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'''Hier sehen Sie eine in dreijähriger Langzeitbegleitung entstandene TV-Reportage über unser Projekt:</br>'''
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Erstellt von [[Medien PRAXIS e. V. Redaktion point]] - [https://www.medienpraxis.tv www.medienpraxis.tv] (Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de CC BY-SA 4.0])
{{ArtikelBox|Slider des Monats|Hauptseite/Slider des Monats}}
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|Hauptseite/Der_besondere_Artikel====Gudrun Kunstmann===
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[[Datei:Kunstmann Rathaus BW 02.JPG|mini|links|Gudrun Kunstmann beim Aufbau der "Justitia" in Bad Windsheim]]
{{ArtikelBox|Wussten Sie, dass...|Hauptseite/Gewusst}}
Geboren wurde Gudrun Kunstmann als Arzttochter in Erlangen, sie wohnte aber fast ihr ganzes Leben lang (von 1917-1994) in Fürth im Haus Nürnberger Straße 75. Sie studierte Kunst an den Akademien in Nürnberg und München. Aus Bronze, Stein, Keramik und Draht formte sie hauptsächlich Menschen und Tiere. Kunstmann gilt als hervorragende Vertreterin des modernen Realismus und dieser Richtung blieb sie über 40 Jahre lang treu. Ihre Werke wurden im In- und Ausland auf Ausstellungen gezeigt und bewundert. Sie gehörte dem "International Instituts of Arts and Letters" an.
{{ArtikelBox|Recherche-Portal|Hauptseite/Recherche Portal}}
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Neben ihrer künstlerischen Arbeit in ihrem Atelier in der Widderstraße 101 hielt sie Vorträge, unter anderem an der Volkshochschule Fürth. Zwei Jahre nach Gudrun Kunstmanns Tod fand 1996 im City-Center eine umfassende Ausstellung ihrer Werke statt; das Nilpferd "Elsbeth" stand am Brunnen in der untersten Ebene des ehemaligen Centers. Die "Tiergartenfreunde Nürnberg e. V." erbten eine beachtliche Anzahl der Werke. Tierplastiken sind auch in den Zoos von Wuppertal, Innsbruck, Landau, Heidelberg und Kronberg zu sehen.
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Auch über 25 Jahre nach dem Tod Kunstmanns finden sich im gesamten Stadtgebiet nach wie vor Kunstplastiken von ihr wieder, jedoch gerieten viele davon in Vergessenheit bzw. wurden durch Unachtsamkeit bzw. Unkenntnis zerstört oder versetzt. Ein Teil der Plastiken unterliegen dem zeitlichen Verfall oder waren Opfer von Vandalismus.
{{ArtikelBox|Kuratierte Linklisten|Hauptseite/Linklisten}}
 
{{ArtikelBox|Bild des Monats|Hauptseite/Bild des Monats}}
[[Gudrun Kunstmann|Weiterlesen...]]
{{ArtikelBox|Gedenktage und Rückblick|Hauptseite/Jahrestage}}
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<div id="startseite_interlink">[[Hauptseite/Der besondere Artikel-Archiv|Archiv: Der besondere Artikel]]</div>
 
|Hauptseite/Gewusst=[[Datei:NL-FW 04 2356.2 KP Schaack Fischtreppe Pegnitz 14.9.2007.jpg|mini|rechts|Bau des Umgehungsgerinnes an der Pegnitz 2007]]
'''Wussten Sie, dass''' im Jahr 2007 im Fürther Wiesengrund zwei [[Fischtreppe|Umgehungsgerinne]] (der Pegnitz- und der Rednitzgraben) zur ökologischen Verbesserung der Stauanlagen der Wolfsgrubermühle und der ehemaligen Foerstermühle angelegt wurden? Querbauwerke in Fließgewässern, wie Kraftwerke und Wehre, stellen für Fische und andere Wasserlebewesen, die flussauf- oder flussabwärts wandern, unüberwindbare Hindernisse dar. Die Wiederherstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern ist ein wertvoller Beitrag zur Artenvielfalt.
Ein weiteres Umgehungsgerinne besteht an der Vacher Mühle, der Regnitzgraben.
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<div id="startseite_interlink">[[Hauptseite/Gewusst-Archiv|Archiv: Wussten Sie, dass...]]</div>
 
