Emma Eisenfeld

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Emma Eisenfeld (geb. 1887 in Pforzheim; gest.) war Kreisleiterin der NS-Frauenschaft in Fürth während des Nationalsozialismus. Sie war sie 1911 verheiratet mit Fritz Eisenfeld. Beide waren frühen Mitglieder der NSDAP seit 1925 und somit sog. "alte Kämpfer". Sie hatte die NSDAP-Mitgliedsnummer 6.223, während Ihr Ehemann Fritz die Mitgliedsnummer 6.224 hatte.

Emma Eisenfeld arbeitet zunächst bei der Gummiband-Weberei Riegel & Brüll, später bei Wild & Speyer. Ihr Mann arbeitete als Trompeter-Sergeant beim 6. Feldartillerie-Regiment und war darüber hinaus als Wachmeister und Steuerassistent tätig.

Die Struktur der NS-Frauenschaft entsprach weitestgehend der NSDAP-Struktur. Emma Eisenfeld hatte somit als Kreisleiterin mit die höchste Funktion, wenn auch ohne Einfluss innerhalb der Partei, da ein politischer Einfluss aus ideologischen Gründen im "deutschen Frauenbild" nicht vorgesehen war. Letztendlich diente die Organisation ab 1933 fast ausschließlich zur sog. Gleichschaltung aller nicht-nationalsozialistischen Gruppierungen und Verbände. Im wesentlichen beschränkte sich dann die Organisation der NS-Frauenschaft auf die Bildungsarbeit von Frauen zur Vorbereitung ihrer Aufgabe als Mutter und Hausfrau. Dem Verband unterstand auch der Bund Deutscher Mädel (BDM).

Literatur

  • Barbara Ohm: Geschichte der Fürther Frauen, Fürth, 2021, S. 195

Siehe auch

  • NSDAP
  • Fürther Mitglieder der NSDAP

Einzelnachweise


Bilder