Gewinner die SpVgg mit 1:0. Diesen Sieg konnte der Politiker Hans Böckler nicht mehr mitfeiern, er starb bereits im Februar. Ob das den bekannten Autoren Bernhard Kellermann auch gefreut hätte, ist nicht überliefert. Auch er starb 1951 und wurde in Potsdam beerdigt. 1951 auf die Welt gekommen sind die spätere Künstlerin Rike Schiffert-Lang und die Filmproduzentin Gülseren Suzan-Menzel.

Vor 100 Jahren (1926):

  • Zweimal wackelte es in Fürth in diesem Jahr. Das erste Mal gleich am Neujahrstag, als Fürth ein Erdbeben erschütterte. Das zweite Mal – wenn auch anders – wackelte ganz Fürth, als die SpVgg im Juni erneut Dt. Fußballmeister wurde. Im selben Jahr wurde vermutlich das letzte Mal ein Mensch aus Fürth zum Tode verurteilt und per Guillotine geköpft. Gemeint ist der sog. Poppenreuther Vatermörder Johann Lechner, der im Smoking und Lackschuhen aufs Schafott ging. Vermutlich friedlich eingeschlafen ist Fanny Hirschmann, Teilhaberin der Privatbank Hirschmann und Kitzinger – nach deren Familie auch die aktuell umstrittene Hirschmann-Villa benannt ist. Geboren wurde 1926 die spätere Stadtheimatpflegerin und Kunsthistorikerin Dagmar Solomon, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag hätte feiern können.

Vor 150 Jahren (1876):

  • In die Geschichtsbücher ging ein Vorfall vor der Gaststätte Zur Mist´n ein, denn eine Gruppe Nürnberger Kärwa-Besucher stürzte in eine Jauchegrube – sehr zum Spott der Fürther. Nach 40 Jahren wurde die Bahnstrecke Nürnberg-Bamberg neu über Stadeln geführt und somit die zuvor abgehängte Stadt Fürth an die Fernstrecke angebunden. Louis Benda, der spätere stellv. Vorsitzende der IG Farben kommt in Fürth auf die Welt und wird im Bereich der med. Chemotherapie später weltweit als Pionier gefeiert. Aufgrund seiner jüd. Herkunft wird er 1932 zwangspensioniert. Somit blieb ihm die Rolle der IG Farben in der NS-Zeit erspart – Stichwort: Zyklon B. Ebenfalls 1876 geboren, die spätere Schriftstellerin Julie Else Wassermann-Speyer. In Fürth weitgehend unbekannt, im Gegensatz zu ihrem Ehemann.

Vor 200 Jahren (1826):

  • Die Pläne für die erste Deutsche Eisenbahn zwischen Fürth und Nürnberg nahmen konkrete Züge an. Bei einem Gespräch des OBs von Bäumen mit dem König Ludwig I. sprach sich selbiger wegen der leichten Ausführbarkeit des Projekts dafür aus. Bis zur ersten Fahrt sollte noch ein Jahrzehnt vergehen. Nicht mehr warten musste die evang. Gemeinde, denn sie konnte im Oktober die Auferstehungskirche einweihen. Im gleichen Jahr kam Leopold Ullstein in Fürth auf die Welt, und schrieb mit seinem in Berlin gegründeten Verlag Weltgeschichte.

Vor 250 Jahren (1776):

  • Das Jahr fing mit einem ungewöhnlich kalten Winter an. Das Wild erfror im Wald und die Vögel fielen tot vom Himmel. 1776 fand am heutigen Schießanger das erste sog. Vogelschießen auf der Johanniskirchweih statt. Nicht ganz so gesellig ging es bei einer Streitigkeit zwischen Ansbach und Bamberg zu. Die Dreiherrschaft war stets Anlass zum Streit – und so hatte dieses Mal ein Komödiant den Bogen überspannt. Die Sicherheitsorgane mussten einschreiten. Geboren 1776, der später weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gewordene jüd. Verleger und Drucker, David Zirndorfer.

Vor 500 Jahren (1526):

  • Seit einem Jahr schwelte im gesamten Dt. Reich der sog. Bauernkrieg, oder auch die Revolution des gemeinen Mannes genannt. Auch Fürth war davon betroffen. Unter anderem wagten mehrere Bauern in Poppenreuth den Aufstand, der aber nach nur kurzer Zeit blutig niedergeschlagen wurde. Vermutlich als abschreckende Wirkung gedacht wurden die 13 Rädelsführer geköpft.