Die Fürth Pirates sind eine Baseballmannschaft aus dem Stadtteil Burgfarrnbach, die 2002 bis 2006 in der Baseball-Bundesliga spielte.

Größter bisheriger Erfolg des Baseballclub Fürth Pirates e. V. ist der Einzug in das Finale um die Deutsche Meisterschaft 2004, indem man dem Serienmeister Paderborn Untouchables unterlag, und die Playoffs der Saison 2005.

Aktueller Spielbetrieb

Stand 2017

1. Mannschaft: 2. Bundesliga Süd-Ost
2. Mannschaft: Landesoberliga
Jugend (13-15 Jahre): Landesliga
Schüler (bis 12 Jahre)
Softball: Bayerische Mixed Fastpitch-Meisterschaft

Vereinsgeschichte

Die Fürth Pirates gehen auf eine Gruppe von Baseballspielern zurück, die sich 1988 in Nürnberg fand und am soldier's field spielte, ehe man sich erst der Nürnberger Feuerwehr anschloss, ehe man 1989 nach Fürth wechselte um sich der Spielvereinigung Fürth anzuschließen.

Vor dem Hintergrund der drohenden Nichtverlängerung des Pachtvertrages der SpVgg Fürth für den Sportpark Ronhof und den steigenden Mitgliederzahlen der Baseballer entschied man sich im März 1994 für die Gründung des "Baseballclub Fürth Pirates e. V." (Vereinsregistereintragung: 5. Mai 1994) und tauschte den Spielort Ronhof gegen die Monteith Barracks.

1998 pachteten die Fürth Pirates den alten Sportplatz des TSV Burgfarrnbach und gestalteten das Gelände in den folgenden Jahren komplett um.

Ballpark

Das Spielfeld der Fürth Pirates befindet sich in der Würzburger Str. 700, 90768 Fürth an der Straße von Burgfarrnbach nach Seukendorf. Der Eintritt zu den Spielen ist frei.

Sportliche Entwicklung

Nachdem man 2002 in die Bundesliga aufgestiegen war, erlebte man 2004 und 2005 mit dem jeweiligen Einzug in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft und dem Finaleinzug 2004 den bisherigen Zenit des sportlichen Erfolgs. Nach dem Rückzug des Hauptsponsors folgte 2006 der sportliche Abstieg aller drei Mannschaften der Fürth Pirates. Nach dem Wiederaufstieg spielt die erste Mannschaft seit 2016 wieder in der 2. Bundesliga.

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