LPKF LaserWelding

LPKF LaserWelding
Gründung: 1976
Daten
Hauptstandort: Garbsen (AG), Fürth (Geschäftsbereich)
Gesellschaftsform: AG
Mitarbeiter: > 130 (in Fürth)
Umsatz: 129 Mio. € (2013 AG gesamt)

Die LPKF LaserWelding ist ein Industrieunternehmen mit Hauptsitz in Stadeln, Alfred-Nobel-Straße 55-57.


Produkte

Die LPKF Laser & Electronics AG ist Weltmarktführer in verschiedenen Bereichen der Mikromaterialbearbeitung mit dem Laser. Der Geschäftsbereich Laser Welding beschäftigt sich mit Laserstrahl-Kunststoffschweißen. Am Standort Fürth vereint er Kompetenzen im industriellen Einsatz der Lasertechnologie und Laseroptik, der Präzisions-Antriebstechnik und der Steuerungstechnik und setzt diese Fähigkeiten in geeignete Lasersysteme um.

Die Lasersysteme von LPKF kommen vor allem bei der Fertigung von Smartphones, Autoteilen, Solaranlagen oder Geräten der Medizintechnik zum Einsatz. Der Spezialmaschinenbauer ist ein Tochterunternehmen der LPKF Laser&Electronics AG, die ihren Hauptsitz in Garbsen bei Hannover hat und deren Jahresumsatz inzwischen bei über 100 Millionen Euro liegt. Fast 90 Prozent ihres Geschäfts macht die Firma mit dem Export, der überwiegend nach Asien geht.

Weltweit gehört sie auf ihrem Spezialgebiet zu den führenden Anbietern, nach eigenen Angaben ist man die Nummer eins in Europa. Mit am Standort Fürth befindet sich auch die Tochter LaserMicronics GmbH, die bei geringen Stückzahlen das Schweißen für Firmen übernimmt, die sich die teuren Anlagen nicht leisten können.

Geschichte

Im Jahr 1976 wurde die LPKF CAD/CAM SYSTEME GmbH in Hannover gegründet, die dort ihr erstes serienreifes System zur Herstellung von Leiterplatten baute. 1998 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft und der Börsengang. Im November 2013 vollzog der Erlanger Geschäftsbereich LPKF Laser Welding den Umzug nach Fürth in das ehemalige Betriebsgebäude der im selben Jahr geschlossenen Spiegelfabrik Hans Lang (MEKRA Lang-Gruppe) in Stadeln, ein Traditionsunternehmen. Wo früher Spiegelglas geschnitten wurde, werden jetzt Maschinen zum Laserschweißen von Kunststoffen gebaut. 2014 wurde die Produktionshalle um einen Anbau für Büros und Labore ergänzt.

Anwendungsbereiche

  • Medizintechnik
  • Automotive (Laser-Kunststoffschweißen für die Automobilindustrie)
  • Consumer (Elektrische Apparate für das Kunststofffügen mit dem Laser)

Lokalberichterstattung

Siehe auch

Weblinks