|Hauptseite/Recherche-Portal=Hier finden Sie immer einen ungeklärten Fall aus unserem [[FürthWiki:Recherche-Portal#Haus Cäcil in Oberfürberg|Recherche-Portal]]:
==Haus Cäcil in Oberfürberg==
[[Datei:Haus Cäcil I.jpg|mini|links|Haus Cäcil]]
[[Datei:Haus Cäcil II.jpg|mini|rechts|Haus Cäcil]]
Wieder einmal ein Zufallsfund auf den wir uns aktuell keinen Reim machen können. Die Postkarten sind mit "G. Wellermann 1927" signiert und rückseitig maschinell mit "Haus Cäcil Fürth-Oberfürberg" beschriftet. Dieses Haus ist uns nicht bekannt und eine Recherche in den vorhandenen Adressbüchern brachte auch keinen Hinweis. Wer kennt dieses Haus bzw. kann sagen wo es sich befand (oder befindet) und was es mit dem Namen auf sich hat? Evtl. besteht auch ein Zusammenhang mit [[Diskussion:Dohlenweg 8|dieser Diskussion]]
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<div id="startseite_interlink">[[FürthWiki:Recherche-Portal]]</div>
 
|Hauptseite/Neues vom Förderverein=Hier finden Sie die jüngsten Beiträge auf der [https://verein.fuerthwiki.de/ Website unseres Fördervereins FürthWiki e. V.]:<br />
* [https://verein.fuerthwiki.de/2024/08/06/expedition-ins-stadtarchiv/ Expedition ins Stadtarchiv]
* [https://verein.fuerthwiki.de/2024/07/20/sammeln-ist-gut-auffinden-ist-besser/ Sammeln ist gut, Auffinden ist besser]
* [https://verein.fuerthwiki.de/2024/07/09/trumpfkarten/ Trumpfkarten]
* [https://verein.fuerthwiki.de/2024/06/24/fuerthwiki-fans-aus-den-niederlanden/ FürthWiki-Fans aus den Niederlanden]
 
Lernen Sie im [[FürthWiki-Laden]] unsere Team-Mitglieder persönlich kennen:
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* Individuelle Termine (Projektvorstellung, Zeitzeugen-Interviews, technische Unterstützung, ...) nach Vereinbarung
 
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'''Bitte beachten Sie: Wir betreiben ein Online-Lexikon und stehen in keinerlei Beziehung zu den in FürthWiki-Artikeln abgehandelten Personen, Firmen, Organisationen etc. Wir können keinen Kontakt zu den bei uns gelisteten Personen, Firmen, Organisationen usw. herstellen und sind für geschäftliche Anfragen an diese nicht der richtige Ansprechpartner!'''
 
|Hauptseite/Im Gespräch=[[Haus Hirschmann]], [[Fritz Lang]], [[Ferdinand Vitzethum]], [[Bernhard Purin]], [[Willie Glaser]], [[Fürth (Familienname)]], [[Kofferfabrik]], [[Neue Feuerwache]], [[Silvia Stolz]], [[Bahnbrücke Theodor-Heuss-Straße]], [[Die hässlichsten Städte Deutschlands (Quartett)]], [[Öde Orte 2 (Buch)]], [[Zirndorfer Brücke]], [[Mohrenstraße 9 (ehemals)]], [[Schlezerbergla]], [[Pegnitztunnel]], [[Tankstelle Miederer]],  [[Baulinienprojekt Nr. 115]], [[Bäckerei Bär]], [[Vacher Wasserbrunnen]], [[Leo Rosenblüth]], [[Hildegard Langfeld]], [[Schwandbunker]], [[Gartenbau- und Kleintierzuchtverein Fürth 1897]]
<div id="startseite_interlink">[[Aktuelle Ereignisse]]</div>
|Hauptseite/Jahrestage='''Vor 5 Jahren ([[2019]]):'''
* [[Martin Ermer]], [[Wilhelm Graf]], [[Horst Haase]], [[Günther Lattek]], [[Helmut Mahr]], [[Wilhelm Peetz]], [[Siegfried Volz]] und [[Bernhard Weibel]] verstarben. Die Abrissarbeiten des ehem. Modekaufhauses C&A in der [[Hallstraße]] begannen und der Investor [[P&P]] feierte die Grundsteinlegung des Einkaufszentrums [[Flair]]. Zum Jahresbeginn halfen Mitarbeiter der Feuerwehr und des THW in Südbayern gegen die Schneemassen, während in Fürth durch den Starkregen [[Hochwasser]] herrschte. Im Frühjahr trennte sich die [[Spielvereinigung]] nach einer 0:6 Pleite gegen Paderborn von ihrem Trainer, während der [[Grüner Baum|Grüne Baum]] nach langer Sanierung wieder seine Tore öffnete. Die [[Fürther Nachrichten]] bekamen ein neues Layout und in Fürth gingen erstmals ca. 1.000 Demonstranten für Fridays for Future auf die Straße. Im Mai öffnete die erste Wasserstofftankstelle und die [[Dreharbeiten]] für den ersten Franken-Tatort fanden statt. Ein fünfjähriger Krimi begann in diesem Jahr - mit der Sichtung der ersten Tigermücken im Süden der Stadt. In den kommenden Jahren blieb es spannend, ob trotz aller Maßnahmen die Ausbreitung verhindert werden konnte. Während die Sanierungsarbeiten am [[Hauptbahnhof]] im Außenbereich begannen, feierte das Landesamt für Statistik seine Eröffnung in der ehem. [[Quelle]] Hauptverwaltung. Am Ende des Jahres fuhr eine Delegation der Stadt nach Polen und nahm an der Gedenkveranstaltung in [[Torun]] teil. Im November gaben die [[Sportfreunde Ronhof|Sportfreunde]] bekannt, den [[Fanbunker]] von der Stadt Fürth übernommen zu haben, während die [[Infra]] die Verkehrssparte der Buslinien im Stadtgebiet übernahm.<br>
 
