Talmudschule: Unterschied zwischen den Versionen

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* 1683 - 1691 Jakob Jirmija Jeschiskijahu Benjamin Wolf Butschatscher
 
* 1683 - 1691 Jakob Jirmija Jeschiskijahu Benjamin Wolf Butschatscher
 
* 1691 - 1694 Samuel ben Feibesch aus Woydyslaw
 
* 1691 - 1694 Samuel ben Feibesch aus Woydyslaw
* 1694 - ?        Moses Seeb Wolf (ben Jehuda Judel)
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* 1694 -?        Moses Seeb Wolf (ben Jehuda Judel)
 
* 1700 - 1700 Elieser Heilbron (ben Mordechai Heilprin)
 
* 1700 - 1700 Elieser Heilbron (ben Mordechai Heilprin)
 
* 1700 - 1708 Samuel Eli Isachar [[Bermann Fränkel|Bärmann Fränkel]]
 
* 1700 - 1708 Samuel Eli Isachar [[Bermann Fränkel|Bärmann Fränkel]]

Aktuelle Version vom 5. September 2017, 18:29 Uhr

Hauptsynagoge in Fürth, ca. 1910

Die Talmudschule (Jeschiwa) in Fürth war eine Talmudhochschule für die Ausbildung zum Rabbiner (Lehrer und Richter).

Geschichte[Bearbeiten]

Eine Talmudschule in Fürth wird erstmals für das Jahr 1606 erwähnt. Als erster „Rosch Jeschiwa“ (Schulmeister/ Vorsteher) wird der damalige Fürther Rabbiner Aron Schmuel genannt.

Die Hauptsynagoge, die „Alt Schul“, war vor allem der Ort der Lehre und des Studiums der Thora und des Talmuds. Im Jahre 1708 stiftet aber der Rabbiner Bärmann Fränkel mit der „Klaussynagoge“ eine Jeschiwa, die große Bedeutung erlangte.

Es gab noch weitere kleiner Talmudstudierstuben, die zumeist als Stiftungen eröffnet wurden ("Gabrielschul", u.a.).

Die Klaussynagoge wurde ein bedeutender Ort für jüdische-orthodoxe Gelehrsamkeit, dem Studium der Thora und des Talmud, für Deutschland (Süddeutschland).

Im 18. Jahrhundert zogen die dort unterrichtenden Oberrabbiner Baruch Rapaport, David Strauss und Josef Steinhard viele Studenten an.

In der Blütezeit besuchten bis zu 400 Studenten die gerühmte Talmudhochschule von Fürth.

Der letzte Vorsteher der Jeschiwa war Wolf Hamburger. Er konnte ihre Schließung nicht verhindern.

Im Jahre 1829 wurde sie behördlicherseits geschlossen, nachdem die jüdische Gemeinde sie nicht im Sinne des bayerischen Judenedikts reformieren wollte. Damit fand die berühmteste Jeschiwa Deutschlands des 19. Jahrhunderts ihr zwangsweises Ende.

Jeschiwa-Vorsteher[Bearbeiten]

„Rosch Jeschiwa“: Meist hat der Oberrabbiner auch dieses Amt inne, aber nicht immer.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]