'''Vor 25 Jahren ([[1999]]):'''
* Im Juli eröffnete das [[Jüdisches Museum Franken|Jüdische Museum Franken]] seine Fürther Zweigstelle. Im Stadtgebiet wurde der erste Teil des [[Stadt-Ökologischer-Lehrpfad Fürth|Ökologischen Lehrpfades]] eröffnet, während die [[Mülldeponie Atzenhof|Mülldeponie]] in Atzenhof ihren Betrieb einstellte. Im Anschluss erfolgte die Umwidmung zum heutigen [[Solarberg]]. Der Anfang vom Ende hat in diesem Jahr seinen Ursprung - die [[Quelle AG|Schickedanz GmbH]] fusionierte mit dem Warenhauskonzern Karstadt AG zur KarstadtQuelle AG. Zehn Jahre später kam das Aus und Quelle musste Insolvenz anmelden. In diesem Jahr starb die "Mutter der SPD", [[Friedel Stranka]] - Ehefrau des ehem. 2 Bürgermeisters [[Heiner Stranka]]. Ebenfalls gestorben sind in diesem Jahr [[Gerd Fleischmann]], [[Edith Heilbronn-Wikström]], [[Franz Nüssel]], [[Ruth Stäudtner]] und [[Siegfried Reinert]].<br>
 
'''Vor 50 Jahren ([[1974]]):'''
* Die [[Patrizier Brauerei]] übernahm die letzte noch unabhängige Brauerei in Fürth - die [[Bergbräu]] bzw. Mailaender Brauerei. Im gleichen Jahr fusionierten die Sparkassen der Stadt und des Landkreises Fürth zur [[Stadtsparkasse]]. Neue Hauptstelle der Sparkasse wurde das [[Sparkassen-Hochhaus|Hochhaus]] in der Maxstraße. In Stadeln wurde die [[Kirche "Heiligste Dreifaltigkeit"]] gebaut, während am [[Löwenplatz]] gähnende Leere vorherrschte - die Gebäude des alten [[Gänsberg]]s wurden radikal abgerissen. Die [[Arbeiterwohlfahrt]] veranstaltete von Mai bis Juni ein buntes [[Hafenfest]]. [[Gustav Schickedanz]] feierte seinen 80. Geburtstag - der spätere Niedergang seine Unternehmens blieb ihm aber erspart. Das Licht der Welt erblickten in diesem Jahr [[Barbara Engelhard]], [[Lucky Horn]], [[Andrea Schwanzer]] und [[Ayhan Yesil]]. Gestorben sind in diesem Jahr u. a. [[Fritz Wienroeder]], [[Elisabeth Meyer-Spreckels]], [[Jean Mandel]] und [[Lily Hildebrandt]].<br>
 
'''Vor 75 Jahren ([[1949]]):'''
* [[Hans Böckler]] von der SPD wurde Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes - während einer seiner späteren Hauptkontrahenten, [[Ludwig Erhard]], Bundeswirtschaftsminister wurde. Ein weiterer Fürther mischte in der Bonner Politik mit - [[Willi Fischer]] von der SPD zog in den Bundestag ein. Die Stadt wurde noch vom Ende des [[2. Weltkrieg]]es geprägt, es herrschte u. a. noch ein großer Wohnungsmangel. Die [[U.S. Army]] benannte den ehem. [[Flugplatz Atzenhof|Flugplatz]] in Atzenhof in [[Monteith-Barracks]] um. In diesem Jahr gründete sich der [[Bund Naturschutz]] wieder, und das [[Stadttheater]] nahm seinen Betrieb wieder auf. Erste Aufführung nach dem 2. Weltkrieg war die Oper Der Fliegende Holländer. Ebenfalls neu in Fürth - die erste Verkehrsampel im Stadtgebiet an der Kreuzung Jakobinenstraße und Nürnberger Straße und eine alte Tradition lebte wieder auf - die [[Fürther Kirchweih]] in der Innenstadt. Im Jahr 1949 kamen drei spätere [[Grüne]]n-Politiker auf die Welt: [[Waltraud Galaske]], [[Dagmar Svoboda]] und [[Lothar Berthold]]. Im selben Jahr starben auch einige Fürther, so z. B. [[Franz Ehrlich]], [[Barbara Fischer]], [[Agathe Kleemann]] und [[Anton Hausladen]]. Ebenfalls starb einer der fünf Fürther Hauptschuldigen und [[NSDAP]]-Größe: [[Hans Sandreuter]].  Er starb kurz nach seiner Haftentlassung an den Folgen eines Verkehrsunfalls.<br>
 
'''Vor 100 Jahren ([[1924]]):'''
* Die Wirtschaft erholte sich langsam von der Hyperinflation, trotzdem wurden die [[Volksküche|Volksküchen]] für sog. Minderbemittelte weiterhin von der Bevölkerung stark frequentiert. Die Stadt konnte trotz der Notlage eine neue [[Stadtförsterei]] errichten und feierte im September die Glockenweihe der [[Kirche St. Michael]]. Der MTV Fürth ging aus dem ehemaligen Verein für Rasenspiele e. V. ([[VfR Fürth]]) hervor und die [[Spielvereinigung]] stellte viele Spieler für die Deutsche Nationalmannschaft. In Nürnberg und Fürth fanden die Deutschen Flieger-Gedenktage statt und [[Fritz Oerter]] veröffentlichte eine selbst für ihn ungewöhnliche Schrift: [[Die freie Liebe (Buch)|Die freie Liebe]]. [[Albert Berneis]], [[Sigmund Berolzheimer]], [[Johann Gran, geb. 1846|Johann Gran]], [[Otto Mayer]] und [[Fanny Rothschild]] verstarben in diesem Jahr - während [[Walter Kissinger]], [[Walter Lischka]], [[Georg Wagner]] und [[Ruth Weiss]] das Licht der Welt erblickten.<br>
 
'''Vor 150 Jahren ([[1874]]):'''
* Eine Fürtherin schrieb Geschichte. Als erste Frau in Deutschland legte die Fürtherin [[Emilie Lehmus]] in Zürich ihr Examen ab und durfte sich als praktizierende Ärztin niederlassen - allerdings nicht in Fürth, sondern in Berlin. Die Stadt entwickelte sich weiter in Richtung der heutigen Südstadt. So entstanden u. a. viele neue Gebäude in der [[Maxstraße]]. Das [[Gefängnis]] in der [[Katharinenstraße]] wurde fertiggestellt und in Betrieb genommen. In diesem Jahr wurden [[Hermann Kronheimer]], [[Fritz Hornschuch]] und der spätere Stadtbaurat [[Otto Holzer]] geboren. Erzherzog Maximilian besuchte den Ort Fürth und warf dabei eine größere Mengen neu geprägte Silbergroschen unter das Volk.<br>
 
'''Vor 200 Jahren ([[1824]]):'''
* Fürth hat zu dieser Zeit laut einem Chronisten 13.000 Einwohner in 860 Häusern. 20 Prozent der Bevölkerung (2.700) waren davon jüdischen Glaubens. Im gleichen Jahr entstanden zwei neue Kirchen, sowie das neue Schulhaus am Kirchenplatz. Neben der [[Auferstehungskirche]] entstand die erste katholische Kirche in Fürth, die [[Kirche "Zu Unserer Lieben Frau"]]. [[Louis Berolzheimer]] und [[Maximilian Röder]] kamen auf die Welt, während [[Friedrich Adam Billing]], [[Johann Conrad Fleischauer]] und [[Johann Georg Kleininger]] verstarben.<br>
 
'''Vor 250 Jahren ([[1774]]):'''
* Die [[Armen- und Waisenschule]] erhielt zwei neue Glocken, deren Finanzierung dank einer großzügigen Spende des Weinhändlers [[Paul Stollberg]] möglich wurde. Auf dem jüdischen Schulhof wurde einer Dienstmagd des Kupferschmieds Schenk der "Hals abgeschnitten". Durch den Raubmord, der nie aufgeklärt werden konnte, wurden dem Kupferschmied Geld und Taschenuhren geraubt. Das Hochstift Bamberg legte eine gedruckte Verteidigung der "bambergischen Landeshoheit über den Markt und das Amt Fürth" mit 172 für die Geschichte höchst wichtigen Urkunden vor. Der Bankier [[Simon Königswarter]] und der Spiegelfabrikant [[Johann Paulus Lang]] kamen auf die Welt, während der Rabbiner [[Jacob Brandeis]] und [[Georg Moritz Lowitz]] in diesem Jahr verstarben.<br>
 
'''Vor 300 Jahren ([[1724]]):'''
* Für die Bevölkerung begann ein neues Zeitalter - die ersten Straßen in dem Ort Fürth werden gepflastert. Zusätzlich wurde durch die Gemeinde am [[Schießanger]] ein [[Lindenhain]] angelegt. Die Traditionsgaststätte [[Zum Alten Rentamt]] wurde errichtet - der spätere Gründungsort der [[Spielvereinigung]] in der Gustavstraße. <br>
 
'''Vor 500 Jahren ([[1524]]):'''
* In Poppenreuth kam es zu einer Versammlung von Nürnberger Bauern, die auch hunderte von Nürnberger Handwerkern besuchten, um ihre Solidarität zum Ausdruck zu bringen und um ihre Unterstützung zuzusichern. Der in Poppenreuth gewählte 11-köpfige Delegiertenausschuss wurde im gleichen Jahr ins Nürnberger Rathaus geholt und angehört.<br>
 
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|Hauptseite/Bild des Monats={{Bild des Monats|Erfrischungshalle.jpg|Ehem. Erfrischungshalle am [[Freibad]] mit [[Brauerei Humbser|Humbser-Bier]]-Werbung, ca. 1960}}
 
|Hauptseite/Slider des Monats=Im Abschnitt »Zeitverschiebung« finden Sie auf manchen Seiten mausbedienbare Schiebefotos: Der Betrachter kann dort durch Überstreichen mit dem Mauszeiger zwischen zwei passgenau übereinandergelegten Bildern fließend wechseln, wodurch die zwischenzeitlich eingetretenen Veränderungen besonders augenfällig visualisiert werden.<br />
 
Slider-Beispiel aus dem Artikel zum [[Andalusischer Hund|Andalusischen Hund]]:
 
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* Foto alt: Aufnahme Königstraße 111, [[Theatergaststätten]], Fritz Wolkenstörfer, 5. August 1959
* Foto neu: Aufnahme Königstraße 111, Andalusischer Hund, 29. Juli 2024, (Foto und Anpassung: [[Claus W. Vogl]])
 
Eine Aufstellung aller aktuell im FürthWiki enthaltenen Slider-Fotos findet sich [https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Kategorie:Hat_ImageSlider hier].
|Hauptseite/Willkommen=Diese freie Online-Enzyklop&auml;die befasst sich mit allen Themen rund um die Stadt '''[[F&uuml;rth]]'''. Neben einer ausf&uuml;hrlichen Aufarbeitung historischer und zeitgeschichtlicher Themen nach lexikalischen Qualit&auml;tsstandards werden aber ebenso Auswertungen wie eine Gastst&auml;tten&uuml;bersicht angeboten und fortgeschrieben, um so ein m&ouml;glichst umfassendes und aktuelles Nachschlagewerk über die Kleeblattstadt zur Verf&uuml;gung stellen zu k&ouml;nnen.
 
Neue Autorinnen und Autoren sind stets willkommen: Durch ehrenamtliche Beteiligung sind seit dem Start des F&uuml;rthWikis am 7. Februar 2007 bereits '''{{NUMBEROFARTICLES}} Artikel''' entstanden und '''{{NUMBEROFFILES}} Dateien''' (Bilder, Audio- und Videoclips) hochgeladen worden.
 
Weitere Informationen zum F&uuml;rthWiki gibt es [[F&uuml;rthWiki:&Uuml;ber_F&uuml;rthWiki|hier]]. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme an unseren [[Monatstreffen]] eingeladen!
 
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Aktuelle Version vom 16. August 2025, 19:03 Uhr

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Willkommen im FürthWiki!

Diese freie Online-Enzyklopädie befasst sich mit allen Themen rund um die Stadt Fürth. Neben einer ausführlichen Aufarbeitung historischer und zeitgeschichtlicher Themen nach lexikalischen Qualitätsstandards werden aber ebenso Auswertungen wie eine Gaststättenübersicht angeboten und fortgeschrieben, um so ein möglichst umfassendes und aktuelles Nachschlagewerk über die Kleeblattstadt zur Verfügung stellen zu können.

Neue Autorinnen und Autoren sind stets willkommen: Durch ehrenamtliche Beteiligung sind seit dem Start des FürthWikis am 7. Februar 2007 bereits 14.159 Artikel entstanden und 45.477 Dateien (Bilder, Audio- und Videoclips) hochgeladen worden.

Weitere Informationen zum FürthWiki gibt es hier. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme an unseren Monatstreffen eingeladen!

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Slider des Monats

Slider-Beispiel aus dem Artikel zur Hornschuchpromenade:



  • Foto alt: historische Postkarte (Ensemble Luisenstraße 3 und Hornschuchpromenade 1 / 2 rechts im Bild)
  • Foto neu: Aufnahme von 2008 (Foto und Anpassung: Robert Söllner)

Eine Aufstellung aller aktuell im FürthWiki enthaltenen Slider-Fotos findet sich hier.

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In eigener Sache

„FürthWiki - Freies Wissen für die Stadt“

Hier sehen Sie eine in dreijähriger Langzeitbegleitung entstandene TV-Reportage über unser Projekt:

Medienpraxis TV-Reportage (2020 - 2023)

Erstellt von Medien PRAXIS e. V. Redaktion point - www.medienpraxis.tv (Lizenz: CC BY-SA 4.0)

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Der besondere Artikel

Flussbad

Käte Fischer (1913-1972), Besucherin des Flussbades in der Rednitz, ca. 1940

Schon in den 1830er Jahren gab es einen öffentlichen Badeplatz, den der Stadtmagistrat an der Gemeindewiese beim Schießanger ausgewiesen hatte. In einem Aufsatz im „Fürther Tagblatt“ wurde 1841 allerdings beklagt, dass sich die einzige öffentliche, häufig überfüllte Flussbadestelle wegen der geringen Wassertiefe eher für Kinder eignen würde und die Errichtung einer neuen „Badeanstalt für Herrn im Freien“ gewünscht.

Auch der Chronist Fronmüller berichtete, dass das „Riedheimer'sche Rednitzbad am Landgraben“ im Mai 1846 eröffnet worden war. Der Besitzer Rietheimer bot „Badehäuschen“ an, in denen für 6 Kreuzer gebadet werden konnte. Badehäuschen waren Holzhütten, die über dem Fluss angebracht waren. In ihnen konnte man Badekleidung anziehen und dann in das Flusswasser darunter steigen. Vor allem Frauen nutzten Badehäuschen, denn unter freiem Himmel durften nur Männer schwimmen. Ein Hochwasser von Mitte August 1870 zerstörte jedoch die Badeanlagen; danach gab Evora offenbar dieses Geschäft auf. Die Badeanstalt wurde 1871 durch den neuen Besitzer Schreiber erneuert und am 30. Mai 1871 wieder eröffnet.

1850 hatte es zwei Flussbäder gegeben, und zwar ein öffentliches, kostenloses sowie ein kostenpflichtiges, denn ein Leserbriefschreiber beklagte die „Unreinlichkeit“ im kostenlosen Flussbad und das damit einhergehende Dilemma, dass ausgerechnet in „Fürth, einer Stadt, welche zwischen zwei Flüssen liegt“, die ärmere Bevölkerung entweder in einem dreckigen, stinkenden Bad schwimmen gehen müsste oder eben gar nicht, weil das Schwimmen überall anders polizeilich verboten war. Auch in den Vororten Fürths bestanden Flussbäder. So wurde ab 1898 bereits von einem Flussbad am Mühlbach in Burgfarrnbach berichtet - wo aber eher das Baden einem Schwimmen in Schlammwolken nahekam, da das Wasser häufig sehr niedrig war.

Weiterlesen...

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Wussten Sie, dass...
Eröffnung der Fußgängerzone am 3. Oktober 1975
Flyer zur Eröffnung der Fußgängerzone mit Hinweis für Parkplätzen, 1975

Wussten Sie, dass im Jahr 1975 in Fürth die Fußgängerzone eröffnet wurde und dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert? Die ersten Pläne stammen bereits aus dem Jahr 1968, allerdings brauchte es noch viel Überzeugungsarbeit über die Sinnhaftigkeit und auch Wirtschaftlichkeit für den Fürther Einzelhandels und Stadtrat. In Nürnberg entstand bereits ab 1962 die Fußgängerzone, die Erfahrungen aus der Nachbarstadt flossen hier ein und dienten somit als Blaupause für die Stadt Fürth. 1975 wurde aber erst der südliche Teil der Schwabacher Straße zur Fußgängerzone erklärt, der nördliche Teil kam erst 1982 dazu - und die Rudolf-Breitscheid-Straße im Jahr 2014 im Zusammenhang mit der Eröffnung der Neuen Mitte.

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Recherche-Portal

Hier finden Sie immer einen ungeklärten Fall aus unserem Recherche-Portal:

Sommertagsfest 1908

Sommerfest im Jahr 1908
Schießhauskirchweih am Lindenhain 1908

Ein Kauf bei Ebay gibt wieder Rätsel auf: Eine Postkarte aus dem Jahr 1908 bezeichnet ein sog. Sommertagsfest als Kinderfestzug zum II. Vaterstädtischen Fest in Fürth. Problem Nr. 1 - Sommertagsfest wurde in der Regel in der Kurpfalz gefeiert - meist drei Wochen vor Ostern. Dass dies auch in Fürth (Franken) gefeiert wurde, war uns zumindest bisher unbekannt. Dass es sich um Fürth in Bayern handelt - sollte unstrittig sein, mit Blick auf die Karte und dem Kleeblatt rechts oben im Bild. Auch der Hinweis, dass es sich bereits um den 2. Vaterstädtischen Festzug handelt, macht die Sache nicht einfacher, da diese Festzüge eher etwas mit Fasching im Ruhrgebiet zu tun haben. Dass das sog. Sommertagsfest bisher eher der Schießhauskirchweih zugeordnet wurde, fällt damit ebenfalls weg, denn das hier genannte Datum passt auch nicht, denn die Schießhauskirchweih fand immer Mitte Juni statt. Kann hier jemand inhaltlich etwas zum Rätsel beitragen?

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Neues vom Förderverein

Hier finden Sie die jüngsten Beiträge im Blog unseres Fördervereins FürthWiki e. V.:

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Ein Imagefilm zur Bewerbung von Fürth, dem FürthWiki und dem FürthWiki-Laden (2025)

FürthWiki-Laden - Der Film, 3. Juli 2025

Erstellt von Benutzer:Stadtradler (Lizenz: CC BY-SA 4.0)

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Bild des Monats

AK 30 Dezember 1900 Marktplatz.jpg

Neujahreswünsche von 1899 auf 1900 - hier Ansichtskarte vom heutigen Grünen Markt.

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Gedenktage und Rückblick

Vor 5 Jahren (2021):

  • Das Jahr war erneut von Corona, Lockdowns und Click & Collect geprägt; das öffentliche Leben lag zeitweise weitgehend still. Positiv hervorzuheben war die Eröffnung der ersten Fahrradstraße in der Dambacher Straße, der Umzug der Tourist-Info in den sanierten Hauptbahnhof und der Beschluss der Stadt Fürth, bis 2040 klimaneutral zu werden. Thematisch passt gut dazu die neue Ausstellung des Frauenmuseums: Technik#Weiblich#Logisch. 67 Menschen in Fürth starben dennoch an den Folgen von COVID 19, darunter der eigentliche Sänger von Milli Vanilli: John Davis; außerdem verstarben Norbert Eimer (MdB), die Kulturschaffende Ute Weiherer, sowie die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano, die Fürth gerne besuchte. Das Jahr endete mit einer schweren Gewalttat: ein 44-Jähriger, kurz zuvor aus der Haft Entlassener, verletzte eine 36-jährige Frau tödlich.

Vor 25 Jahren (2001):

Vor 50 Jahren (1976):

  • Die Blütezeit der Fa. Grundig zeigte sich durch Neubauten in der Kurgartenstraße; nur 50 Jahre später beendete das mehrfach verkaufte Unternehmen das Fernsehgeschäft – womit mal alles begann. Der Gründer des Weltkonzerns wäre wenig begeistert gewesen. Ebenfalls nicht begeistert war man, als ein entflohener Dreifachmörder in Fürth gesichtet wurde. Umso so besser floss der neue Poculator im Geismann-Saal durch die Kehlen. Die Maß Starkbier kostete 3,80 DM! Fünf Jahre später war Feierabend – neben dem Abriss am Gänsberg ebneten die Bagger auch den Weg für das City Center. Das Licht der Welt erblickten die spätere erste weibliche Baureferentin Christine Lippert der Stadt Fürth, aber auch die Pfarrerin Stefanie Schardien, letztere auch bekannt durch Auftritte im ARD. Im gleichen Jahr starben die Wissenschaftlerin Else Hölzl, sowie Ernst Rosenfelder – der ehem. Inhaber der Buchfabrik Löwensohn. Beide starben im Exil, weil sie vor den Nazis fliehen mussten.

Vor 75 Jahren (1951):

  • Die US-Army übergab die letzten Verwaltungsaufgaben an die Stadt, sodass Fürth sechs Jahre nach Kriegsende wieder eigenständig verwaltet wurde. Prägend für die Stadt wurde die Gartenschau Grünen und Blühen. Was am Anfang „nur“ eine Gartenschau war, wird den späteren Stadtpark über Jahrzehnte positiv prägen. Ebenfalls prägend für lange Zeit war die neue Haupttribüne der SpVgg. Noch vor der Einweihung kamen im April 30.000 Menschen zum Derby in den Ronhof – der Gewinner die SpVgg mit 1:0. Diesen Sieg konnte der Politiker Hans Böckler nicht mehr mitfeiern, er starb bereits im Februar. Ob das den bekannten Autoren Bernhard Kellermann auch gefreut hätte, ist nicht überliefert. Auch er starb 1951 und wurde in Potsdam beerdigt. 1951 auf die Welt gekommen sind die spätere Künstlerin Rike Schiffert-Lang und die Filmproduzentin Gülseren Suzan-Menzel.

Vor 100 Jahren (1926):

  • Zweimal wackelte es in Fürth in diesem Jahr. Das erste Mal gleich am Neujahrstag, als Fürth ein Erdbeben erschütterte. Das zweite Mal – wenn auch anders – wackelte ganz Fürth, als die SpVgg im Juni erneut Dt. Fußballmeister wurde. Im selben Jahr wurde vermutlich das letzte Mal ein Mensch aus Fürth zum Tode verurteilt und per Guillotine geköpft. Gemeint ist der sog. Poppenreuther Vatermörder Johann Lechner, der im Smoking und Lackschuhen aufs Schafott ging. Vermutlich friedlich eingeschlafen ist Fanny Hirschmann, Teilhaberin der Privatbank Hirschmann und Kitzinger – nach deren Familie auch die aktuell umstrittene Hirschmann-Villa benannt ist. Geboren wurde 1926 die spätere Stadtheimatpflegerin und Kunsthistorikerin Dagmar Solomon, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag hätte feiern können.

Vor 150 Jahren (1876):

  • In die Geschichtsbücher ging ein Vorfall vor der Gaststätte Zur Mist´n ein, denn eine Gruppe Nürnberger Kärwa-Besucher stürzte in eine Jauchegrube – sehr zum Spott der Fürther. Nach 40 Jahren wurde die Bahnstrecke Nürnberg-Bamberg neu über Stadeln geführt und somit die zuvor abgehängte Stadt Fürth an die Fernstrecke angebunden. Louis Benda, der spätere stellv. Vorsitzende der IG Farben kommt in Fürth auf die Welt und wird im Bereich der med. Chemotherapie später weltweit als Pionier gefeiert. Aufgrund seiner jüd. Herkunft wird er 1932 zwangspensioniert. Somit blieb ihm die Rolle der IG Farben in der NS-Zeit erspart – Stichwort: Zyklon B. Ebenfalls 1876 geboren, die spätere Schriftstellerin Julie Else Wassermann-Speyer. In Fürth weitgehend unbekannt, im Gegensatz zu ihrem Ehemann.

Vor 200 Jahren (1826):

  • Die Pläne für die erste Deutsche Eisenbahn zwischen Fürth und Nürnberg nahmen konkrete Züge an. Bei einem Gespräch des OBs von Bäumen mit dem König Ludwig I. sprach sich selbiger wegen der leichten Ausführbarkeit des Projekts dafür aus. Bis zur ersten Fahrt sollte noch ein Jahrzehnt vergehen. Nicht mehr warten musste die evang. Gemeinde, denn sie konnte im Oktober die Auferstehungskirche einweihen. Im gleichen Jahr kam Leopold Ullstein in Fürth auf die Welt, und schrieb mit seinem in Berlin gegründeten Verlag Weltgeschichte.

Vor 250 Jahren (1776):

  • Das Jahr fing mit einem ungewöhnlich kalten Winter an. Das Wild erfror im Wald und die Vögel fielen tot vom Himmel. 1776 fand am heutigen Schießanger das erste sog. Vogelschießen auf der Johanniskirchweih statt. Nicht ganz so gesellig ging es bei einer Streitigkeit zwischen Ansbach und Bamberg zu. Die Dreiherrschaft war stets Anlass zum Streit – und so hatte dieses Mal ein Komödiant den Bogen überspannt. Die Sicherheitsorgane mussten einschreiten. Geboren 1776, der später weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gewordene jüd. Verleger und Drucker, David Zirndorfer.

Vor 500 Jahren (1526):

  • Seit einem Jahr schwelte im gesamten Dt. Reich der sog. Bauernkrieg, oder auch die Revolution des gemeinen Mannes genannt. Auch Fürth war davon betroffen. Unter anderem wagten mehrere Bauern in Poppenreuth den Aufstand, der aber nach nur kurzer Zeit blutig niedergeschlagen wurde. Vermutlich als abschreckende Wirkung gedacht wurden die 13 Rädelsführer geköpft.